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Editorial

Mittwoch 29 Februar 2012 at 08:31 am

"Ein Ort schweigt"

Mittwoch 29 Februar 2012 at 08:24 am

Von Nadine Muth

Für ihre verdienstvolle ehrenamtliche Arbeit in der Erforschung der Bucher Medizin- und Zwangsarbeitsgeschichte war Rosemarie Pumb im Dezember 2011 von der Bezirksverordnetenversammlung Berlin Pankow ausgezeichnet worden. Über viele Jahre hat sie Akten und Sterbeurkunden gesichtet und ausgewertet, mit Zeitzeugen gesprochen, hat Artikel verfasst und den Finger in die Wunde gelegt. Nicht immer stieß ihre Arbeit auf Anerkennung, denn die Auseinandersetzung mit der Geschichte der Bucher Krankenanstalten hält auch düstere, beschämende Kapitel bereit. Mit Vorliebe wird an die rühmlichen Ereignisse der Bucher Medizingeschichte erinnert, wird die Architektur und Modernität für die damalige Zeit als richtungsweisend gepriesen. Doch was sich hinter der ansehnlichen Fassade zur NS-Zeit abspielte, was durch das unfassbare moralische Versagen eines Großteils der Mediziner ermöglicht wurde, das bleibt ein gern verschwiegenes Thema. „Bis heute wird nicht wahrgenommen, dass die Krankenanstalten Berlin-Buch während der NS-Zeit mit zu den größten, geheimen Tötungseinrichtungen in Deutschland gehörten und dass hunderte von Mitarbeitern angesichts der Verbrechen an Kranken zumindest die Augen verschlossen haben“, schreibt die Autorin. 
Durch die umfassende Auswertung von Sterbeurkunden ist für die Zeit zwischen 1935 und 1942 eine deutliche Zunahme von Todesfällen festzustellen. Es sterben etwa 8.000 Patienten mehr, ohne medizinische Erklärung. In Anbetracht der Nazi-Ideologie der „Aufzüchtung der arischen Rasse“ und der Gesunderhaltung des „Volkskörpers“ liegt der Verdacht nahe, dass ein erheblicher Teil der Patienten, vor allem geistig und körperlich behinderte, aus eugenischen und wirtschaftlichen Gründen ermordet wurde.
Den ganzen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 02/2012 

Gaudium magnum: Habemus Papam

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