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Sprudelnde Erinnerung

Dienstag 24 November 2009 at 12:47 pm

Heute liest mir Papa mal was vor!

Dienstag 24 November 2009 at 12:31 pm

Von Hagen Bonn

Vorlesen ist eine wunderbare Sache: Für alle, die vorgelesen bekommen – aber auch für diejenigen, die vorlesen. Bereits zum sechsten Mal fand am 13. November der bundesweite Vorlesetag statt. Die Idee: Jeder, der Spaß am Vorlesen hat, liest an diesem Tag anderen vor – zum Beispiel in Schulen, Kindergärten, Bibliotheken oder Buchhandlungen. Auch die 5c der Grundschule Zepernick bekam an diesem Tag Besuch von drei Vorlesern, unter ihnen Bürgermeister Rainer Fornell. Männer, die gern vorlesen, sind allerdings eine Ausnahme, so eine Studie der Stiftung Lesen. „Es reicht doch, wenn einer von uns beiden vorliest, und das ist meistens meine Frau”, meinten 55% der Männer, die als Teilnehmer der Vorlese-Studie befragt wurden. Einig waren sich die 500 Väter darin, dass Vorlesen grundsätzlich wichtig für das Kind sei (90%). Sie würden lieber mit dem Kind spielen oder Sport treiben, fügten sie als Begründung an. Zudem sei der Zeitmangel wohl der größte Hemmfaktor neben der Tatsache, dass Mütter sowieso besser vorlesen könnten. Hm?
Ernüchternd: Nur jeder fünfte Vater liest seinen Kindern überhaupt etwas vor. Was nicht in der Studie steht: Warum ist das so? Der Schlüssel zum Begreifen dieses Phänomens scheint in der Vergangenheit der Männer selbst zu liegen.

Den ganzen Beitrag lesen Sie in der Ausgabe 06/09

"Mit Blumen wird man Sie nicht empfangen"

Dienstag 24 November 2009 at 12:23 pm

Gedenktafel soll an das Zentrale Aufnahmeheim Röntgental erinnern

Auf dem Gelände des Seniorenheims an der Schönerlinder Straße in Zepernick findet man heute nicht mehr viele Spuren, die darauf hinweisen, dass sich hier einst das Zentrale Aufnahmeheim der DDR für Übersiedler aus dem Westen befand. Hierher wurden Menschen gebracht, die sich für ein Leben in der DDR entschieden hatten. In der Mehrzahl handelte es sich bei den „Aufnahmeersuchenden” – so die offizielle Behördensprache – um ehemalige DDR-Bürger, die durch Republikflucht oder legale Ausreise in der Westen gelangt waren und die zumeist aus persönlichen und familiären Gründen nun wieder zurück wollten. Doch es gab auch Bundesdeutsche, die sich ein besseres Leben in der DDR erhofften oder die die Liebe in den Osten zog.  Man hätte meinen können, sie wurden mit offenen Armen empfangen – stattdessen wurden sie über Wochen und Monate in einem Lager festgehalten und überprüft. Schließlich war jeder Zuzügler ein potenzieller westlicher Spion.
Vor dem Bau der Mauer sind es jährlich noch Zehntausende, die dem Westen den Rücken kehren und in die DDR gehen. Darunter auch Prominente wie Stefan Heym, Lothar Bisky oder Wolf Biermann. Ihnen erscheint der real existierende Sozialismus als das bessere System.  
In den Anfangsjahren nimmt die Überprüfung in den verschiedenen Aufnahme- und Meldestellen mit anschließendem Aufenthalt in einem Quarantänelager nur wenige Tage in Anspruch. Doch schon Mitte der 50er Jahre verlängert sich die Prozedur, mit der die Polizei und die Staatssicherheit die Übersiedler auf Vergangenheit und Gesinnung überprüfen.
Im Dezember 1957 verschärft die DDR das Passgesetz. Rückkehrern drohen nun bis zu drei Jahre Haft aufgrund von Republikflucht. Dennoch gelingt es dem MfS, mit so genannten „Rückgewinnungsversuchen” – unter falschen Versprechungen und mittels Erpressung – Übersiedler und Flüchtlinge zur Rückkehr zu bewegen. „Mit Blumen wird man Sie nicht empfangen” – so und ähnlich umschreibt die Stasi verharmlosend, was die Rückkehrer erwartet. Dennoch hoffen viele, nach ein paar Tagen im Lager schnell an ihr altes Leben in der DDR anknüpfen zu können.[...]
In Zepernick soll künftig zumindest eine Gedenktafel an die Flüchtenden in die andere Richtung erinnern. Ein Weg, den aus gutem Grunde weitaus weniger Menschen beschritten. Denn ihre Flucht führte sie in ein Land, dessen ideologische Borniertheit ihnen Anpassung bis zur Selbstverleugnung abforderte. Ein fast vergessenes, dunkles Kapitel des Kalten Krieges.

Den ganzen Beitrag lesen Sie in der Ausgabe 06/09

Ringsgwandl in alter Form

Freitag 20 November 2009 at 10:03 am

Lasset die Kinder zu mir kommen...

Freitag 20 November 2009 at 09:58 am

Serge sprengt alle Tabus seiner Zeit

Freitag 20 November 2009 at 09:52 am

Das ist Geschichte!

Freitag 20 November 2009 at 09:47 am

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