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Ein unvollendetes Interview

Montag 07 Februar 2011 at 08:12 am

Der ehemalige Frontmann von Pankow, André Herzberg, im Gespräch

Ein Interview von Thomas Steierhoffer

PANKE-SPIEGEL: Gab es in Deinem Leben so etwas wie ein Schlüsselerlebnis, bei dem Dir eventuell die Augen aufgingen über die Realität und den Alltag der führenden Arbeiterklasse in der DDR?

Herzberg: Ich machte eine Lehre als Bauarbeiter mit Abitur. Wir hatten neben der Schule praktische Ausbildung die verschiedene Stationen auf dem Bau enthielt. Da mein Betrieb ein Tiefbauunternehmen war, kam ich also irgendwann zum Gleisbau. Die Arbeit bestand darin, alte Gleise auszuwechseln und neue Gleise im Boden fest zu machen. Da wir über relativ wenig Technik verfügten, war die Arbeit körperlich ziemlich schwer, und abgesehen davon, war ich sehr ungeschickt. Ich hatte zu der Zeit lange Haare bis auf die Schultern in ziemlich wirren Locken. Bei der Arbeit trug ich eine gesteppte blaue Arbeitsjacke, blaue Hosen, und schwere schwarze Arbeitsschuhe. Die Jacke war mir zu groß, auf dem Kopf hatte jeder eine andere Kopfbedeckung, ich meist einen Pudel. Das war die Freiheit des Tiefbaus im Unterschied zum Hochbau wo jeder einen Helm - den gleichen - tragen muss. Die Typen, die mit mir zusammen arbeiteten, waren irgendwie verwegene Männer, hart und von Wetter und Alkohol gegerbt. Die Arbeit begann früh um sechs, und oft war es noch dunkel, so dass wir erst um sieben das erste Mal den Bauwagen verließen. Von sechs bis sieben saß man also rum und erzählte ein bißchen, wenn man nicht den kleinen Ofen anzünden und beschicken musste... 

Mehr lesen Sie in der Ausgabe 01/2011

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