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Turban, Fez und Totenkopf

Freitag 29 Januar 2010 at 08:47 am

Der Großmufti von Jerusalem - Ein (fast) vergessener persönlicher Freund Himmlers, Eichmanns und Arafats

Mit seiner 53-minütigen NDR-Dokumentation „Turban und Hakenkreut – Der Großmufti und die Nazis“ hat Regisseur Heinrich Billstein ein fast vergessenes Kapitel aus den dunklen Jahren des Dritten Reiches beleuchtet. Er zeigt, wie sich der Großmufti von Jerusalem mit der Judenvernichtung der Nazis identifizierte, wie er sich andiente und mit seinen Hasspredigten im goldenen Berliner Exil Wasser auf die Antriebsräder der industriellen Menschenvernichtung goss. Und zwar nicht Glas für Glas, sondern Fass für Fass. Der deutsch-französische Kulturkanal ARTE hatte die Doku Ende letzten Jahres in seinem Nachtprogramm ausgestrahlt
Er war 16 Jahre lang das religiöse Oberhaupt der arabischen Muslime und arbeitete eng mit den Nationalsozialisten zusammen: Mohammed Amin al-Husseini. Im Zweiten Weltkrieg floh er vor den Briten und fand Zuflucht in Deutschland. „Der ehemalige Mufti von Jerusalem Mohammed Amin al-Husseini - heute eine umstrittene Figur der islamischen Welt - galt in den 20er bis 40er Jahren als bedeutende politische und religiöse Autorität der Palästinenser“, teilt ARTE mit. „Sein Antisemitismus ließ ihn ab 1937 offen mit den Nationalsozialisten kollaborieren. So lebte Al-Husseini zu Beginn der 40er Jahre in Berlin und unterstützte die Nazis mit seinem Einfluss, den er als religiöses Oberhaupt der arabischen Muslime und als deren politischer Führer genoss.“

Den ganzen zeitgeschichtlichen Essay lesen Sie in der Ausgabe 01/2010

Geschaffen als Mann und Frau

Freitag 29 Januar 2010 at 08:42 am

Homosexualität in der Bewertung der katholischen Kirche

Es gab im Religionsunterricht ein Gespräch über das „christliche Menschenbild“. Wie von selbst kommt man bei diesem Thema auf die Menschenrecht. Hier geht es auch um den Schutz vor Diskriminierung. So formuliert es das deutsche Grundgesetz: „Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.“ (Art. 3 GG) Seit einiger Zeit wird auch darüber verhandelt, ob nicht auch das „Recht auf sexuelle Identität“ ein Grundrecht ist. Würde also heißen, dass niemand wegen seiner sexuellen Orientierung, z.B. der Homosexualität benachteiligt werden darf. Da wir nun im Religionsunterricht über dieses Thema sprachen, gab es gleich diese Wortmeldung: „Die katholische Kirche würde dann mit ihrer feindlichen Haltung gegen Lesben und Schwule gegen dieses Grundrecht verstoßen!“ Richtig? Falsch? Ein Missverständnis? So kann man das nicht sagen? Eine schnelle Antwort kann es nur schwer geben.

Den ganzen Beitrag lesen Sie in der Ausgabe 01/2010

Dankbar für Einheit und Freiheit

Freitag 29 Januar 2010 at 08:39 am

Als die Mauer vor 20 Jahren fiel und Deutschland 1990 wiedervereinigt wurde, prophezeite der damalige Bundeskanzler Helmut Kohl im Blick auf den Osten des Landes, auch dort würden bald „blühende Landschaften“ entstehen. Was aber ist aus dieser Vision geworden? Wo stehen wir heute – 20 Jahre nach dem Fall der Mauer – politisch, wirtschaftlich, menschlich? Haben sich diese „blühenden Landschaften“ entwickelt? Und wenn nicht: Was können wir tun, um sie entstehen zu lassen? 20 Jahre deutsche Einheit sind das Thema, das den PANKE-SPIEGEL in diesem Jahr beschäftigen wird.

Teil 1 unserer neuen Serie "Blühende Landschaften" lesen Sie in der Ausgabe 01/2010

Mit "Hurengebräu" gegen Rassismus

Freitag 29 Januar 2010 at 08:35 am

40 Jahre "Bitches Brew" von Miles Davis

Das Album "Bitches Brew" (Hurengebräu) wird ab 1970 vom Weltkonzern CBS und später vom Nachfolger Sony als epochaler Tonträger in die Welt geworfen. Im Jahr 1969 mit einer bunten Palette von Musikern aus der ganzen Welt in New York aufgenommen, entfalten diese zwei ursprünglichen Schallplatten ihre zauberhafte  Wirkung bis in unsere Epoche hinein. Der afroamerikanische Trompeter Miles Davis kann um diese Zeit schon auf zwei sehr erfolgreiche Dekaden einer Weltkarriere zurücksehen. Miles, ein extrem gut aussehender Typ, weiß  sich mit seinen beinahe ausschließlich farbigen Kollegen bis dato musikalisch wie stilistisch in Szene zu setzen und zu vermarkten. Seine Musik galt schon immer als   „hip“, als extrem modern und unerreichbar. Sie ist mal ein ewig eiskalter Stern am Firmament um sich später mit einer warmen und pulsierender Seite dem Zuhörer über ein Gänsehautgefühl  zu nähern. Miles gibt  schon immer seinen zum Teil sehr jungen Musikern  viel Raum zur Entfaltung.

Den ganzen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 01/2010

Der Todesbote kommt aus Hanau

Freitag 29 Januar 2010 at 08:27 am

Der Panketaler Thorsten Wirth hat einen Hörbuchkrimi im Stile von Edgar Wallace veröffentlicht. Der PANKE-SPIEGEL sprach mit dem Autor und Krimi-Fan:

Warum  schreiben Sie ausgerechnet Geschichten im Stil von Edgar Wallace? Ist das noch zeitgemäß?
TW: Edgar Wallace hat mich mitgeprägt. Ich habe als Jugendlicher und auch danach eine Reihe seiner Bücher verschlungen, Filme wie „Das indische Tuch“ habe ich mehr als ein Dutzend Mal im Kino und auf DVD gesehen. Diese Faszination ist bis heute geblieben. Und dass ich damit nicht allein bin, zeigen ja Filmproduktionen wie „Der Wixxer“, auch wenn es Parodien sind. Oder nehmen Sie die DVD Veröffentlichungen der „Strassenfeger“-Kollektion. Ich nenne das Ganze „Retro-Krimi“. Dieses leicht nostalgische Flair, verbunden mit etwas, was wir heute gern Trash nennen. Das sind Krimis, wie sie persönlich auch gern lese.

Ihre erste Veröffentlichung ist ein Hörbuch. Warum gerade dieses Medium?
TW: Eigentlich ist es ein Zufall, dass Herr Simon von „hms audio Entertainment“ auf mich als erster zukam und anbot, die Geschichte als Hörbuch einlesen zu lassen. Andererseits ist es vielleicht typisch für die Demokratisierung von Literatur durch die Möglichkeiten digitaler Technik, dass heute zunehmend mehr Buchpremieren nicht in gedruckter Form zu erleben sind. Ich bin von dem Ergebnis jedenfalls begeistert!

Mehr zum Hörbuch lesen Sie in der Ausgabe 01/2010

Die anspruchsvolle Seite des Morten Harket

Freitag 29 Januar 2010 at 08:23 am

Diese CD überrascht. Welche Erwartungen man auch immer haben mag, wenn man sie einlegt. Wer Morten Harket kennt als Sänger der norwegischen Band „a-ha“ wird schon nach den ersten Takten feststellen, dass dies hier etwas ganz anderes ist. Dieses Album ist eigenwillig, anspruchsvoll, es verlangt volle Aufmerksamkeit – und dankt es mit einem Hörerlebnis, das die Seele berührt.
„Poetenes Evangelium“, das „Evangelium der Dichter“, ist ein Gemeinschaftswerk namhafter, norwegischer Künstler. Eine CD, die Jesu Leben nacherzählt. Ein Gesamtkunstwerk. Tiefgängige Texte, gesammelt von Håvard Rem in der Anthologie gleichen Namens. Kraftvolle Melodien, komponiert von Øivind Varkøy. Einfühlsam interpretiert von Morten Harket, arrangiert von Kjetil Bjerkestrand. CD und Booklet illustriert hat der Priester und Künstler Bjørn Bjørneboe, Neffe übrigens eines der zitierten Poeten. „Jesu Leben in norwegischen Gedichten“, so der Untertitel, zieht den Bogen von der Heiligen Nacht bis zu den Worten des Engels in Jesu leerem Grab.

Den ganzen Beitrag lesen Sie in der Ausgabe 01/2010

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