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Das Sanatorium Heidehaus

Montag 06 April 2009 at 1:32 pm.

Fährt man vom Bahnhof Zepernick kommend Richtung Schönow, fällt linker Hand der Blick auf ein parkähnliches Gelände. Die meisten Häuser, die sich darauf befinden, wurden in den letzten Jahren saniert: Die Kita Traumschloss, ein Wohnhaus, ein Pflegeheim und ein Wirtschaftsgebäude. Nur das bald 100-jährige Haupthaus steht grau und runtergewirtschaftet da und wartet darauf, seine Geschichte fortzuschreiben. Eine Geschichte, die über viele Jahre mit dem Schicksal einer Familie verbunden war.

Es war im Jahr 1911, als Dr. med. Alfons Schauß in Zepernick eine Heilanstalt für „Gemüts- und Nervenleiden, Erschöpfungszustände, Entziehungskuren, Störungen des endokrinen Stoffwechsels, Herz- und Gefäßerkrankungen sowie Erkrankungen der Luftwege” gründete. Das Gebäude ließ er vom Architekten Paul Kruchen errichten, ein Regierungsbaumeister a.D., der schon als Mitarbeiter von Ludwig Hoffmann beim Bau der Krankenhausanlage in Buch mitgewirkt hatte.
Über die ersten Jahre des Sanatoriums „Heidehaus” ist nur wenig bekannt. Bereits 1926 verstarb Alfons Schauß und seine Frau Elise übernahm die Leitung der Anstalt.
Ende der 20er Jahre wurde die Villa als Wohnhaus der Familie auf dem Gelände errichtet. Fünf Jahre nach ihrem Mann verstarb auch Elise, und so erbte Sohn Walter, gerade 24-jährig und noch Medizinstudent, den Besitz. Um sich der wirtschaftlichen Leitung des Familienunternehmens widmen zu können, brach er sein Studium zunächst ab. Er heiratete Waltraut Kruchen, die Tochter des Heidehaus-Architekten und gründete eine Familie. In den Jahren 1933 bis 1938 wurden vier Söhne geboren.
Einige Jahre später musste Walter jedoch, um den Namen „Sanatorium Dr. Schauß” weiterführen zu können, sein Studium wieder aufnehmen und zum Abschluss bringen. In dieser Zeit musste Waltraut Schauß die Leitung des Sanatoriums übernehmen.

Den ganzen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 2/2009

drei Kommentare

bernd Fiedler

Guten Tag,
in ihrem Atikel steht” Um sich der wirtschaftlichen Leitung des Familienunternehmens widmen zu können” zwischen 1933und 1938….
Ich lese gerade eine Biografie über Hans Fallada(Rudolf Ditzen)von Werner Liersch. In diesem Buch wird erwähnt, dass sich Hans Fallada im November 1935 in das Sanatorium “Heidehaus” in Zepernick im Norden Berlins begeben mußte. Die Leitung des Sanatoriums hatte damals Herr Dr.Willi Burlage, sein alter Schulfreund aus den Leipziger Tagen. Vielleicht bringt es ja etwas Licht ins Dunkle:-)

Mit freundlichen Grüßen Bernd Fiedler

bernd Fiedler - 21-05-’14 12:11
Matthias Horwath

Beendigung der Autorenschaft im PS

Auf Grund der Anhäufung unüberbrückbarer Konflikte mit dem Chefredakteur des Panke-Spiegel, Herrn Thomas Steierhoffer, beende ich meine Mitarbeit mit der jüngsten Ausgabe. Ich danke denjenigen Leserinnen und Lesern herzlich, die sich ggf. mit meinen Beiträgen kritisch befassten.

Matthias Horwath, Dresden

Matthias Horwath - 31-08-’14 18:36
Olaf

In der Gemeindevertretung Panketal wird derzeit ein eventueller Abriss diskutiert. In Panketal werden in regelmäßigen Abständen Fehlentscheidungen insbesondere in der Immobilienbewirtschaftung getroffen. Siehe Gesamtschule Zepernick – erst Neubau – dann wenige später Abriss und wieder Neubau aufgrund mangelnder Qualität. Oder der Neubau des Rathauses – ebenfalls mangelhaft in der Qualität – wenige Jahre nach Eröffnung erste Risse in der Fassade.

Also bewahrt die historische Bausubstanz und nutzt die Geschichte dieses verwunschenen Ortes. Kein Abriss!

Olaf - 22-12-’16 13:35




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