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"Ständig Musik im Kopf"

Dienstag 05 Juli 2011 at 1:44 pm Frank Korb, in der Musikszene auch als Paule Blues bekannt, betreibt in Zepernick das Studio 7. Im ehemaligen Wirtschaftsgebäude eines Bauernhofes gehen Musik- und Tanzschüler ein und aus. Wer möchte, kann im Studio eine CD aufnehmen. Oder mit seiner Band proben. Englisch, Jazzdance oder auch Walzer lernen. Es gibt regelmäßig Veranstaltungen mit Live-Musik und Hoffeste. Jeden ersten Sonntag im Monat findet die „Blue Sunday Session“ hier statt, die stets gut besucht ist - schließlich spielen hier auch namhafte Künstler wie Waldi Weiz.
Frank Korb ist ein Typ, mit dem man schnell ins Gespräch kommt. Und zu erzählen hat er einiges. Wie er als Kind stundenlang vorm Röhrenradio saß und mit 15 beschloss, Rockstar zu werden. Oder wie er zusammen mit Leander Haußmann eine Druckerlehre machte. Gelassen plaudert der 51-Jährige über seine sechsmonatige Inhaftierung zu DDR-Zeiten, die ihn „anderthalb Zähne gekostet hat“, aber gemessen an der Alternative, 18 Monate Armeedienst zu leisten, „gar nicht so schlimm“ gewesen sei. Heute lebt er mit seiner zweiten Frau Elizia und der fünfjährigen Tochter Kaya überm Studio 7 in Alt-Zepernick

PANKE-SPIEGEL: Haben Sie sich schon als Kind für Musik interessiert?
FRANK KORB: Ich hab viel Zeit vor unserem Röhrenradio verbracht. Das war ja eine Zeit, als wöchentlich Welthits rauskamen. Hits, die auch heute noch bekannt sind. Was wird wohl von der heutigen Musik in zehn Jahren noch in Erinnerung sein? Unvergessen sind Sendungen wie „RIAS Treffpunkt“. Ich hab mir damals akribisch notiert, zu welcher Zeit welche Sendung lief und Markierungen am Radio angebracht, wo die verschiedenen Sender lagen. Ich hatte ständig Musik im Kopf. Auch wenn ich zur Schule ging. Als ich Songs hörte wie „Smoke on the water“, hat es endgültig gefunkt. In der zehnten Klasse beschloss ich, Rockstar zur werden. Da war natürlich auch viel oppositionelles Gehabe bei. Nicht, dass ich grundsätzlich was gegen Sozialismus gehabt hätte, aber so spießig und in dieser rigiden Ausprägung – da musste man einfach gegen rebellieren. Ich besorgte mir eine akustische Gitarre. Die hatte Stahlsaiten und eine unmögliche Saitenlage. Ein Geigenlehrer hat mir dann erste Hinweise gegeben, wie so eine Gitarre theoretisch funktioniert.

PS: Eher ein holpriger Einstieg in die musikalische Karriere. Wie ging es weiter?
FK: Ich hab mir die Akkorde von anderen Gitarristen abgeschaut. Damals gab es jedes Wochenende Konzerte in Jugendklubs oder Open-Air-Veranstaltungen. Die Musiker kannten mich dann schon und haben mir von der Bühne die Akkorde zugerufen. Auch die Texte hab ich mir so angeeignet. Das heißt, ich habe sie in genauso falschem Pseudo-Englisch nachgesungen.

PS: Eine Laufbahn als Berufsmusiker kam unter diesen Voraussetzungen wohl erstmal nicht infrage?
FK: Eigentlich wollte ich Grafiker werden. Als Kind habe ich gern gemalt und gezeichnet. Ich bin in Berlin-Friedrichshain aufgewachsen und war oft im dortigen Studio „Otto Nagel“, wo Kinder, Jugendliche und Erwachsene unter Anleitung gestandener Künstler in Bildender Kunst unterrichtet wurden. Damals entstand der Wunsch, später Grafik zu studieren. Allerdings wurde nichts daraus, da ich nicht auf die EOS kam, um Abitur zu machen. Also blieb nur der Weg über Berufsausbildung mit Abitur. Man riet mir zu einer Ausbildung in der „polygrafischen Industrie“, und so landete ich in der Berufsschule für Polygrafie „Rudi Arndt“ und begann eine Ausbildung zum Drucker. Dort wimmelte es vor lauter verkappten Musikern und Künstlern. Auch Leander Haußmann lernte dort zur selben Zeit wie ich. Wir gehörten zur Clique „Die Durchmacher“, über die Leander Haußmann später den gleichnamigen Dokufilm drehte.

Das gesamte Interview lesen Sie in der Ausgabe 04/2011.

Tanz, Theater, Maskenbälle

Dienstag 05 Juli 2011 at 1:41 pm

Vom „Feldschlösschen“ zum „Side by Side“

Die Geschichte des „Feldschlösschens“ beginnt vor etwa 100 Jahren. Im Jahr 1909 ließ der Gastwirt Paul Burczyk an der Bernauer Straße, damals noch Chaussee genannt, ein Landhaus errichten. In den damaligen Bauunterlagen findet sich kein Hinweis, dass Burczyk eine Gastwirtschaft betreiben wollte. Die verzeichnete Bestimmung lautet „Wohnhaus“. Als 1919 an der Westseite ein Anbau („Wohnhaus“) errichtet wird, ist in der Bauzeichnung jedoch schon der Saalanbau als „Halle“ im Grundriss vorhanden. So erscheint eine Nutzung als Gasthaus zu jener Zeit recht wahrscheinlich.
Aktenkundig ist, dass im Jahr 1927 eine Gastwirtschaft betrieben wurde. In diesem Jahr wurde ein „Musik-Podium“ im Garten errichtet. Ein Jahr später erfolgte ein „Um- und Erweiterungsbau der Gasträume und des Tanzsaales“.
Untrennbar verbunden ist die Geschichte des Lokals mit dem Namen Burczyk. Und so sagt man unter Alteingesessenen auch heute noch „bei Burczyk“, wenn man über alte Zeiten im „Feldschlösschen“ spricht. Die oben abgebildete Ansichtskarte vom „Restaurant Feldschlösschen“ stammt aus den 40er Jahren.

Den gesamten Artikel lesen Sie in Ausgabe 04/2011.

Wehret den Anfängen!

Dienstag 05 Juli 2011 at 1:38 pm

Der Protest gegen die Errichtung eines CO2-Endlagers in Lindenberg weitet sich aus. Auch in Panketal findet man an immer mehr Grundstücken als Zeichen des Widerstands Plakate und gelbe Holzkreuze. Mitglieder der Bürgerinitiative „Kein CO2-Endlager Lindenberg“ gründeten mittlerweile den Verein „Wir im Niederbarnim“. Auf der gleichnamigen Internetseite findet man Informationen und Termine geplanter Aktionen. Auch auf der Schlendermeile waren die Gegner der CO2-Verpressung mit einem Stand vertreten und sammelten Unterschriften. Das Interesse der Bürger war groß. 250 Unterschriften kamen zusammen. Viele nahmen auch Protestpostkarten mit, um sie an Wirtschaftsminister Ralf Christoffers oder Ministerpräsident Platzeck zu schicken.
Der Pfarrer der evangelischen Kirche Lindenberg und Schwanebeck, Ralf Wenzel, hatte Anfang Juni zur Mahnwache eingeladen, die ab jetzt jeden ersten Sonntag im Monat um 14.30 Uhr vor der  Kirche in Lindenberg stattfinden wird.  Zur ersten Mahnwache erschienen rund 130 Bürger. So soll auch die Solidarität mit den Orten Neutrebbin und Beeskow bekundet werden, in denen die CO2-Verpressungen von Vattenfall schon ganz konkret geplant sind und die nur 50 bzw. 90 Kilometer von Berlin entfernt liegen. Ein Gutachten,  das auf www.co2bombe.de eingesehen werden kann, besagt, dass eine Grundwasserverseuchung in einem Umkreis von bis zu 100 Kilometern möglich ist. Dann wäre auch Berlin betroffen. Die Bürgerinitative „Kein CO2-Endlager Lindenberg“ versucht deshalb, auch in Berlin Öffentlichkeit für das Thema herzustellen.
Wer mit seiner Unterschrift den Protest unterstützen möchte, findet im Küchenstudio Korbicki eine Petitionsliste sowie Infoflyer.
Weiteres Protest-Material, wie Schilder für den Zaun, sind bei der Familie Zentsch (Tel. 030-9415774) in Neulindenberg erhältlich.

Baumschutz wieder im Gespräch

Dienstag 05 Juli 2011 at 1:32 pm

Mit dem Inkrafttreten der Brandenburgischen Baumschutzverordnung von 2004 wurde Grundstückseigentümern ein höheres Maß an Handlungsfreiheit und Eigenverantwortung im Umgang mit ihren Bäumen eingeräumt. Seit dieser Zeit fallen Bäume auf Ein- und Zweifamilienhausgrundstücken bis auf wenige Ausnahmen (Eichen, Ulmen, Linden, Platanen und Rotbuchen mit einem Stammumfang von mind. 190 Zentimetern) nicht mehr unter die Verordnung und dürfen ohne bürokratischen Aufwand gefällt werden. Mit der Reduzierung des Verwaltungsaufwands wurden auch wesentliche Entlastungseffekte für die Behörden bewirkt. Die Verordnung war zunächst bis 2009 befristet und wurde bis zum 31.12.2010 um ein Jahr verlängert. Derzeit gibt es also keine Landesverordnung mehr. Der Landkreis Barnim hat jedoch die Verordnung nahezu inhaltsgleich übernommen. Somit gilt sie auch in Panketal, solange die Gemeinde keine eigene Satzung erlässt. Bündnis Panketal sieht hier Handlungsbedarf und schlägt eine Satzung vor, Bäume in der Gemeinde, also auch auf privaten Grundstücken, ab einem Stammumfang von 30 Zentimetern, in einigen Fällen schon ab 20 Zentimetern, unter Schutz zu stellen.

Den gesamten Artikel lesen Sie in Ausgabe 04/2011.

Mythos Milch

Dienstag 05 Juli 2011 at 1:28 pm

Von Jenny Shead
„Der beste Trick deines Lebens: Milch!“ lese ich in vielen Kindereinrichtungen und Schulen auf den hellblauen Plakaten mit der lustigen Kuh. Diese Poster müssen in allen Einrichtungen ausgehangen werden, welche im Rahmen des europäischen Schulmilchprogramms von der EU unterstützt werden. Das klingt natürlich toll, dass das Milchtrinken der Kinder finanziell gefördert wird, denn schließlich werden viele Ärzte, Ernährungsratgeber, ja sogar oder besonders die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) – die offizielle Stelle für Ernährungsrichtlinien – nicht müde, die vielen „unverzichtbaren Vorteile“ der Milch aufzuzählen. Aber ist Milch wirklich ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Nahrung? Und hält sie uns wirklich gesund?

Kuhmilch enthält viel Kalzium. Das lässt sich nicht bestreiten. Schließlich möchten auch Kälbchen starke Knochen und Zähne bekommen. Jedoch bekommen einmal entwöhnte Kälbchen in der Regel nie wieder Milch zu trinken und wachsen dennoch zu großen und starken Tieren heran, deren Knochen weitaus mehr Gewicht aushalten müssen als die der Menschen. Dasselbe gilt übrigens auch für Pferde, Elefanten und Giraffen, die kein Spezial-Kraftfutter bekommen – allesamt übrigens Pflanzenfresser. Milch ist also eine Übergangsnahrung für Säugetiere bis diese in der Lage sind, die Nahrung aus dem reichhaltigen Angebot der Natur zu sich zu nehmen. Das gilt auch für das Säugetier Mensch. So finden sich in allen natürlichen Lebensmitteln sämtliche Mineralstoffe - auch Kalzium - in ausreichender Menge und in einer Kombination mit anderen Vitalstoffen, die für die Verwertbarkeit derer unerlässlich sind.
In Wahrheit versucht die Nahrungsmittelindustrie, derer Interessenvertreter sich übrigens z.T. auch als Mitglieder in der DGE wiederfinden, durch dieses „Kalzium-Argument“ über die wahren Ursachen von Knochenkrankheiten wie z.B. Osteoporose hinwegzutäuschen. Osteoporose, wie auch Karies sind Mangelkrankheiten. Der Mangel kommt sicher nicht durch die Nahrungsmenge zustande, wohl aber durch die Nahrungsqualität. Auszugsmehle und Fabrikzucker sind nicht nur häufig verarbeitete Zutaten in industriell hergestellten Nahrungsmitteln, sondern wahre Vitalstoffräuber! Sie rauben dem Organismus das Handwerkszeug, was er u.a. für die Aufnahme ins Blut sowie für die Einlagerung des Kalziums in Knochen und Zähne braucht.
Hinzu kommt noch, dass u.a. der hohe Anteil an tierischem Eiweiß aus der Milch den pH-Wert des Blutes senkt – den Organismus also übersäuert. Um das Blut wieder in den neutralen Bereich zu bringen, werden als Gegenregulation des Körpers, die basischen Kalzium-Salze aus Knochen und Zähnen gelöst.

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