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Vom Gasthof zum Rathaus

Donnerstag 08 April 2010 at 1:59 pm

Baumeister Schönfeldt und seine Spuren in der Ortsgeschichte

Einen offiziellen Namen hat das Haus in der Heinestraße 1 derzeit nicht. Umgangssprachlich redet man im Ort von der „alten Gemeinde“ oder auch vom „alten Rathaus“. Die älteste uns bekannte Abbildung zeigt das Gebäude als „Deutsche Ecke“ auf einer Postkarte, die aufs Jahr 1910 datiert wird. Lange Zeit im Dunkeln lag das genaue Jahr der Errichtung. Nachforschungen des Geschichtsvereins haben nun mit der Auffindung des „Gebrauchsabnahmeprotokolls“ aus dem Jahre 1904 Licht in das Kapitel der Entstehung dieses für Zepernick historisch recht bedeutsamen Hauses gebracht. Aus den beiliegenden Unterlagen geht hervor, dass der Rohbau bereits im April 1904 fertiggestellt wurde. Im September erfolgte schließlich die so genannte Gebrauchsabnahme.
Ein Auszug aus dem Grundbuch verrät darüber hinaus, dass das Grundstück bereits 1900 parzelliert war. Die Anschrift lautete damals noch Kaiser Friedrichstraße 1 Ecke Möserstraße. Es gehörte zu dieser Zeit Karl Winkler, einem Berliner Rentier, der bei der Besiedlung Röntgentals eine maßgebliche Rolle spielte. Noch heute trägt deshalb die Winklerstraße in Röntgental seinen Namen.
Nachdem das Grundstück innerhalb kürzester Zeit mehrfach den Besitzer gewechselt hatte, erwarb es 1904 ein Herr Schönfeldt, Maurer- und Zimmermeister aus Lanke. Ein Jahr zuvor errichtete er bereits den Saal des Restaurants „Waldhaus“ von Ferdinand Küsel. Schönfeldt verewigt sich in zahlreichen Gebäuden im Ort, zum überwiegenden Teil in Röntgental. Er erwirbt die angrenzenden Grundstücke in der Möserstraße und errichtet beispielsweise das „Jagdschlösschen“, „Tom’s Hütte“ oder die „Villa Edelweiß“.

Den gesamten Artikel lesen Sie in Ausgabe 02/2010

Info-Speicher?

Donnerstag 08 April 2010 at 1:54 pm

Eines der größten Vorhaben im Naturpark Barnim in den kommenden Jahren ist die Renaturierung und Beweidung der ehemaligen Rieselfelder rund um Hobrechtsfelde.
Hier soll ein Naturrefugium und Besuchermagnet vor den Toren Berlins entstehen. Auf mehr als tausend Hektar – hauptsächlich ehemalige Rieselfeldflächen – fördert der Bund die Entwicklung und Erprobung von Verfahren und Maßnahmen zur Entwicklung dieser Ausnahmelandschaft. Auch die Verbesserung der touristischen Erlebbarkeit ist ein Ziel.
Für die Entwicklung zum Erholungsgebiet mit S-Bahn-Anschluss setzt das Projekt nicht zuletzt auf die Verjüngungskur des Dorfes Hobrechts-felde. Die einstige Gutsarbeiter-siedlung wird durch die Wohnungsbaugenossenschaft Bremer Höhe aus Berlin denkmalgerecht saniert und als energieökologisches Musterdorf entwickelt. Ein besonderes Ziel für Gäste soll der alte Speicher der Berliner Stadtgüter werden, der bereits technisches Denkmal ist. Künftig sollen Besucher von dort aus auch einen Ausblick in die weite Landschaft mit dem für Touristen ausgebauten Wegenetz genießen und in einer Ausstellung Interessantes über Geschichte und Natur erfahren können.

Den gesamten Artikel lesen Sie in Ausgabe 02/2010

Einkommen für alle

Donnerstag 08 April 2010 at 1:50 pm

Die Diskussionen um „Hartz IV“ nehmen seit der Einführung im Jahr 2005 kein Ende. Mit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes, das die Berechnung der Hartz-IV-Regelsätze für Kinder und Erwachsene als verfassungswidrig erklärte, entbrannte quer durch alle Parteien eine erneute Debatte. „Wer dem Volk anstrengungslosen Wohlstand verspricht, lädt zu spätrömischer Dekadenz ein“, so formulierte FDP-Chef Guido Westerwelle in seiner Attacke im Streit um die Leistungen des Sozialstaats und plädierte erneut für ein hartes Durchgreifen gegen alle, die nicht arbeiten wollen.
Einen völlig anderen Ansatz vertritt Götz W. Werner, Gründer der Drogeriemarktkette „dm“. Er fordert ein bedingungsloses Grundeinkommen für alle. Eine Utopie? Er meint: Eine Idee, deren Zeit gekommen ist.

Noch nie wurde in Deutschland so viel konsumiert und produziert. Aber gleichzeitig wurde auch noch nie Leistung so hoch besteuert. Das, so Professor Götz W. Werner, nimmt die Lust am Arbeiten und lähmt die Initiative der Bürger.
Werner – erfolgreicher Unternehmer und Gründer von dm-drogerie markt – erörtert in seinem Buch über das bedingungslose Grundeinkommen ein visionäres Konzept von einem Deutschland, in dem nicht Leistung, sondern ausschließlich Konsum besteuert wird. Er fordert ein Recht auf Einkommen für jeden Bürger, unabhängig von der Arbeit. Bezahlte Arbeit wird immer rarer, weil der technische Fortschritt unser Leben von solcher Arbeit mehr und mehr befreit. Eben darin sieht Werner aber auch eine Chance. Wenn die Menschen mehr Freizeit haben als früher, bleibt Zeit für andere Aufgaben. Kulturarbeit und Sozialarbeit rücken in den Fordergrund. Tätigkeiten, die Maschinen uns eben nicht abnehmen können und die nichtsdestoweniger die Eckpfeiler einer sozial gerechten Gesellschaft bilden.
Und genau hier erhält das bedingungslose Grundeinkommen seine Wichtigkeit: Ein Staat, in dem ein Recht auf Einkommen besteht, in dem jeder arbeitet, weil er will, nicht weil er muß, fördert Werte wie Eigeninitiative, Menschlichkeit und Freigebigkeit.

Den gesamten Artikel lesen Sie in Ausgabe 02/2010

Mehrheit für "Kirchplatz"

Donnerstag 08 April 2010 at 1:45 pm

Der neu angelegte Platz zwischen Alter Schmiede und Feuerwehr soll künftig „Kirchplatz“ heißen. Mit zwei Stimmen Vorsprung setzte sich diese Bezeichnung gegenüber „An der Alten Schmiede“ durch. Der Ortsbeirat Zepernick  hatte sich zuvor sogar einstimmig für  „Kirchplatz“ ausgesprochen.  Für die Bezeichnung „Platz an der Feuerwehr“ fand sich nur ein Befürworter und auch der Vorschlag „Marktplatz an der Alten Schmiede“ konnte nur drei Stimmen auf sich vereinigen. Für die Idee, eine verdiente Persönlichkeit aus der Ortsgeschichte, sei es ein Pfarrer oder ein Bürgermeister, als Namenspaten postum zu ehren, fand sich keinerlei Anhänger. Ob der neue Name auch in der Bevölkerung auf allgemeine Akzeptanz stoßen wird, bleibt abzuwarten. Darüber hinaus soll auch der gepflasterte Weg hinter der Alten Schmiede nicht länger namenlos bleiben. Hierfür einigte man sich auf „Annengässchen“.  
Auf dem Kirchplatz sollen künftig auch regelmäßig Märkte stattfinden. Hierfür sollen  Anbieter von frischen  Lebensmitteln sowie von regionalen Spezialitäten gefunden werden: Fleisch- und Wurstwaren, Fisch, Obst- und Gemüse, Backwaren oder auch Honig und Marmeladen. Wie oft und an welchem Wochentag das Markttreiben stattfinden wird, ist noch ungewiss. Dass sich auch Initiatoren für ein „Kirchplatzfest“ finden, dürfte wohl nur eine Frage der Zeit sein.

Schwanebecker protestieren

Donnerstag 08 April 2010 at 1:41 pm

„Kleine Heide“ – was idyllisch nach unberührter Natur klingt, ist tatsächlich eine Altlastfläche, der man besser nicht zu nahe kommt. In den Leitlinien der Gemeinde ist die Kleine Heide als Grünfläche zur Frischlufterzeugung ausgewiesen. So soll es auch bleiben, wenn es nach Schwanebecker Anwohnern geht. Sie protestieren gegen die Änderung des Flächennutzungsplans, die für das Vorhaben der Bernauer Firma AGE Umwelttechnik GmbH erforderlich wäre.

Der Versammlungssaal war gut gefüllt, als der Investor in einer Sondersitzung des Schwanebecker Ortsbeirats seine Pläne vorstellte.
Langfristig soll eine Wochenendsiedlung entstehen, mit Spielplatz und Teichbiotop. Zuvor soll die Fläche mittels einer Zwischennutzung als Kompostieranlage saniert werden. Das Areal zwischen Zillertaler Straße und Rigistraße umfasst rund 60.000 Quadratmeter. Bislang hat die AGE etwa die Hälfte der Fläche erworben. Zwar sei das Areal im Altlastenkataster des Landkreises Barnim als Altlastenverdachtsfläche geführt, Unterlagen über Müllablagerungen gebe es jedoch nicht, teilte der Investor mit. Welche Sanierungs-maßnahmen erfolgen müssen, steht erst nach der genauen Sondierung der Fläche mittels Rammkernbohrungen fest.
Die Schwanebecker Bürger, die sich inzwischen zu einer Bürgerinitiative zusammengeschlossen haben, sind dem Vorhaben gegenüber sehr skeptisch. In der Kleinen Heide wurde einst Kies abgebaut. Bis zu 15 Metern tief sei die Kiesgrube zuletzt gewesen, wissen alteingesessene Anwohner zu berichten. Anschließend seien dort Bauschutt, Hausmüll und Fäkalien „verkippt“ worden. Welche Schadstoffe darunter waren, weiß niemand. In den 90er Jahren wurde das Gelände mit Erdreich abgedeckt. Seitdem hat sich eine Vegetation gebildet, die das Gelände harmlos erscheinen lässt.

Den gesamten Beitrag lesen Sie in Ausgabe 02/2010

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