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Ein Flüsschen soll verbinden

Dienstag 04 August 2009 at 09:11 am

Von Thomas Steierhoffer

Zu ihrer ersten öffentlichen Redaktionssitzung in Panketal kamen die vier Redaktionsmitglieder von panke.info Ende Juni im Biergarten von „Leo’s“ in Zepernick zusammen. Unter dem Motto „panke.info verbindet“,  hatten die vier Berliner einen Verein gegründet, der sich für das Flüsschen Panke von der Quelle bis zur Mündung einsetzen will. Dabei geht es unter anderem um eine Dokumentation und kartographische Erfassung des kompletten Pankeweges. „Zur Dokumentation dieses Vorhabens haben wir uns bereits die Domain pankeweg.de im Internet gesichert“, freut sich der Programmierer Ralf Hertsch. Mit Hilfe eines speziellen Koordinatensystems wollen er und seine Mitstreiter auch die Beschilderung entlang der Panke sowie deren Zustand erfassen und dokumentieren. Alle Spielplätze und gastronomischen Einrichtungen sollen nach und nach ebenfalls Einzug finden in das ehrgeizige Projekt.   
Doch das ist längst nicht alles, was der gemeinnützige Verein plant und bereits anbietet. Panke.info versteht sich in erster Linie als Plattform rund um das Flüsschen Panke. Mit einem eigenen Veranstaltungskalender und kostenlosem Tourenprogramm sollen immer wieder neue, aber auch alte geschichtsträchtige Orte rund um den Fluss aufgezeigt werden. Egal ob allein, in der Gruppe, zu Fuß oder mit dem Fahrrad: den Möglichkeiten sind hier keine Grenzen gesetzt. „Was ist rechts und links der Panke? Das wollen wir dokumentieren und erhalten“, unterstreicht Ralf Hertsch. Auch weist er darauf hin,  dass der Bezirksbürgermeister von Berlin-Mitte, Christian Hanke, die Schirmherrschaft für dieses Vorhaben übernommen habe.

Den ganzen Beitrag lesen Sie in der Ausgabe 4/2009

Kontakt zum Verein panke-info e.V. unter  http://panke.info

Neues vom "Pfingstberg"

Dienstag 04 August 2009 at 08:57 am

Von Thomas Steierhoffer

Die vom Skandal rund um den kircheneigenen „Pfingstberg“ in Zepernick betroffenen 16 Familien hatten zu einem Termin ins Panketaler Rathaus geladen und waren selbst fast vollzählig erschienen, häufig in Begleitung ihrer Rechtsanwälte. Der Chef der „Thiele Bauträger GmbH“, der den betroffenen Familien mit Zwangsräumung droht (PANKE-SPIEGEL 3/2009), war der Einladung zum Gespräch nicht gefolgt. Ebensowenig wie die Vertreter des evangelischen Konsistoriums in Eberswalde. Jedoch hatten sich die Rechtsanwälte der am „Pfingstberg“ hauptsächlich finanzierenden Bank „ING-DiBa“, der Notar der insolventen „Zepernick AB“ mit Sitz in Malmö, Carsten Brüninghaus, sowie der Zepernicker Pastor Gerd Natho gemeinsam mit seinem Anwalt an den runden Tisch gesetzt. Ziel der Veranstaltung war es, so betonte  der Sprecher der 16 Familien, Michael Bellmann, vom „versammelten Rechtsverstand“ zu erfahren, wie gegen die „Machenschaften des Herrn Thiele“ weiterhin sinnvoll vorgegangen wer-den könne, ohne dass die quasi enteigneten Familien tatsächlich aus ihren Häusern vertrieben werden. „Bei uns herrscht eine sehr emotionsgeladene Stimmung”, betonte Bellmann, schließlich gehe es um die „Existenz von 16 Fami-lien und ihren Nachkommen”.
Nach seinem Eingangsstatement erhielten die Rechtsanwälte der in den Skandal verwickelten Parteien das Wort. So unterstrich der Ver-treter der „ING-DiBa“, dass Thiele die drei hauptsächlich am Vertragswerk Beteiligten „massiv getäuscht” habe. Anwalt Dr. Heinle nannte zunächst den Insolvenz-verwalter der „Zepernick AB“, zum zweiten die „ING-Diba“ selbst und zuletzt die „Kirchengemeinde Zepernick“ mit Pastor Natho an der Spitze. So habe Thiele gegenüber  der Bank behauptet, bei der Belastung der Grundstücke handele es sich ausschließlich um sogenannte „Rest- oder Verkehrsflächen“.

Den ganzen Beitrag lesen Sie in der Ausgabe 4/2009

Ornette Coleman live auf Schloss Neuhardenberg

Dienstag 04 August 2009 at 08:55 am

Von Thomas Steierhoffer

Die Stiftung Schloss Neuhardenberg präsentierte in diesen Tagen drei herausragende Jazz-Musiker live und Open-Air: Chick Corea, Al Di Meola und als Oberknaller Ornette Coleman. Am 1. Juli war der Erfinder des Free Jazz auf der Schlossparkbühne am Alt-Saxophon, an der Trompete sowie an der Violine zu bestaunen. Schlagzeug, Kontrabass und elektrischer Bass ergänz-ten das Instrumentarium, das Cole-man hier präsentierte. Die Band, zu der auch Colemans Sohn Denardo an den Drums gehört, lieferte allerfeinste Klangcollagen. Dabei erschien es, als würden die Musiker rund um ihren 79-jährigen Meister agieren, ohne in die zweite Reihe abgeschoben zu werden. Ganz im Gegenteil. Jeder hatte seinen individuellen und eigenen Beitrag zu leisten bei der Deklination des Sounds. Nicht umsonst heißt die aktuelle Coleman-CD „Sound Grammar“, was so viel bedeutet wie die Grammatik des Klanges. Ob ihrer herausragenden Virtu-osität fällt es schwer, einen einzelnen Musiker besonders herauszuheben. Doch Tony Falanga am Kontrabass war schon etwas besonderes. Mal zupfte er sein Instrument, mal ließ er es mit seinem Bogen erklingen. Mitunter erfolgten die Wechsel so schnell, dass man sich fragte, wo denn der Klang eigentlich herkommt. Höhepunkt war somit ganz sicher die Interpretation der Suite für Cello von Johann Sebastian Bach.

Die ganze Konzertkritik lesen Sie in der Ausgabe 4/2009

Vom Engelchen zum Monster

Dienstag 04 August 2009 at 08:39 am

Mit 50 Jahren starb Michael Jackson in Los Angeles

Von Thomas Steierhoffer

Seine futuristischen Bühnenkostüme erinnerten immer wieder an die Rüstungen mittelalterlicher Rittersleut’. Besonders dem schon damals als wirksamen Schutz vor Schwerthieben gerne getragenen Suspensorium verhalf der am 25. Juni in Los Angeles gestorbene Michael Jackson zu einer Renaissance. Kaum eine Live-Show hatte es in seiner äußergewöhnlichen Karriere seit Erscheinen seines Album „Thriller“ aus dem Jahr 1982 gegeben, in der Jackson nicht ständig Hand anlegte an sein mit Gold oder Silber hervorgehobenes bestes Stück. Besonders weibliche Fans liebten diesen Habitus und verabschiedeten sich während der Konzerte scharenweise in ohnmächtige Träume, aus denen sie dann in den Rettungszelten der medizinischen Hilfsorganisationen wieder zurückgerufen wurden.
Michael Jackson kam als achtes von insgesamt zehn Kindern des Kranführers Joseph Jackson und dessen Frau, der Verkäuferin Katherine Jackson, in Gary (Indiana) zur Welt. Der Vater sorgte von frühester Kindheit an für die musikalische Förderung der sechs Jungen und drei Mädchen. Er trieb sie immer wieder zu Höchstleistungen bei verschiedenen Talentwettbewerben an. Dabei soll er nach Angaben von Jacksons Manager immer wieder brutale Gewalt angewandt haben und besonders den jungen Michael durch Schläge traumatisiert haben.
Nach Welterfolgen mit den Jackson Five startete Michael Jackson 1971 im Alter von 13 Jahren seine Solokarriere mit der ersten Single „Got To Be There/Maria“ die auf dem vierten Platz der amerikanischen Charts landete. Mit der zweiten Single, dem Remake von Bobby Days „Rockin’ Robin“, erreichte Jackson 1972 Platz 2 der US-Charts. 1972 erschien sein erstes Solo-Album unter dem Titel „Got To Be There“. Parallel zu seinen Soloprojekten veröffentlichte er mit den „Jackson Five“ bis 1978 regelmäßig weitere Alben und Singles. Der junge Michael Jackson erhielt immer mehr Aufmerksamkeit von der Presse und wurde von nun an uneingeschränkt der Star der Gruppe.

Den ganzen Nachruf lesen Sie in der Ausgabe 4/2009

„Schlafmützen sind schlimmer als radikale Gegner“

Dienstag 04 August 2009 at 08:35 am

Wie die Berliner CDU-Politikerin Dr. Dr. h.c. Hanna-Renate Laurien die Wende erlebte

Ein Interview von Thomas Steierhoffer

Hanna-Renate Laurien wurde am 15. April 1928 als Tochter eines Chemikers und einer Lehrerin in Danzig geboren. Sie studierte Germanistik, Anglistik und Philosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin. 1948 wurde sie Mitbegründerin der Freien Universität Berlin.
Die Oberstudiendirektorin und CDU-Politikerin war von 1976 bis 1981 Kultusministerin in Rheinland-Pfalz, von 1981 bis 1989 Schulsenatorin von Berlin und von 1991 bis 1995 Präsidentin des Berliner Abgeordnetenhauses.
Die überzeugte Katholikin engagierte sich über viele Jahre beim „Zentralkomitee der Deutschen Katholiken“ sowie als Vorsitzende des „Diözesanrates der Berliner Katholiken“. Nach dem Fall der Mauer setzte sie sich vehement für die Verlegung des Sitzes der Bundesregierung von Bonn nach Berlin ein. Die Berliner Bevölkerung rief sie im Herbst 1992 erfolgreich zu Demonstrationen gegen aufkeimende Ausländerfeindlichkeit und Rassismus auf. 1996 schied sie aus dem CDU-Bundesvorstand aus. Seither hat sie sich aus der Politik zurückgezogen. Der PANKE-SPIEGEL traf Hanna-Renate Laurien in ihrer Wohnung in Berlin-Lankwitz für dieses Interview.

PANKE-SPIEGEL: Frau Dr. Laurien, was bedeuten Ihnen der Fall der Mauer und die deutsche Wiedervereinigung persönlich?
Laurien: Eine große Freude! Ich stand ja direkt an der Mauer, als sie fiel. Nie zuvor habe ich in meinem Leben so viel geküsst, wie in dieser Nacht. Endlich wurde auch die Geschichte Ost im Westen etwas ernster genommen. Vorher war das ja nur in kleinen Spritzern der Fall. Heute bedeutet es für mich, dass wir noch immer lernen müssen, ein Volk zu werden. Damals habe ich es beispielsweise sehr engagiert vertreten, dass wir hier in Berlin eine gemeinsame Verfassung erhalten.

Das ganze Interview lesen Sie in der Ausgabe 4/2009

Der wahre Star ist das Publikum - 40 Jahre Woodstock

Dienstag 04 August 2009 at 08:31 am

Von Matthias Horwath

Im Sommer 1969 erlebte nahe der Metropole New York das berühmte Woodstock-Festival seinen Ursprung. Dieses Rock-Festival fand nicht wie erst geplant in Wallkill, nahe Woodstock,  sondern in White Lake,  nahe der Ortschaft Bethel statt.
Woodstock ist vorerst ein ganz gewöhnliches Festival, welches sich schon in zahlreicher Reihenfolge mit vielen anderen Pop-Festivals der Zeit befindet. Ein wohl eher geschäftsnaiver Typ Namens Michael Lang, der angeblich für ein neues Studio Kohle braucht, verbindet sich mit zwei PR-Typen und tritt das Festival in seine Spuren. 
Die Hochzeit der Hippies ging bereits 1967  über die Bühne. Und wie schon immer auf der Welt, wird nun für das ersehnte große Geld aufgekocht, was einmal Avantgarde war. Lang gelingt dies nicht ohne Herzschmerzen. Seine Headliner des Festivals sind überbezahlt, der Rest der Künstler eher unzuverlässig,  das Equipment hinterwäldlerisch. Die Security, wenn man von ihr überhaupt sprechen kann, bricht in sich zusammen. Und das Management wird auf Grund mangelnder Erfahrung Opfer derer, die sich über die niedergerissenen Absperrungen ein Gratis-Konzert verschaffen. Beinahe eine halbe Million Typen gelingt der Run auf das Festivalgelände. Eine weitere halbe Million  bleibt auf dem Wege zum Woodstockfestival, das auf einer angemieteten Farm stattfindet,  im Verkehrschaos stecken. Die angesagte Uniformität der 69er Zeitgenossen sind  Jeans, lange Haare und des öfteren biblische Bärte. Weiße Stadtkinder entkommen den besorgten Blicken der Eltern für drei wilde Tage und verwüsten das Land. Der Landvermieter aus Bethel, Max Yasgur, muss erhebliche Anteile seines Mieterlöses  für die Renaturierung der hinterbliebenen Landwüste zurückzahlen.

Den ganzen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 4/2009

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