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Spaziergang durch Bernau

Mittwoch 15 Oktober 2008 um 10:23 Uhr von beatOpa in DER NESTFLÜCHTER

Von Matthias Horwath

Läuft man als zugereister Ausländer durch die alte Stadt Bernau, so kreuzen sich beim Erstbesucher Assoziationen zwischen Mittelalter und aufkommenden Phantasien über Zerstörungen dieser Stadt, die offenbar über die Front im Weltkrieg Zwo ihre Schneisen durch die Häuser schlugen. Pensionierte Allemagnenopas samt ihrer Enkel hielten 1945 offenbar den sowjetischen Stalinorgeln aus dem Osten ihre verletzbare Stirn hin. So macht es jedenfalls erstmal den Eindruck, wenn jungfräulich durch Bernau geschlendert wird. Mittelalterliche Stadtbefestigungen, eine alte Marienkirche in den Händen von Lutheranern, ein Henkerhaus samt einer Erinnerungsstele für staatlich statt ecclesional justifizierte Hexen sowie fachwerkbewehrte Hütten wechseln sich mit zahlreichen Mini-Plattenbauten aus der Feder von zu heiß gebadeten Speers vom versunkenen Honniland ab ...

Den ganzen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 3/2008

Der Nestflüchter - Wo alles begann

Sonntag 15 Juni 2008 um 17:43 Uhr von beatOpa in KOMMUNALES, DER NESTFLÜCHTER

Von Franziska Tsufim

Als ich 1998 mit meiner Familie auf den Pfingstberg zog, hieß Panketal noch Zepernick. Zuvor hatten wir hundert Meter vor dem Berliner Ortsausgangsschild gewohnt, jetzt wohnten wir praktisch hundert Meter dahinter. Hatten wir uns vorher in einem Mehrfamilienhaus mit schwierigen Nachbarn über die Zimmerlautstärke gestritten, war unser neues Zuhause plötzlich eine beschauliche Doppel-und Reihenhaussiedlung mit ruhig-schlichtem Gemüt an der Berliner Peripherie. Was für meine Eltern damals ein bedeutendes Ereignis darstellte, schließlich hatte man einige Jahre den Traum vom eigenen Haus geträumt, und nun war er endlich Wirklichkeit geworden, war für mich als Teenager eher ein Schritt zurück...