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Album des Jahres 2013

Samstag 21 Dezember 2013 um 14:11 Uhr von beatOpa in VINYL & CD

Ein Großer im kleinen Studio

Mittwoch 21 August 2013 um 08:49 Uhr von beatOpa in VINYL & CD

Ein Meisterwerk wurde gerettet

Montag 19 November 2012 um 16:53 Uhr von beatOpa in VINYL & CD

"The Beat Goes On 2013"

Montag 19 November 2012 um 15:05 Uhr von beatOpa in VINYL & CD

Nina kommt

Mittwoch 19 September 2012 um 11:55 Uhr von beatOpa in VINYL & CD

Das große Totenbuch der Rockmusik

Montag 23 April 2012 um 09:45 Uhr von beatOpa in VINYL & CD

Keith is GOD oder Vinyl lebt!

Mittwoch 29 Februar 2012 um 08:20 Uhr von beatOpa in VINYL & CD

Freitag 28 Oktober 2011 um 08:40 Uhr von beatOpa in VINYL & CD

Louis Armstrong: Der Stern der Sterne

Mittwoch 31 August 2011 um 10:55 Uhr von beatOpa in VINYL & CD

Die Väter des britischen Blues

Mittwoch 29 Juni 2011 um 10:38 Uhr von beatOpa in VINYL & CD

Vor 40 Jahren erschien das "Rote Album"

Mittwoch 29 Juni 2011 um 10:28 Uhr von beatOpa in VINYL & CD

Über allem schwebt der Geist von Miles

Mittwoch 29 Juni 2011 um 10:20 Uhr von beatOpa in VINYL & CD

Diamanten und Rost

Samstag 07 Mai 2011 um 09:15 Uhr von beatOpa in VINYL & CD

40 Jahre "Blue" von Joni Mitchell

Samstag 07 Mai 2011 um 08:43 Uhr von beatOpa in VINYL & CD

Von Daniel Killy

1971 – der „Summer Of Love“ ist vier Jahre her, und die Weltlage alles andere als liebevoll. In Vietnam tobt ein gnadenloser Krieg, zwischen Ost und West herrscht Eiszeit. Willy Brandt erhält für seinen Versuch, das Eis zu brechen, den Friedensnobelpreis. Erich Honecker beerbt Walter Ulbricht als Erster Sekretär des ZK der Sie wissen schon und die Schweiz führt, immerhin, das Frauenwahlrecht ein. Auf dem amerikanischen Kontinent passiert auch Bemerkenswertes – in Gestalt einer Schallplattenveröffentlichung. „Blue“, das vierte Album der kanadischen Sängerin und Liedermacherin Joni Mitchell, erscheint. Zum 40. Geburtstag des Long Players lohnt sich nochmals ein genauerer Blick auf das legendäre Werk.

„Blue“ ist ein Album voller Liebe. Beziehungsweise über deren Facetten und Brüche. Nachdem sich Joni Mitchell lang und schmerzlich von ihrem Lebensgefährten Graham Nash getrennt, 1970 eine Konzertpause eingelegt und eine ausführliche Europareise unternommen hatte, war „Blue“ die musikalische Gelegenheit, Erlebtes und Erlittenes in Sachen Liebe aufzuarbeiten.  Zehn Tracks, deren Auswahl mehrfach von Mitchell verändert wurde, bilden Liebesdramen von Verblendung bis Verbitterung, von Romanze bis Resignation ab. All das in dem merkwürdig aus der Zeit gefallenen Mitchell-Duktus, jener Mischung aus eingängigen Harmonien und dem beinahe überfallartig anmutenden Einsatz ihres Falsett-Gesangs. „This Flight Tonight“ ist dafür vielleicht das treffendste Beispiel. Der Song erzählt die Geschichte einer Frau, die ihren Liebsten verlassen hat. Nun sitzt sie im Flieger von der Ost- an die Westküste – und hängt ziemlich in der Luft. Denn sie bereut ihre Entscheidung und möchte umkehren. Doch ähnlich gegenläufig wie Flug- und Wunschrichtung verhalten sich der lyrische Sopran Mitchells und der rockige Charakter des Liedes. Der komplexe Text erweist sich als gänzlich rhythmus-resistent – wenn da nicht der Refrain wäre. Die vordergründig verstörende Kopfstimme brennt sich ein auf der musikalischen Festplatte der Erinnerung. 

Die ganze Rezension lesen Sie in der Ausgabe 03/2011

Die Schöne an der Orgel

Samstag 07 Mai 2011 um 08:39 Uhr von beatOpa in VINYL & CD

Die reine Schönheit des Rohdiamanten

Mittwoch 16 März 2011 um 09:20 Uhr von beatOpa in VINYL & CD

Von Daniel Killy & Thomas Steierhoffer

Wer sich bei einem Bummel die überfrachteten Schmuckstücke in den Auslagen der Juweliere anschaut, der wünscht sich häufig die schlichte Schönheit des ungeschliffenen Edelsteins zurück – die natürliche Wucht und Grazie des Rohdiamanten. Die Kraft des Ursprungs, die wilde Poesie der Natur … Mit Musik, schon gar von populären Interpreten, verhält es sich ähnlich. Allerdings haben sich die Hörgewohnheiten in den vergangenen 50 Jahren signifikant verändert. Deshalb sind Bob Dylans „Witmark Demos: 1962–1964“, die jetzt als 9. Folge der Bootleg Series bei Columbia erschienen sind, sozusagen mit Gebrauchsanleitung zu hören. Denn wessen Ohr auf opulente Arrangements setzt, auf überladene Orchestrierung als Hörhilfe für die eigentliche Melodie, für den sind diese Demos nichts. Denn nichts weiter als Demos waren die 47 Titel, die Dylan, allesamt vor seinem 24. Geburtstag, für  den Musikverlag Witmark and Sons einspielte. Zu dem Zweck, die Eigenkompositionen in Kleinstauflage an andere Künstler weiter zu geben, um sich bekannt zu machen oder vielleicht etwas Geld mit einer Lizenz oder einem TV-Werbeauftrag zu machen – nur zur Veröffentlichung waren die „Witmark Demos“ nicht bestimmt.

Die „Witmark Demos“ sind gleichermaßen Bob Dylans Urfaust. Alles, was das spätere Genie ausmachen sollte, ist hier schon vertreten, wenn auch manchmal fragmentarisch. Der später so textsichere Dylan verhaut ganze Textzeilen, hustet hektisch, brabbelt Kommentare zur eigenen Performance vor sich hin … Gitarre oder Klavier sind die einzigen Begleiter, die er Dylan nutzte – und doch offenbaren die spärlichen bis fehlenden Arrangements schon die ganze Bandbreite des späteren Œuvres. „Mr. Tambourine Man“, nur begleitet vom Piano, die spätere Civil-Rights-Hymne „The Times They Are A-Changin‘“, ebenfalls nur durch frugale Klavierläufe unterlegt, dagegen „Don’t Think Twice, It’s All Right“ mit einem süßlich-lyrischen 36-sekündigen Gitarrenintro: Man merkt deutlich, der Meister ist noch auf der Suche, hat  sich selbst aber schon gefunden.

Die ganze Rezension lesen Sie in der Ausgabe 02/2011 

Ein unvollendetes Interview

Montag 07 Februar 2011 um 08:12 Uhr von beatOpa in VINYL & CD

Der Fisch stinkt vom Kopf

Donnerstag 20 Januar 2011 um 08:50 Uhr von beatOpa in VINYL & CD

Chris Barber - Der Hüter der Flamme

Donnerstag 20 Januar 2011 um 08:38 Uhr von beatOpa in VINYL & CD
Von Lutz Eikelmann
Am 17.April 2010 feierte der englische Jazzmusiker und Bandleader Chris Barber seinen 80.Geburtstag. Dies war Anlass für eine Vielzahl von Presseartikeln und etliche Ehrungen, auch in Deutschland, denn sein Einfluss auf die deutsche Jazzszene war und ist enorm. So verlieh ihm der Park Lane Jazz Club (Osnabrück) am 26.9.2010 bei Barbers Konzert im Theater am Domhof den Preis “Keeper Of The Flame“ oder Swinging Hamburg e.V. am 20.10.2010 bei seinem Konzert in der Hamburger Laeiszhalle das Bild „Freie und Barberstadt Hamburg“.
Nachdem er als Jugendlicher klassischen Musikunterricht auf der Violine erhalten hatte, erlernte er ab 1948 das Posaunenspiel. Bereits 1949 formierte er seine eigene Amateurjazzband mit dem Klarinettisten Alex Revell. Parallel dazu studierte er Posaune, Kontrabass und Kompositionslehre. 1952/53 tat er sich mit dem Klarinettisten Monty Sunshine(1928-2010) und dem Banjospieler Lonnie Donegan(1931-2002) zusammen, weil sie gemeinsam den Wunsch hatten täglich Jazz zu spielen und sich musikalisch zu verbessern, so war der Weg in die Professionalität vorgegeben. Man wollte den Trompeter Pat Halcox für diese neue Band gewinnen, doch dieser durfte von seinen Eltern aus diesen Weg nicht beschreiten und so setzte dieser sein Chemiestudium fort. 1953 kehrte jedoch der englische Trompeter Ken Colyer(1928-1988) aus New Orleans von seiner musikalischen Studienreise zurück, er hatte sich durch die Veröffentlichung seiner Berichte über die Geburtsstadt des Jazz in der britischen Musikzeitschrift Melody Maker bereits einen legendären Ruf geschaffen, stand jedoch ohne eigene Band da. Chris Barber bot ihm die Trompetenposition in der jungen Band an, die wegen Kens Popularität von nun an “Ken Colyer´s Jazzmen“ genannt wurde. Als die Band dann im November 1953 die LP “From New Orleans To London“ einspielte, deren Single-Auskoppelung “Isle Of Capri“ immerhin Platz 35 der Single-Charts erreichte, festigte sich der Ruf der jungen Band als beste Traditional Jazzband des Landes. Differenzen der Band vor allem mit Kens Bruder Bill Colyer, der als Bandmanager die Band geschäftlich leitete, führten zur Trennung von Ken Colyer im Frühjahr 1954. Inzwischen war Pat Halcox doch bereit, Berufsmusiker zu werden und so stieg er in die Band ein, die dann am 31.5.1954 ihren ersten Auftritt als “Chris Barber´s Jazzband“ in der neuen Besetzung darbot und damit eine beispiellose Bandgeschichte als Europas erfolgreichste Jazzband begann.
 
Das ganze Porträt lesen Sie in der Ausgabe 01/2011 

Dirk Zöllner im Gespräch

Freitag 19 November 2010 um 10:39 Uhr von beatOpa in VINYL & CD