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Farben für die Ohren

Dienstag 19 Juli 2016 at 3:14 pm.

Endlich mal wieder was POSITIVES vorab. Die Seite erscheint im PANKE-SPIEGEL 05/2016 zum 1. September:

Farben für die Ohren
Alex Jacobowitz gab Workshops an der Grundschule Zepernick

Alex Jacobowitz ist ein Marimbaphonspieler aus New York, der seit 1994 auf Klezmer-Musik spezialisiert ist. Seit 2002 wohnt er in Berlin-Charlottenburg.
Bereits mit elf Jahren begann Jacobowitz Schlagzeug zu lernen. Mit 19 Jahren wechselte er zum Xylophon und studierte Marimba mit Gordon Stout, John Beck und Leigh Howard Stevens in New York. Er trat in den 1980er und 90er Jahren vornehmlich als Straßenmusiker in New York auf und wurde bei zahlreichen Veranstaltungen als Künstler gebucht. Infolge eines Aufenthalts in Israel 1982/83, wo er auch mit dem Jerusalem Symphony Orchester spielte, wandte er sich dem orthodoxen Judentum zu. Seit 1991 tritt Jacobowitz regelmäßig auch in Europa mit Klezmer-Programmen auf.
Kurz vor den Sommerferien war der Musiker zu Gast an der Grundschule in Zepernick. Hier gab er an zwei Tagen jeweils drei einstündige Workshops. Dabei führte er die Jungen und Mädchen mit viel pädagogischem Geschick an sein Instrument heran und faszinierte mit einer musikalischen Reise vom Barock über die Klassik bis hin zur Romantik. Beethovens „Für Elise“ stand ebenso auf dem Programm wie Mozarts „Türkischer Marsch“ oder das japanische Stück für Kinder „Sakura“. In der Interpretation, die er gemeinsam mit den Kindern erarbeitete, wurden die Vielfalt der musikalischen Ausdrucksmöglichkeiten von Epoche zu Epoche, der unterschiedlichen Kulturen von Europa, Asien und Amerika sowie die spieltechnische Bandbreite und die Klangfarben seines Instruments sehr anschaulich vor Ohren geführt. Zum Ende seines Projekts bat er Mädchen und Jungen zum gemeinsamen Spiel auf die Bühne in der Aula.
Anna Maria Mayknecht, die seit zwei Jahren Religionslehrerin an der Zepernicker Grundschule ist, hatte Jacobowitz eingeladen. Die beiden kennen sich seit geraumer Zeit vom „Förderverein Synagoge Görlitz“, wo sie sich für die Wiedereröffnung des jüdischen Gotteshauses einsetzen, das die Schändung durch die Nazis und die DDR-Zeit überstehen konnte.
Bei all seinem Tun, so Alex Jacobowitz, gehe es ihm in erster Linie darum, „die Menschen, die Individuen, mit der Musik zu berühren“. Denn sie sei eine Sprache und eine Kunstform, die Dinge zum Ausdruck bringen kann, die andere Kunstformen so nicht können.“ Der Künstler und die Religionslehrerin waren sich nach den sechs Veranstaltungen einig: „Das werden die Kinder nie vergessen!“
Am 17. September sendet das MDR-Fernsehen ein Porträt über den heute in Israel und Deutschland lebenden Musiker.

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