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Liebe Leserinnen & Leser

Mittwoch 31 August 2011 at 11:34 am
mit dieser Ausgabe halten Sie den ersten PANKE-SPIEGEL in der Hand, der nunmehr in alleiniger Herausgeberschaft des Journalistenbüros Thomas Steierhoffer erscheint. Aus persönlichen Gründen hat sich die langjährige Mitherausgeberin, Lokalredakteurin der ersten Stunde und Mitbegründerin unserer unabhängigen Zeitschrift für Kommunales und Kultur, Nadine Muth, aus der Redaktion verabschiedet. Ihre Entscheidung ist schmerzhaft, aber endgültig. Als Chefredakteur bedauere ich diesen Schritt sehr, möchte meiner Kollegin aber für ihr Engagement und ihren Fleiß danken und ihr für ihr Privat- sowie Berufsleben von Herzen alles Gute wünschen.
Nadine Muth wird dem PANKE-SPIEGEL fortan lediglich als Autorin der „Ortsgeschichte“ zur Verfügung stehen. Sie werden ihren Namen also weiterhin lesen. Wie kann ich meine Verbundenheit mit der geschätzten Kollegin, mit der ich jetzt schon etliche Jahre in verschiedenen Projekten erfolgreich zusammen arbeiten durfte, besser ausdrücken, als mit einer Textzeile von Captain Beefheart, dem langjährigen Weggefährten Frank Zappas? Und so rufe ich Nadine Muth mit einer gehörigen Portion Wehmut und Trauer zu: „This kiss is for the first time! And this kiss is for that time!“ Das Leben geht weiter, die vielfältigen Themen aus der Kommunalpolitik und der Kultur wollen betrachtet, analysiert und journalistisch aufbereitet werden. Der PANKE-SPIEGEL wird leben! „Non Omnis Moriar“, wie der Lateiner sagt :)
 
Das gesamte Editorial lesen Sie in der Ausgabe 05/2011 

Peinliche Ausstellung zum Mauerbau

Mittwoch 31 August 2011 at 11:30 am
Ein Kommentar von Thomas Steierhoffer
 
Wenn das, was derzeit im Foyer des Rathauses der Gemeinde Panketal zu sehen ist, die offizielle Ausstellung und damit die Reflektion und Auseinandersetzung mit dem 50. Gedenktag an den Bau der Mauer durch das kommunistische Terrorregime der DDR sein soll, bestätigen sich viele Vorurteile in Sachen ewig gestriger Geistehaltung vor Ort. Ein lieblos zusammengeklatschtes Sammelsurium von Fotokopien irgendwelcher DDR-Dokumente, „Trabant“-Bestellungen und „Intershop“-Prospekten erwartet den ratlosen Betrachter dieser unsäglichen Ausstellung. Höhepunkt der absonderlichen Schau sind zwei Modelle von den Grenzanlagen, auf denen lediglich ein scharfer Grenzhund im Maßstab 1:87 fehlt, dem einer der Wächter liebevoll über die Schnauze streicht. So mancher Modellbahnfreund mit freiwilligen Dienstjahren an Mauer und Stacheldraht - um der eigenen Karriere willen - dürfte seine Freude daran haben. Nicht aber die Opfer! Die müssen sich hier verhöhnt fühlen. Allein die Tatsache, dass die Zettel, deren Inhalte eventuell ironisch gemeint sind und vor Apostrophierungen nur so strotzen, krumm und schief mit dicken Klebestreifen hilflos angepappt sind, zeugt von Lustlosigkeit der Macher und erinnert an die in volkseigenen Kombinaten, Schulen, Behörden und Rathäusern der so genannten DDR gepflegten „Wandzeitungen“.
Hier schließt sich ein magischer Kreis. Hier spätestens wird der Geist erkennbar, der sich dahinter zu verbergen scheint und mal wieder frech aus der Deckung lugt.
 
Den ganzen kommentar lesen Sie in der Ausgabe 05/2011 

"Das Herz von Jenin" - Eine Gegenrede

Mittwoch 31 August 2011 at 11:18 am
Von Daniel Killy 
 
„Das Herz von Jenin“ ist eine Geschichte, die zu Herzen gehen soll: Im November 2005 wird der 12-jährige  Palästinenser Ahmed von einem israelischen Soldaten angeschossen – ein tragisches Missverständnis, hält der Soldat doch die harmlose Spielzeugwaffe des Jungen und dessen Intifada-Posen für echt. Im Krankenhaus von Haifa wird der Hirntod des Jungen festgestellt. Nach einigem Hin und Her entschließt sich Ahmeds Vater Ismael Khatib, die Organe seines Sohnes, unter anderen das Herz, zur Transplantation freizugeben. Zwei Jahre später besucht der Vater drei der Spenderfamilien, begleitet von Marcus Vetter und Leon Geller, den deutschen Regisseuren des „Dokumentarfilms“, der nun auf DVD erhältlich ist.
Kaum ein Medium, dass sich der rührenden Geschichte nicht ausführlichst angenommen hätte – genügend hergegeben hätte der Stoff ja eigentlich auch für eine einfühlsam-distanzierte Schilderung menschlicher Nöte und Größe. Doch stattdessen treibt einem „Das Herz von Jenin“ Tränen der Wut in die Augen: Wut über einen ganzen Kessel klebriger Gutmenschen-Klischees, die über den instrumentalisierten Vater ausgegossen werden. Seht her, so hilfreich und edel ist der Palästinenser, auch wenn ihm die unmenschlichen Juden sein Kind erschießen, dass er mit den Organen seines Sohnes das Leben von Juden rettet. Der Jude hingegen, der ist entweder Besatzer oder orthodox. 
Eines der Spendenempfänger ist ein kleines orthodoxes Mädchen, das Ahmeds Niere erhält. Die Begegnung von Spender-Vater und Empfänger-Vater ist, wie sollte es auch anders sein, geprägt von Sprachlosigkeit, Hemmungen und Unbehagen. Vater Levinson hatte zudem einmal am Rande geäußert, ein jüdischer Spender wäre ihm lieber gewesen. Anstatt ihrem Publikum hier zu erläutern, dass diese Äußerung keinesfalls rassistisch, sondern religiös motiviert war – ist doch das Manipulieren des Körpers im strenggläubigen Judentum eigentlich schon ein Tabu – wird mit harten Schnitten der Jude als undankbar und kalt dargestellt – ganz im Gegensatz zum ewig sich mühenden Humanisten-Heros Ismael Khatib. 
 
Die ganze Rezension lesen Sie in der Ausgabe 05/2011 

Wäre Jesus heute ein guter Rabbiner?

Mittwoch 31 August 2011 at 10:59 am
Von Olaf S. Ossmann
 
Wäre Joshua ben Yussuf ein guter Rabbiner?
Mir wurde diese Frage gestellt und ich muss zugeben, ich wusste zunächst nicht viel damit anzufangen. Wie soll ich aus heutiger  jüdischer Sicht eine historische Gestalt beurteilen? Lassen wir beiseite, was später mit den Lehren des Joshua ben Yussuf geschah, als sein Name ins Griechische übertragen wurde ( Ἰησοῦς = Jesus)  und der Titel „Χριστός“ (Christus)  als griechische Übertragung des hebräischen Wortes „Meschiach“ (zu Deutsch: „Der Gesalbte“) angefügt wurde. Versuchen wir anhand der Jüdischen Quellen aber auch der  Zeugnisse seiner Jünger zu einer Antwort zu gelangen.
Dabei stellt sich natürlich die Frage: War Joshua ein Rabbiner?
Zu den Zeiten des Sanhedrin („Hoher Rat“ und höchste religiöse und politische Instanz der Juden bis zur zweiten Tempelzerstörung) gab es ein sehr selektives Verfahren zur Ordination eines Rabbiners, welches nur vom Hohepriester selbst geleitet werden konnte. Erst mit der zweiten Tempelzerstörung wurde der Vorsitz an einen Patriarchen abgegeben und die Pharisäer bestimmten die Geschäfte des Sanhedrins, bis zu dessen endgültiger Auflösung durch den römischen Kaiser Theodosius II. im Jahre 429 der christlichen Zeitrechnung (CE) .
In den Evangelien wird Joshua dennoch  an verschiedenen Stellen als „Rabbi“ angesprochen. Als Beispiel mag Markus 9:5 gelten („Und Petrus fing an und sprach zu Jesus: Rabbi, hier ist für uns gut sein….“) Luther hat eine passende Übersetzung mit dem Titel „Meister“ gefunden. Dies würde auch der Bedeutung entsprechen, die einem „Raw“ nach der Mishnah (mündliche Torah) zukam. Hier wurde zwischen dem Raw (Herrn) und einem Sklaven unterschieden.  Später wurde dies die allgemeine  Ansprache der Schüler gegenüber ihrem Lehrer. Verwenden wir also hier besser den Begriff „Rabbiner“ in seiner breiteren Bedeutung als „religiöser Lehrer“, so wie in baylonischer Zeit die nichtordinierten Lehrer als „Raw“ bezeichnet wurden.
Was war nun aber an Raw Joshua besonders? Um dies zu verstehen, muss sich der geschätzte Leser einige geschichtliche Daten aus Sicht des Jüdischen Volkes vor Augen führen lassen:
Der Widerstand gegen die Griechen spaltete das Jüdische Volk in vier Gruppen: die Herrscherdynastie der Hasmonäer, die aristokratisch Gruppe der Sadduzäer, die zunächst aus dem einfachen Volk entstandene  Gruppe  der Pharisäer und die Gruppe der Essener, die man heute mit der Bezeichnung „Gesetzestreue“ umschreibt. Um den Posten des Hohepriesters herrschten erbitterte Kämpfe, die Essener lehnen den Tempeldienst in Jerusalem ganz ab.
Ich will an dieser Stelle nicht weiter auf die Umstände eingehen, die zur Zerstörung des zweiten Tempels im Jahre 70 CE durch Titus führten. Aber das Ausbrechen des Ersten Jüdisch-Römischen Krieges (in Hebräisch zurückhaltend „hamered hagadol“ – „der grosse Aufstand“ genannt) im Jahre 66 CE und die beiden folgenden Revolten, bis hin zum Aufstand unter Bar Kochba 132-135 CE zeigen, dass zu dieser Zeit viel Bewegung im Jüdischen Volk war. Hinzu kam, dass 40 Jahre vor der Tempelzerstörung, somit um das Jahr 30 CE, sich merkwürdige Dinge anlässlich der Opfergabe zu Yom Kippur im Tempel zutrugen. Zunächst verfärbte sich das Band, an welchem das Opferlamm befestigt war, nicht mehr, wie all die Jahre zuvor, von Rot in Weiss. Dies war bislang immer das Zeichen der Vergebung der Sünden gewesen. Zudem brannte die westliche Kerze im Heiligtum nicht mehr kontinuierlich, mit welcher alle anderen Lichter entzündet wurden.  All dies waren nach Ansicht der Hohepriester sichere  Zeichen der Abkehr der g-ttlichen Präsenz (Shechina) vom Tempel  und damit auch der Ankunft des Messias (Traktat Yoma 39:b).
Ausgerechnet zu dieser Zeit wurde auf einem Berg, unweit von Jerusalem ein Mann durch die Römer gekreuzigt, der das Jüdische Volk aufgerufen hatte, sich auf das Jüngste Gericht vorzubereiten. Die Majorität des Jüdischen Volkes verweigerte ihm die Gefolgschaft. Nur wenige Jahre zuvor, im Jahr 4 BCE, wurde ein anderer Jüdischer Rebell von den Römern hingerichtet, Shimon ben Yussuf (Simon, Sohn des Joseph). Nach den Erscheinungen des  Gabriel, welche wir spätestens seit dem Fund der Rollen vom Toten Meer kennen,  sollte es sich auch bei diesem um den Messias handeln, der das Jüdische Volk befreien sollte. Nach seiner Steinigung wurden seine Anhänger erbarmungslos verfolgt.  Simon folgten Athronges und weitere selbsternannte Messiasse nach.

 Die ganze Antwort lesen Sie in der Ausgabe 05/2011 

Louis Armstrong: Der Stern der Sterne

Mittwoch 31 August 2011 at 10:55 am
Von Lutz Eikelmann
 
Unzählig wie die Sterne am Himmel sind die Artikel über den “King Of Jazz“, Louis Armstrong (1901-1971). Ebenfalls kaum erfassbar ist die Zahl seiner Schallplattenaufnahmen und Film-Produktionen und auch die Zahl der Bücher über Louis Armstrong ist nicht mehr überschaubar. Dies sind Indizien für die Bedeutung dieser charismatischen Persönlichkeit, deren Genre übergreifender Erfolg und Beliebtheit auf der ganzen Welt seit fast neun Jahrzehnten zu bewundern und zu erkennen ist. Spätestens ab 1922 eilte Armstrongs Ruf ihm unter amerikanischen Musikern USA-weit voraus, ließen seine Hot Five-Aufnahmen ab 1925, allen voran der Titel “Cornet Chop Suey“, Musiker und Kritiker international aufhorchen. 1929 erzielte er mit dem Broadway-Musical-Erfolg “Ain´t Misbehavin´“ seinen Durchbruch als Popmusiker und seine Beliebtheit beim „breiten Publikum“, die weit über seinen Tod hinaus bis heutzutage anhält, begann. Hits aus allen Epochen seines Schaffens wurden zu wahren Evergreens und weltweiten Ohrwürmern, z.B. I can´t give you anything but love; On the sunny side of the street; Dream a little dream of me; Tiger Rag; When the Saints go marching in; C´est si bon; Skokiaan; Blueberry Hill; Give me a kiss to built a dream on; What A Wonderful World und unzählige andere Titel. Nicht zuletzt das unvergessene “Hello Dolly”, mit dem er 1963 die Beatles inmitten der Beatlemania vom Platz 1 der US-Charts stieß.
 
Den ganzen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 05/2011 

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