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Mitt Romney: Erster Mormone im Weißen Haus?

Montag 25 Juni 2012 um 09:31 Uhr von beatOpa in RELIGION

Gaudium magnum: Habemus Papam

Mittwoch 29 Februar 2012 um 08:22 Uhr von beatOpa in RELIGION

Ikonen - Abbild des Heiligen

Freitag 06 Januar 2012 um 17:27 Uhr von beatOpa in RELIGION

Sternstunde der Redekunst

Freitag 28 Oktober 2011 um 08:43 Uhr von beatOpa in RELIGION

Wäre Jesus heute ein guter Rabbiner?

Mittwoch 31 August 2011 um 10:59 Uhr von beatOpa in RELIGION

Bevor der Chirurg zum Skalpell greift

Mittwoch 29 Juni 2011 um 10:33 Uhr von beatOpa in RELIGION

Warum "Scientology" hier keine Chance hat

Mittwoch 29 Juni 2011 um 10:11 Uhr von beatOpa in RELIGION

Die Menschen suchen Religion, nicht die Kirchen

Samstag 07 Mai 2011 um 08:52 Uhr von beatOpa in RELIGION

Karl Rahner - Einer der ganz großen Theologen des 20. Jahrhunderts

Von Lutz Nehk

Religion ist wieder gefragt. Das behaupten Meinungs- und Trendforscher. Die neue Offenheit der Menschen für Glaubensfragen, religiöse Riten und mystische Stimmung habe etwas mit der Auseinandersetzung mit dem aggressiven Islamismus zu tun, wird vermutet. Andere behaupten, die eindrucksvolle Persönlichkeit Papst Johannes Paul II. habe einen ganz großen Impuls gegeben. Und die aus der Finanzkrise erwachsene Einsicht, dass zeitliche Güter ziemlich unsicher sind, wird auch als Grund angeführt. Wie auch immer, das Phänomen ist erkennbar. Die Menschen sind auf der Suche nach Religion, nach einem Gott oder wenigsten nach „jenem höheren Wesen, dass wir verehren“ (Heinrich Böll „Doktor Murkes gesammeltes Schweigen“). Dass bei der Suche dann tatsächlich eine hübsche Melange aus traditionellem Glaubensgut, Esoterik, Aberglaube und Wellness herauskommt, wer könnte es den Menschen verübeln? Die beiden großen Kirchen in Deutschland sollten es nicht tun, wenn sie sich nicht dem Vorwurf aussetzen wollen, eine Neiddebatte zu provozieren. Denn erkennbar ist, dass sie nicht davon profitieren. Die Menschen sind auf der Suche nach Religion und nicht auf der Suche nach Kirche. Es wäre in der Tat auch fatal, dem Menschen seine nicht-kirchlich geleitete Suche zu zeihen. Denn Suchen und Fragen allein ist schon der entscheidende Beginn. Wenn in einem Menschen die Frage aufkommt, ob es nicht doch eine all unsere Begrenztheit übersteigende und unserer Endlichkeit entbundene Wirklichkeit gibt, dann nimmt dieser Mensch eine ihm ganz wesentliche Anlage wahr: „Der Mensch ist ein Wesen der Transzendenz.“ Diese Formulierung stammt von dem deutschen Theologen Karl Rahner (1904 – 1984). Der Jesuit Rahner ist einer der bedeutendsten  katholischen Theologen aller Zeiten. In seiner Arbeit betrachtet er auf der einen Seite die Glaubensnot, das Leiden an Gott und den Gottesverlust unserer Zeit. Das führt auf der anderen Seite zu der Frage, wie Glaube heute zu rechtfertigen ist – nicht eine Verteidigung des Glaubens gegen die böse Welt, sondern als eine Frage nach der Möglichkeit und der Bedingung des Glaubens. Rahner setzt mit der Antwort hier nicht bei der Kirche an.

Den ganzen Essay lesen Sie in der Ausgabe 03/2011 

Der Papst kommt nach Berlin

Samstag 07 Mai 2011 um 08:37 Uhr von beatOpa in RELIGION

Maria breit' den Mantel aus

Mittwoch 16 März 2011 um 09:39 Uhr von beatOpa in RELIGION

Der berühmte Marienaltar von Bernau

Von Thomas Steierhoffer 

„Maria, breit' den Mantel aus, mach Schirm und Schild für uns daraus!“ So heißt es in einem katholischen Marienlied, das die Gläubigen bis heute singen. Die allzeit jungfräuliche Gottesmutter Maria gilt den Katholiken bis heute als wichtigste Fürbitterin der Christenheit bei Gott. Anders sieht es in der evangelischen Kirche aus. Mit der Reformation wurde die Heiligenverehrung abgeschafft, viele Kunstwerke wurden zerstört oder aus den Kirchen entfernt. Deshalb ist es erstaunlich, dass der „Marienaltar“ von Bernau bis heute erhalten geblieben ist!

Die Stadt Bernau war in der Zeit vom 14. Jahrhundert bis zum Dreißigjährigen Krieg sehr wohlhabend. Ihre Bürger konnten sich nicht nur die in weitem Umkreis größte Kirche bauen. Auch das Inventar ihrer Kirche war überaus reichhaltig. Die spätgotische Kirche St. Marien ist das dominierende Bauwerk der Altstadt von Bernau. Sie entstand vermutlich um 1240 als romanische Basilika. Schon um 1280 folgte der gotische Bau, der zwischen 1400 und 1519 zu einer spätgotischen Hallenkirche umgestaltet wurde. Der Feldsteinturm wurde 1839 abgerissen und durch den 57 Meter hohen Backsteinturm ersetzt. 

Der Bernauer Marienaltar wird auf die Zeit um 1520 datiert. Zu Beginn des 16. Jahrhunderts war der langwierige Umbau der Bernauer Kirche von einer Basilika zur Hallenkirche abgeschlossen. Der Marienaltar ist das Prunkstück des Gotteshauses. Ehat drei Schauseiten: Die Festtagsseite für die hohen Feiertage der Kirche - mit der Marienkrönung im Mittelpunkt. Die Sonntagsseite mit 32 Bildtafeln aus  dem Leben der Gottesmutter und der Kindheit Jesu. Auch wird hier der Weg Jesu vom Einzug in Jerusalem bis zum Jüngsten Gericht gezeigt. Schließlich gibt es die Werktagsseite mit 32 überaus anschaulichen Bildern aus dem Leben der Heiligen. Ein Gesprenge mit zwei Etagen und vier Bildern aus dem Leben des heiligen Nikolaus vervollständigen dieses 9,40 Meter hohe Kunstwerk, das auch wegen des filigran geschnitzten Rankenwerks berühmt ist. 

Den ganzen Essay lesen Sie in der Ausgabe 02/2011 

Zum gleichen Thema hatte Antenne Brandenburg ein 15-minütiges Radiofeature von Thomas Steierhoffer ausgestrahlt.

Hier zum Download: http://www.lebenszeitung.de/audio/Marienaltar_Sendung.mp3

Von Herrenabenden und Frauenkleidern

Mittwoch 16 März 2011 um 09:28 Uhr von beatOpa in RELIGION

Wie David Berger die Homophobie des katholischen Klerus entlarvt

Von Thomas Steierhoffer 

Es war der 11. April 2010, der das Leben des katholischen Theologen David Berger grundsätzlich verändern sollte. An diesem Tag hatte der Essener Bischof Franz-Josef Overbeck in der ARD-Sendung „Anne Will“ seinen Auftritt. Wie gewohnt vertratt er hier stellvertretend für die reaktionärsten Kreise innerhalb des Katholizismus die von seiner Kirche mehr oder weniger hinter verschlossenen Türen vertetene heuchlerische und bigotte Haltung gegenüber der Homosexualität. Für Berger war das der berühmte letzte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt. Er entschloss sich noch in der selben Nacht, sein Schweigen zu brechen und ein öffentliches Bekenntnis zu seiner homosexuellen Veranlagung abzuliefern und zugleich als Herausgeber und Chefredakteur der konservativen katholischen Zeitschrift „Theologisches“ zurückzutreten.
Sein öffentliches Outing liegt nunmehr bereits in der 3. Auflage unter dem Titel „Der heilige Schein. Als schwuler Theologe in der katholischen Kirche“ vor. Auf hohem sprachlichen Niveau rechnet Berger mit den verlogenen Strukturen des erzkonservativen, homophoben, frauenfeindlichen und antisemitischen Katholizismus ab. Nie verteilt er dabei jedoch Schläge unterhalb der Gürtellinie. 

Die ganze Buchbesprechung lesen Sie in der Ausgabe 02/2011 

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Eine Zumutung des Fernsehens?

Donnerstag 20 Januar 2011 um 08:55 Uhr von beatOpa in RELIGION

Der Papst und die Engel

Freitag 19 November 2010 um 10:44 Uhr von beatOpa in RELIGION

Der verirrte Messias

Sonntag 12 September 2010 um 09:07 Uhr von beatOpa in RELIGION

240 Jahre Freimaurerorden

Sonntag 12 September 2010 um 08:56 Uhr von beatOpa in RELIGION

Von frommen Lieder durchdrungen - 2. ÖKT

Mittwoch 12 Mai 2010 um 11:18 Uhr von beatOpa in RELIGION

Zu den Ursachen des sexuellen Missbrauchs in der Kirche

Dienstag 23 März 2010 um 15:12 Uhr von beatOpa in RELIGION

Geschaffen als Mann und Frau

Freitag 29 Januar 2010 um 08:42 Uhr von beatOpa in RELIGION

Lasset die Kinder zu mir kommen...

Freitag 20 November 2009 um 09:58 Uhr von beatOpa in RELIGION

Er ist wirklich auferstanden!

Freitag 03 April 2009 um 15:08 Uhr von beatOpa in RELIGION

Der Wert der Rituale – Was Ostern bedeutet

Von Thomas Steierhoffer

Es soll ja noch immer Zeitgenossen geben, die davon überzeugt sind, dass Karfreitag der schönste Tag des höchsten christlichen Festes ist. Ostern bedeutet manchen vor allem ein langes Wochenende, Ferien, Ostereier suchen und vielleicht auch Gemütlichkeit innerhalb der Familie. Doch woher kommt dieses Fest? Was steckt hinter den Bräuchen, die wir alljährlich zelebrieren? In deutschsprachigen Ländern suchen die Kinder bunt bemalte Eier und Süßigkeiten, die von einem „Osterhasen“ versteckt wurden. Es gibt auch den Brauch, Zweige in Vasen oder auf Bäumen im Garten mit bunt bemalten Ostereiern zu schmücken. Als Ostergebäck gibt es einen Kuchen in Hasen- oder Lammform. In katholischen Gemeinden werden die Kirchenglocken zwischen Karfreitag und der Osternacht nicht geläutet. In einigen Gemeinden, vorwiegend im süddeutschen Raum, ziehen stattdessen Kinder und Jugendliche mit speziellen Ratschen oder Klappern durch die Dörfer, um zu den Gottesdiensten zu rufen. Den Kindern wird dann erklärt, die Glocken seien am Karfreitag nach Rom geflogen, um erst am Ostersonntag zurückzukommen.
Das christliche Osterfest hat eine lange Vorgeschichte. So wurden auch einige Frühlings- und Fruchtbarkeitsriten antiker Völker integriert. Letztendlich knüpft es aber an das jüdische Pessachfest an. An diesem zentralen Fest erinnern die Israeliten an den Auszug aus ägyptischer Gefangenschaft.

Den ganzen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 2/2009