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"Wer anonym leben will, ist bei uns falsch"

Freitag 31 Juli 2009 at 01:07 am

Aus der Geschichte der Wohnungsgenossenschaft "Heinrich Heine" e.G.

Gemeinsames Feiern hat hier ebenso Tradition wie gemeinsame Arbeitseinsätze. Die Wohnungsgenossenschaft „Heinrich Heine”, die auf ein 83-jähriges Bestehen zurückblicken kann, hat im Laufe der Jahrzehnte viele politische Umstürze überdauert und wirtschaftlich Herausforderungen gemeistert. Die vier Säulen genossenschaftlichen Lebens – Selbsthilfe, Selbstbestimmung, Selbstverwaltung und Selbstverantwortung – sind damals wie heute die Eckpfeiler der ehrenamtlich geführten Genossenschaft, die mit 45 Wohneinheiten zu den kleinsten ihrer Art in Deutschland zählt.

Es ist Donnerstagabend, Sprechzeit im Büro der Genossenschaft, und ich bin auf dem Weg dorthin, um mit den Herren vom Vorstand ins Gespräch zu kommen. Der Sand links und rechts neben den Gehwegplatten ist ordentlich geharkt, eine niedrige Backsteinmauer umgrenzt ein gepflegtes, mit Blumen und Sträuchern bepflanztes Grün. Man merkt gleich, dass es sich bei dieser Anlage nicht um gewöhnliche Mietwohnungen handelt, deren Außenanlagen heutzutage lieblos-praktisch mit ein paar pflegeleichten Dornenbüschen auf Rindenmulch bestückt werden.
Vor dem Haus steht Joachim Beer, der gerade seine Urenkel verabschiedet hat, wie er mir berichtet.
Die Beers gehören zu den Familien, deren Geschichte eng mit der Genossenschaft verknüpft ist. Joachim Beer wohnt seit seiner Kindheit hier. „1932 bin ich, damals dreijährig, mit meinen Eltern von Buch hierher gezogen.” Schon sein Vater sei in den Anfangsjahren Mitglied des Aufsichtsrates gewesen. Er selbst hat über viele Jahre die Buchhaltung gemacht. Auch seine Tochter, heute Vorsitzende des Aufsichtsrates und sein Sohn, der im Vorstand tätig ist, sind der Genossenschaft treu geblieben.

Den ganzen Beitrag lesen Sie in der Ausgabe 4/2009

Denkmal für die friedliche Revolution

Freitag 31 Juli 2009 at 12:57 am

Entwurf soll Diskussionsgrundlage bieten

Eigentlich war alles schon geritzt: Bündnis Panketal wollte gemeinsam mit der SPD-Fraktion und Peter Pick von der FDP einen Antrag in die Gemeindevertretung einbringen. Wortlaut: „Die Gemeindevertretung von Panketal beschließt, im Jahr 2009 zum Gedenken an den 20. Jahrestags der friedlichen Revolution von 1989 ein Denkmal auf dem Rathausvorplatz aufzustellen. Das Denkmal wird von Frau Hella Horstmeier und Herrn Dieter Krämer vom Künstlerhof Berlin-Buch geschaffen.“
Ein Entwurf lag vor, sogar im Modell. Doch es kam, wie es kommen musste: Schon in den Ausschuss-Sitzungen formierte sich der Widerstand.
„Befremdlich“ fand Sigrun Pilz (CDU, Fraktion Wir für Panketal), dass man mit einem vorgefassten Konzept die Angelegenheit „wie eine Bescherung präsentiert“. Für die Gestaltung des Rathausvorplatzes gäbe es noch gar kein Gesamtkonzept. Ein „Mahnmal” stünde möglicherweise einer familienfreundlichen Nutzung im Wege. Auch Heinz-Joachim Bona (B90/Grüne) sprach sich gegen ein Denkmal auf dem Rathausvorplatz aus. Andere Orte in Zepernick, mit historischem Bezug, wären wesentlich besser geeignet, wie zum Beispiel das Zentrale Aufnahmelager, der Bereich ehemaliges Kino Capitol, wo auch einige Gemeindevertreter damals gegen die gefälschte Kommunalwahl öffentlich gestimmt hätten oder die Sankt-Annen-Kirche, wo im Oktober 1989 die neuen Parteien und politischen Bewegungen ein Forum gehabt hätten, um sich zu präsentieren. Dort solle man Gedenktafel anbringen.

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Endlich in Panketal angekommen

Freitag 31 Juli 2009 at 12:49 am

Ortsschilder tragen künftig den Gemeindenamen in großen Lettern

Die Gemeinde erhält neue Ortsschilder. Künftig wird nicht mehr „Zepernick” und „Schwanebeck” in großen Lettern auf den gelben Tafeln stehen, sondern „Panketal”. Bereits vor drei Jahren gab es diesbezüglich einen Vorstoß, damals hatte die Idee allerdings keine Mehrheit in der Gemeindevertretung gefunden.
„Ich werde diese Vorlage immer wieder einbringen”, hatte Bürgermeister Rainer Fornell vor der Abstimmung angekündigt, da er davon ausging, dass der Vorstoß auch diesmal scheitern würde.
Zuvor hatte er allerdings mit schlagkräftigen Argumenten für neue Ortstafeln geworben: Panketal sei auf keinem Vorwegweiser ausgeschildert. „Wir müssen klar machen, dass wir zu diesem Namen stehen. Dies ist eine symbolische Handlung, aber eine ganz wichtige. Wir müssen dafür sorgen, dass Panketal von außen wahrgenommen wird.”
Tobias Herrmann (Unabhängige) staunte darüber, wie bei solch einer „relativ kleinen Geschichte” die Emotionen hochkommen. Er selbst wohne seit reichlich 10 Jahren in Panketal. Für die Alteingesessenen sei dies vielleicht ein wichtiges Thema, sie hängen an ihrem jeweiligen Ortsteil. „Für uns Zugezogene ist dies sicherlich zweitrangig.” Er befürworte den Vorschlag des Bürgermeisters, Zepernick oder Schwanebeck würden als Ortsteil doch immer noch auf den Schildern zu finden sein.

Den ganzen Beitrag lesen Sie in der Ausgabe 4/2009

Montessori-Grundschule in Planung

Freitag 31 Juli 2009 at 12:38 am

Der Verein Montessori Niederbarnim betreibt seit Herbst 2008 einen Hort in Zepernick. Das Gebäude in der Möserstraße, das Anfang 2008 in einer Zwangsversteigerung erworben wurde, war in nur wenigen Monaten saniert worden. Inzwischen sind alle 37 Hortplätze belegt.
Der Hortbetrieb sei insgesamt sehr gut angelaufen, berichtet Hortleiterin Anne-Kathrin Kempfer. Sowohl die Rückmeldungen der Kinder und Eltern als auch von der Leiterin der Grundschule, Martina Kleber, seien äußerst positiv. „Der überschaubare Rahmen und das individuelle Eingehen auf die Bedürfnisse der Kinder spielen hierbei eine große Rolle”, so Kempfer.
Die Nachfrage ist sogar so stark angestiegen, dass leider nicht allen Familien sofort ein Platz angeboten werden kann. „Die Eltern, die sich bei uns anmelden, wünschen sich insbesondere in den ersten Grundschuljahren eine kleine Einrichtung mit übersichtlichen Strukturen.” Viele Eltern hoffen somit auf eine baldige Horterweiterung. Diese ist bereits vorgesehen. Insgesamt soll der Montessori-Hort auf 80 Plätze erweitert werden.
„Wir brauchen diese zusätzlichen Plätze dringend”, erklärt Bürgermeister Rainer Fornell. Der Hort der Grundschule Zepernick hat eine reguläre Betriebserlaubnis von 286 Plätzen. Zeitweise wurden per Ausnahmegenehmigung 440 Kinder dort betreut. Eine Entlastung kommt mit der Fertigstellung des Gebäudes in der Heinestraße 1, dort entstehen 45 Plätze. Noch nicht genug, um der Forderung des Landesjugendamtes zu entsprechen, die Überbelegung sukzessive abzubauen.  Der Verein, der vom angrenzenden gemeindeeigenen Grundstück bereits eine Fläche von 1.500 Quadratmetern für Außenanlagen gepachtet hat, möchte nun weitere 3.500 Quadratmeter dazupachten. Er strebt jedoch für die Gesamtfläche einen Erbbaupachtvertrag an, über den die Gemeindevertretung entscheiden muss. Der Verein Montessori Niederbarnim trug sich von Beginn an mit der Absicht, am Standort Zepernick eine Grundschule in freier Trägerschaft zu errichten.

Den ganzen Beitrag lesen Sie in der Ausgabe 3/2009

Auf den Spuren der Zepernicker Mühle

Freitag 31 Juli 2009 at 12:32 am

Viele Bewohner des Zepernicker „Mühlenberges" kennen sicher nicht mehr den Anblick der alten Bockwindmühle, ganz zu schweigen von der Mühlengeschichte, die nachweisbar bis ins 16. Jahrhundert zurückreicht. Alte Akten des Berliner Doms geben einen anschaulichen Einblick in die Schicksale der Müllerfamilien im Laufe von vier Jahrhunderten. Sucht man jedoch nach „handfesten" Erinnerungsstücken, muss man sich aufmachen in die Uckermark, wo im Örtchen Pinnow die morschen Überreste der Zepernicker Mühle wohl vergeblich auf eine weitere Verwendung warten.

Als Reminiszenz vor Ort kündet nicht nur die Wohngebietsbezeichnung „Mühlenberg” von der einstigen Bedeutung des Standorts, auch  eine „Mühlenstraße” und ein „Mühlenbergring” erinnern an die Zeit, als just dort – einsam auf weiter Flur – die Bockwindmühle weithin sichtbar von ihrem Hügel grüßte. Sogar zwei Mühlsteine finden sich im alten Zepernicker Ortskern noch: Der eine vor der „Alten Schmiede”, ein weiterer im Pflaster des heutigen Reiterhofs, Alt Zepernick 2, der einst dem Mühlenmeister Kahlberg gehörte. Auch einen „Mühlenweg” gab es einmal, doch diese Bezeichnung wurde längst durch „Straße der Jugend” abgelöst und ist in Vergessenheit geraten.
Wann die allererste Mühle in Zepernick errichtet wurde, bleibt im Dunkeln. Dass es im Jahr 1541 bereits eine Mühle gegeben hat, erfährt man aus einem Visitationsprotokoll, in dem die Abgaben der Einwohner an die Obrigkeit aufgelistet werden und das diesbezüglich auch einen „moller” erwähnt. Vielleicht handelte es sich hierbei um einen „Wassermüller”, denn auch nebenan in Bernau („Malzmühle”) und in Buch wurden an der Panke einst Wassermühlen betrieben. Laut den Akten des Berliner Doms erteilte Joachim II. im Jahre 1564 seine kurfürstliche Zustimmung zum Bau einer Windmühle. Ob diese Mühle bereits auf der Anhöhe errichtet wurde, die wir heute als Mühlenberg kennen oder ob sie damals möglicherweise auf dem Iselberg stand, lässt sich nicht belegen.

Den ganzen Beitrag lesen Sie in der Ausgabe 3/2009

Schlendermeile 2009

Donnerstag 30 Juli 2009 at 10:52 pm

Die Schlendermeile hat sich mittlerweile zu einem sommerlichen Highlight im Panketaler Veranstaltungskalender entwickelt. Bereits zum vierten Male luden Unternehmer und Vereine zum Schlendern ein. Mit 65 Ausstellern – die Branchenvielfalt reichte vom Reiseunternehmen über verschiedenste Handwerksbetriebe bis hin zu Gesundheitsdienstleistern - wurde ein neuer Teilnehmerrekord erreicht.
„Hundertprozentig zufrieden“ zeigte sich Gabi Schönbeck, die an Ihrem Stand Fitness-Übungen vorführte, wobei die Livemusik-Beschallung von der Bühne gleich stimmungsvoll den Rhythmus vorgab. Die Betreiber des neuen Backshops in der Schönower Straße waren ebenfalls sehr zufrieden. Sie hatten erst kurz zuvor ihren Laden eröffnet und nutzten die Gelegenheit, sich bekannt zu machen. Neben lokalen Größen wie Leo Rink und Getränkemarkt Damerow, Elektroanlagen Zepernick oder CompuLAN nutzen auch weniger bekannte, weil im Ortsbild nicht so präsente Firmen die Chance, sich den Panketalern vorzustellen, wie beispielsweise die Nordberliner Werkgemeinschaft, die auf dem Gelände des Seniorenheims eine Behindertenwerkstatt betreibt. Viele Firmen, die ihren Sitz oft unscheinbar etwas abseits der Hauptverkehrsstraßen haben, rückten so einmal in den Blickwinkel der Passanten. Oder hätten Sie gewusst, dass man in Panketal Tresore kaufen kann, dass ein Reiki-Meister quasi um die Ecke wohnt und wer die nächste Tupperparty organisieren kann?
Viele Aussteller hatten sich für die Veranstaltung etwas Besonderes überlegt. Die Physiotherapie Victoria Woitek verkaufte günstig Massagegutscheine für einen guten Zweck. Der Erlös wird komplett dem Kinderhaus Sonnenblume in Schönow gespendet. Die Firma CompuLAN verloste attraktive Preise im Gesamtwert von 750 EUR. Und am Stand des Bioladens Freyland konnte man sich aus einer handvoll Hafer seine Flocken fürs Müsli quetschen.
Das Bühnenprogramm bot abwechslungsreiche Unterhaltung für die ganze Familie: Musik und Tanz aus Studio 7, Musikschule Fröhlich, das Kita-Ballett unter der Leitung von Frau Platonina sowie ein Kinderprogramm zum Mitmachen sorgten für enormen Zuschaueransturm vor der Bühne. Zum Abschluss spielte die Bill Haley Coverband „Blue Haley“ Rockmusik der 50er und 60er Jahre – und zwar so mitreißend, dass schließlich sogar getanzt wurde … auf der Schönower Straße, wo man sonst nur bei grüner Fußgänger-Ampel einen Ausfallschritt riskieren kann.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
   

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