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"Könnt'a alle mal nachmachen"

Dienstag 23 November 2010 at 11:19 am.

Dietrich "Diddi" Dahlke" wird Ehrenmitglied der SG Einheit Zepernick

Als ältester Sohn einer Putzmacherin und eines Bürodieners wurde Dietrich Dahlke 1936 in Zepernick geboren. Mit drei Geschwistern wuchs er in der Bahnhofstraße auf, sein Geburtshaus bewohnt er noch heute mit seiner Frau Ruth. Nach der Lehre zum Chemiefacharbeiter bildete er sich trotz Verbot an der in West-Berlin gelegenen Ingenieurschule Beuth zum Chemotechniker weiter. 30 Jahre arbeitete er in der Akademie der Wissenschaften am Zentralinstitut für Isotopen- und Strahlenforschung in Berlin-Buch. Als nach der Wende die Akademie zerschlagen und die Institute geschlossen oder umgebaut wurden, arbeitete er schließlich schweren Herzens bei der Demontage des eigenen Instituts mit. Neben dem Sport gehört seine Leidenschaft historischen Reiseberichten: Fontane, Heine, Humboldt sind seine bevorzugten literarischen Reiseleiter.
Seit jeher ehrenamtlich engagiert – sowohl sportlich als auch kommunalpolitisch – ist er seit 1973 Leiter der Sektion Bogensport (heute Schießsport). Für seine Verdienste als langjähriger Vereinsvorsitzender und Sektionsleiter wurde Dietrich Dahlke im Rahmen der 85-Jahr-Feier der SG Einheit Zepernick kürzlich zum Ehrenmitglied ernannt. „Könnt’a alle mal nachmachen“ – mit dieser launigen Aufforderung an die applaudierenden Sportfreunde kommentierte er die Auszeichnung mit der für ihn typischen lakonischen Abgeklärtheit.

PANKE-SPIEGEL: Ihre Mutter war Putzmacherin?
Dietrich Dahlke: Sie hat Hüte gemacht. Bevor sie meinen Vater geheiratet hat, arbeitete sie in einem Hutgeschäft in der Schönhauser Allee. Ich erinnere mich, dass zu Hause bei uns noch einige „Holzköppe“ auf dem Regal standen. Falls mal ein Hut aus der Form geriet, konnte man ihn dämpfen und über einen solchen Kopf ziehen, dann passte er wieder.

PS: Welche Kindheitserinnerungen verbinden Sie mit Zepernick?
DD: Der Hauptspielplatz war der Goethepark, wo wir als Kinder in den Büschen Verstecken gespielt haben. Ansonsten gab es damals nur einen großen Sandkasten, nicht so überladen wie heute. Gespielt haben wir auch auf den Panke-Wiesen. Da konnte man noch den alten Mäander sehen, das Flussbett vor der Begradigung Mitte der 30er Jahre. Mitunter stand auch noch Wasser drin.

PS: Bei Kriegsende waren Sie gerade acht Jahre alt. Wie haben Sie diese Zeit erlebt?
DD: Die Schule fand nach Kriegsende zunächst in Lokalen statt, die einen Saal hatten, wie das „Sportcasino“ in der Ötztaler Straße oder „Basener“ am S-Bahnhof Röntgental. Als Lehrer wurden zunächst die ganz alten eingesetzt, die schon zu Kaisers Zeiten Lehrer waren. Alle hatten Hunger. Lehrer Mügge brach einmal völlig entkräftet zusammen. Für die besonders ausgemergelten Schüler gab es eine so genannte „Quäker-Speise“ – eine amerikanische Spende. Doch auch Leo Rink, Zepernicker Fleischer, teilte Wurstsuppe auf dem Schulhof aus.

Das gesamte Interview lesen Sie in Ausgabe 06/2010

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