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PANKE-SPIEGEL 06/2011

Freitag 28 Oktober 2011 at 08:54 am

Alle Themen in dieser Ausgabe finden Sie hier: 

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Vom Volkspolizisten zum Demokraten

Freitag 28 Oktober 2011 at 08:51 am

Rainer Fornell ist der alte und der neue Bürgermeister von Panketal

Ein Interview von Thomas Steierhoffer 

PANKE-SPIEGEL: Zunächst herzlichen Glückwunsch zur gewonnenen Bürgermeisterwahl 2011, Herr Fornell! Hatten Sie mit diesem klaren Ergebnis gerechnet oder sind Sie bei vier Gegenkandidaten doch mindestens von einer Stichwahl ausgegangen?

Fornell: Ich habe eine Stichwahl kommen sehen. Bei fünf Namen auf dem Stimmzettel ist es sehr wahrscheinlich, dass sich die Wähler aufsplitten. Es lag somit nicht nahe, dass ich gleich im ersten Wahlgang 50 Prozent plus eine Stimme bekommen würde. Damit habe ich nicht gerechnet, jedoch war es für mich eine angenehme Überraschung. Wenn sie so ein Amt eine ganze Reihe von Jahren gestalten, dann begegnen ihnen auch immer wieder Menschen, die unzufrieden sind. Manche sind enttäuscht, weil sich der eine oder andere Wunsch, die eine oder andere Erwartung nicht erfüllt hat. Dann kommt schon mal der Gedanke auf, das sind schon eine ganze menge Unzufriedene, die man hier auf dem Weg hinterlassen hat. Andererseits ist aber auch so, dass die Zufriedenen nicht herkommen und sich für die Arbeit bedanken. Die nimmt man also eher nicht wahr. Daraus ergibt sich eine Verschiebung der eigenen Wahrnehmung, die mitunter ganz anders ist, als sie sich dann in einer Wahl widerspiegelt.  

P-S: Betrachten Sie Ihren Wahlerfolg als Anerkennung und als Bestätigung Ihrer Arbeit in den vergangenen acht Jahren?

Fornell: Ich denke, dass es so ist. Ja! Wie gesagt, ich hatte immer so einen Drittelmix, den ich anlege und der sich in der Wahl erneut bestätigt hat. Es gibt ein Drittel Menschen, die hat man quasi als feste Unterstützer hinter sich. Die vertrauen einem und sind so eine Art Hausmacht. Dann gibt es ein Drittel, das man mit guter Arbeit erreichen kann mit guten Sachargumenten, Überzeugungskraft und Ergebnissen. Um dieses Drittel der Wähler, das als kritisch-offen bezeichnet wird, muss man sich bemühen! Das letzte Drittel setzt sich aus Menschen zusammen, die einem auch trotz aller Bemühungen nicht mögen. Das ist auch in Ordnung so. Denn eine Erwartung, die darauf hinausläuft, dass man alle Wünsche erfüllt, ist unrealistisch. Also, wenn man die erstgenannten zwei Drittel erreicht, ist es in Ordnung. Das deckt sich ja dann auch in etwa mit dem aktuellen Wahlergebnis.

P-S: Was sagen Sie zur geringen Wahlbeteiligung, die deutlich unter 50 Prozent lag?

Fornell: Wir sind mit den 43 Prozent Wahlbeteiligung durchaus im Mittelfeld vertreten. Es gibt Gemeinden mit höherer Beteiligung – beispielsweise Wandlitz mit 49 Prozent. Es gibt aber auch welche, die haben nur 35 Prozent. 43 Prozent in Panketal sind wenig, zu wenig, aber es ist nicht untypisch für solche Bürgermeisterwahlen. Dort, wo es auf eine starke Polarisierung hinausläuft, wird man immer höhere Wahlbeteiligung feststellen. Die hohen Wahlbeteiligungen haben wir eigentlich immer in Phasen, in denen Richtungsentscheidungen anstehen. Die Kritik an meiner Amtsführung der letzten acht Jahre seitens der Gegenkandidaten war in Panketal ja nicht so, dass der Eindruck entstanden wäre, nun müsse das Ruder aber um 180 Grad herumgerissen werden. Das ist dann vielleicht auch die Situation, in der sich politisch wenig oder gar nicht interessierte Menschen sagen, da braucht es meine Aktivität eher nicht. Auf der anderen Seite ist es schon betrüblich, dass viele Bürger offensichtlich vergessen haben, wofür sie 1989 auf die Straße gegangen sind. Denn die gefälschten Wahlen in der DDR waren der Auslöser für die friedliche Revolution. An nicht wenigen Orten der Welt werden Kriege und Bürgerkriege geführt, weil vielen Menschen das Recht auf freie Wahlen verwehrt ist. Oft ist es dann aber so, dass die Menschen, wenn sie dann endlich wählen können, von diesem Recht keinen Gebrauch machen. Es ist wie mit jedem Freiheitsrecht, das selbstverständlich geworden ist. Dann ist es nämlich mitunter nicht mehr so viel wert. Aber dies ist kein Phänomen, was sich auf Deutschland beschränkt. Persönlich war ich nicht grundsätzlich enttäuscht über die Wahlbeteiligung. Vielmehr lag sie in etwa bei dem Prozentsatz, den ich erwartet hatte.

Das ganze Interview lesen Sie in der Ausgabe 06/2011

Ohne mich!

Freitag 28 Oktober 2011 at 08:47 am

Fußball EM 2012 in Polen und der Ukraine

Von Daniel Killy

Im kommenden Jahr findet in Polen und der Ukraine die EURO 2012 statt. Bevor sich vom 8. Juni bis zum 1. Juli Europas beste Fußballnationen zwischen Breslau und Donezk zum Kräftemessen treffen, gilt es noch Einiges zu erledigen. Für einmal soll hier nicht von Bauverzögerungen in Polen oder Korruption und maroder Infrastruktur  in der Ukraine die Rede sein. Denn es geht um den Geist, der in den Stadien Polens und der Ukraine herrscht. Um Nazi-Sprechchöre, Rassismus und Antisemitismus. Und um die Frage, ob man in einem Land wie der Ukraine eine EM abhalten sollte.

Eine Bestandsaufnahme. 

Es war eine hochkarätige Runde, die sich am 14. Oktober in Warschaus Agrykola-Stadion traf: die polnische Gleichstellungsbeauftragte Elzbieta Radziszewska, Polens stellvertretender Außenminister Jerzy Pomianowski, Südafrikas Botschafter Pekane … sie alle folgten der Einladung der Aktion  „NEVER AGAIN“, ein Teil der Aktionswoche „Fußball gegen Rassismus. Bei jedem Spiel der polnischen Topliga „Extraklasa“ wurden antirassistische Slogans über die Stadionlautsprecher verkündet. So war zumindest für eine kurze Zeit gewährleistet, dass andere Töne in den polnischen Arenen überlagert wurden. Denn gemeinhin sind Wochenende für Wochenende Schlachtrufe wie „Juden ins Gas“ oder „Juden – Euer Zuhause ist Auschwitz“ Usus bei unseren Nachbarn. 

Als Ende August Slask Wroclaw (Breslau) gegen Widzew Lodz antrat, berichtet die taz, skandierten die Fans des Breslauer Klubs: "Judenklub, Judenklub, ich hasse diese Hure!" Die anderen Zuschauer reagierten nicht, man ist derlei gewohnt in Polen. Und auch die Politik reagierte, wenn überhaupt, zu spät – und anders, als erwartet: Krzysztof Kobielski vom Unterstützungskomitee der rechtsnationalen Oppositionspartei "Recht und Gerechtigkeit" (PiS) um den Krawall-Pygmäen Lech Kaczynski stellte lakonisch fest: "Das Wort ,Jude' ist in Wirklichkeit eine Form der Beleidigung, die man … [dem Gegner] im Stadion an den Kopf wirft." Derlei Gelassenheit im Umgang mit Antisemitismus kann nur Ausdruck jahrhundertelanger Tradition und Übung sein. 

Auch in der Ukraine,  deren Demokratieverständnis sich ja erst jüngst im Prozess gegen Julia Timoschenko gezeigt hat, sind Fußball und Rassismus/Antisemitismus untrennbar miteinander verwoben. Im September 2010, also weniger als zwei Jahre vor Beginn der EURO 2012, protestierten in der Hauptstadt Kiew 5000 „Fußballfans“ gegen ausländische Spieler in den Profiteams. Zu der Demonstration aufgerufen hatte die rechte Partei „Swoboda“.

Den ganzen Essay lesen Sie in der Ausgabe 06/2011

Sternstunde der Redekunst

Freitag 28 Oktober 2011 at 08:43 am
Der Papst im Bundestag
Von Tim Fabian Kloss
 
In der 60-jährigen Geschichte des Deutschen Bundestages hat das vergleichsweise junge Parlament eine bewegte Zeit erlebt. Es wurden lebhafte Debatten geführt, emotionale Reden gehalten und immer wieder haben sich die Abgeordneten namhafte Gastredner von internationalem Rang eingeladen. Der erste der 33 Persönlichkeiten, denen diese Ehre bisher zu Teil wurde, war 1951 Arthur Woodburn, der Leiter einer Delegation von britischen Parlamentsabgeordneten. Zu den bekanntesten Rednern zählen sicherlich die vier US-Präsidenten Nixon, Reagan, Bush sen. und Bush jr., sowie Nelson Mandela und Michail Gorbatschow. Mit George W. Bush und Wladimir Putin hat sich der Deutsche Bundestag allerdings auch Redner ins Haus geholt, die aufgrund ihrer Politik nicht unumstritten sind bzw. waren. „Sogar diese beiden Redner haben wir ausgehalten“, kommentierte kürzlich der parlamentarische Geschäftsführer der Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen, Volker Beck. Er selbst gehört hierzulande sicherlich zu den bekanntesten Kritikern des jüngsten Gastredners, Papst Benedikt XVI. Dass ein Pontifex vor dem Deutschen Bundestag spricht, hat es bisher nicht gegeben. Überhaupt hat dort noch kein religiöses Oberhaupt eine Ansprache halten dürfen. Aber irgendwann ist eben immer das erste Mal und wenn nach 500 Jahren Pause, ein Deutscher Papst und damit auch Staatsoberhaupt ist, warum nicht? Der Deutsche Bundestag kann einladen wen er will und das geschieht immer mit einer parlamentarischen Mehrheit.
 
Den ganzen Beitrag lesen Sie in der Ausgabe 06/2011 

Freitag 28 Oktober 2011 at 08:40 am

Biermösl Blosn sagen "Servus

Habedieehre!

Jetzt ist es also heraus. Die BiermöslBlosn löst sich nach 35 Jahren Zusammenarbeit auf, und es warenwirklich sehr schöne, erfüllte 35 Jahre!

Aber, daß wir drei uns als Gruppetrennen ist halt einmal, unter dem Aspekt der Vergänglichkeit allerDinge betrachtet, ein ganz normaler, wenn auch schmerzhafter Vorgang.

Jeder von uns verändert sich und wirdälter. Dabei denkt man sich für die verbleibende Zeit, was will ichnoch machen, was steht an und mit wem kann ich das, was ich nochvorhabe am besten und angenehmsten verwirklichen.

So werden wir mit unseren dreiWellkürenschwestern und unserem Bruder Karli im Februar nächstenJahres an den Münchner Kammerspielen ein Stück, "Fein sein,beinander bleiben" unter der Regie von unserem hochgeschätztenFreund Franz Wittenbrink herausbringen. Der Gerhard Polt, andereGeschwister, Freunde und Kollegen, sowie unsere Mutter werden sichals Gäste auf der Bühne abwechselnd einfinden. Genauso werden wirzusammen mit Karli ab und zu, auch im Verbund mit dem Gerhard dieBühnen in Eurer Umgebung heimsuchen. Ich (Stofferl) für meinen Teilhabe vor mich auch wieder mehr der klassischen Musik zuzuwenden unddie Well-Buam werden, solange sie noch frisch und gesund sind,weiterhin unverdrossen für Euch zum Volkstanz aufhupen.

Den ganzen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 06/2011

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