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Panketaler Projekte fürs Konjunkturpaket II

Montag 06 April 2009 at 1:52 pm

Neuer EDEKA-Markt

Montag 06 April 2009 at 1:46 pm

Rund neun Millionen Kunden gehen deutschlandweit täglich bei EDEKA ein und aus. Der größte Lebensmittel-händler im Lande verfügt über 12.000 Märkte, in denen 280.000 Beschäftigte mit liebevoller Hingabe die mitunter verblüfften Kunden bedienen, wie man den Werbespots anlässlich des 100-jährigen Bestehens entnehmen kann.
Als der Zepernicker EDEKA-Markt 1994 in zentraler Ortslage eröffnet wurde, übernahm er quasi die Funktion des „Dorfkonsums", der sich über viele Jahre just an eben dieser Ecke befunden hatte: Man ging zu Fuß oder kam mit dem Rad, packte den Einkauf in Beutel, und fand nebenbei immer auch die Gelegenheit für ein kleines Schwätzchen. Im Laufe der Jahre kamen diverse Lebensmittelmärkte im Ort hinzu, vor allem Discounter mit gut einsehbaren, ausladenden Parkplätzen. Nach 15 Jahren sieht EDEKA die Zeit gekommen, sich neu zu positionieren – größer, sichtbarer, anfahrbarer.
Unumstritten waren die Umzugspläne natürlich nicht. Wobei die meisten Gemeindevertreter sehr wohl Verständnis dafür hatten, dass der jetzige Standort nach heutigen Prämissen keine optimalen Rahmenbedingungen bietet. Doch der Umstand, dass der geplante Neubau an der Händelstraße / Bernauer Straße direkt ans Wohngebiet grenzt und somit bei den unmittelbaren Nachbarn auf Missfallen stößt, rief Bedenken hervor. Der Zielkonflikt bestand darin, entweder der architektonischen Gestaltung Vorrang zu geben und damit die Ladezone zu Lasten der Anlieger im hinteren Bereich anzuordnen oder die Nachbarn vor Lärmbelästigung zu schützen, damit jedoch das Erscheinungsbild durch eine vorgelagerte Lieferzone zu beeinträchtigen. Man einigte sich schließlich darauf, dass die Lieferzone an die Bernauer Straße verlegt wird.

Den ganzen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 2/2009

Frühlingsgefühle - Ein Opfer der modernen Zivilisation?

Montag 06 April 2009 at 1:42 pm

Was ist dran an der Behauptung, dass unsere Triebe im Frühjahr heißer sind als im Winter? Minnesänger und romantische Dichter hegten nie den geringsten Zweifel. Der Frühling ist eine gefühlsfördernde Jahreszeit.
„Frühling läßt sein blaues Band wieder flattern durch die Lüfte/ Süße, wohlbekannte Düfte streifen ahnungsvoll das Land“ – dichtete einst Eduard Mörike. Alles nur Einbildung, poetische Phantasie? Keineswegs, sagen uns die Verhaltensforscher und Endokrinologen, die Spezialisten für Hormone und Nervenbotenstoffe.
In den 50er Jahren untersuchten Wissenschaftler erstmals gründlich die Funktion der Zirbeldrüse, einem kleinen Organ zwischen den beiden Hirnhälften. Man erkannte, dass in der Zirbeldrüse das Hormon Melatonin produziert wird. Über das Melatonin werden der Schlaf-Wach-Rhythmus und andere zeitabhängige Rhythmen des Körpers gesteuert. Es dauerte noch einige Jahre, bis man herausfand, dass der Körper dieses Hormon ausschließlich bei Dunkelheit produziert. Sobald sich die Sonne über dem Horizont erhebt, erlischt die Melatoninerzeugung. Es scheint, dass das Melatonin Veränderung von Licht und Dunkel in körpereigene Prozesse überträgt, also die innere biologische Uhr über die äußeren Zeitabläufe informiert und dadurch eine Abstimmung Außen und Innen erlaubt.
[...] Hormon-Experte Martin Reincke meint dagegen: Frühlingsgefühle, auch „Spring-Fever“ genannt, gebe es gar nicht. Menschen, die mit steigenden Temperaturen solche Gefühle verspürten, machen sich nach Ansicht des Mediziners selbst etwas vor. Der Freiburger Professor ist sich sicher: „Echte Frühlingsgefühle kann man höchstens noch bei Eskimos ausmachen.“

Den ganzen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 2/2009

Das Sanatorium Heidehaus

Montag 06 April 2009 at 1:32 pm

Fährt man vom Bahnhof Zepernick kommend Richtung Schönow, fällt linker Hand der Blick auf ein parkähnliches Gelände. Die meisten Häuser, die sich darauf befinden, wurden in den letzten Jahren saniert: Die Kita Traumschloss, ein Wohnhaus, ein Pflegeheim und ein Wirtschaftsgebäude. Nur das bald 100-jährige Haupthaus steht grau und runtergewirtschaftet da und wartet darauf, seine Geschichte fortzuschreiben. Eine Geschichte, die über viele Jahre mit dem Schicksal einer Familie verbunden war.

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Der Schillerpark

Montag 06 April 2009 at 1:25 pm

Gemeinde kauft Bahnhofsgebäude

Montag 06 April 2009 at 1:20 pm

Seit 1888 hat Zepernick einen Bahnhof. Das oben abgebildete Gebäude entstand jedoch erst 1911/12, nach der Verlegung der einst ebenerdigen Gleise auf einen Bahndamm. Ende der 90er Jahre wurde das Bahnhofsgebäude saniert.
Die Bahn hat nun kürzlich der Gemeinde das Gebäude zum Preis von 25.000 Euro zum Kauf angeboten. Hierbei handelt es sich nur um den Gebäudeteil neben den Gleisen mit einer Bruttogeschossfläche von etwa 600 Quadratmetern. Der Aufgang zum Bahnsteig bleibt im Besitz der Bahn. Noch in diesem Jahr soll ein Aufzug eingebaut werden.
Für die künftige Nutzung gebe es bereits Ideen, jedoch noch keine konkreten Pläne, so Bürgermeister Rainer Fornell. Denkbar wäre ein Jugendclub oder auch ein Heimatstübchen für den Geschichtsverein.
Die Räume müssen jedoch zuvor saniert werden.
Eventuelle Umbaumaßnahmen, wie die Veränderung der Eingangsbereiche, müssen im Vorfeld mit der Denkmalschutzbehörde geklärt werden.

Jugendmobil neu besetzt

Montag 06 April 2009 at 1:07 pm mehr

Er ist wirklich auferstanden!

Freitag 03 April 2009 at 3:08 pm

Der Wert der Rituale – Was Ostern bedeutet

Von Thomas Steierhoffer

Es soll ja noch immer Zeitgenossen geben, die davon überzeugt sind, dass Karfreitag der schönste Tag des höchsten christlichen Festes ist. Ostern bedeutet manchen vor allem ein langes Wochenende, Ferien, Ostereier suchen und vielleicht auch Gemütlichkeit innerhalb der Familie. Doch woher kommt dieses Fest? Was steckt hinter den Bräuchen, die wir alljährlich zelebrieren? In deutschsprachigen Ländern suchen die Kinder bunt bemalte Eier und Süßigkeiten, die von einem „Osterhasen“ versteckt wurden. Es gibt auch den Brauch, Zweige in Vasen oder auf Bäumen im Garten mit bunt bemalten Ostereiern zu schmücken. Als Ostergebäck gibt es einen Kuchen in Hasen- oder Lammform. In katholischen Gemeinden werden die Kirchenglocken zwischen Karfreitag und der Osternacht nicht geläutet. In einigen Gemeinden, vorwiegend im süddeutschen Raum, ziehen stattdessen Kinder und Jugendliche mit speziellen Ratschen oder Klappern durch die Dörfer, um zu den Gottesdiensten zu rufen. Den Kindern wird dann erklärt, die Glocken seien am Karfreitag nach Rom geflogen, um erst am Ostersonntag zurückzukommen.
Das christliche Osterfest hat eine lange Vorgeschichte. So wurden auch einige Frühlings- und Fruchtbarkeitsriten antiker Völker integriert. Letztendlich knüpft es aber an das jüdische Pessachfest an. An diesem zentralen Fest erinnern die Israeliten an den Auszug aus ägyptischer Gefangenschaft.

Den ganzen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 2/2009

Als der Judenstaat geboren wurde

Freitag 03 April 2009 at 2:57 pm

Gedanken zu den Wurzeln des Antisemitismus 

Ein Essay von Dr. Else Ackermann

Der Krieg im Gaza-Streifen belebt den Antisemitismus in Deutschland und anderen europäischen Staaten. Was soll man zu einem Transparent auf einer sicher angemeldeten Demonstration in Deutschland sagen, auf dem geschrieben steht „Ich bin Antisemit, und das ist auch gut so“. Der Nachsatz soll an einen Ausspruch des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Herrn Wowereit erinnern, den er im Zusammenhang mit dem Geständnis seiner Homosexualität in der Öffentlichkeit getan hatte. In diesem Zusammenhang  ist der Ausspruch auf dem Transparent eine besondere Geschmacklosigkeit und ähnelt  denen der Nationalsozialisten, denen es ausschließlich darum ging, den jüdischen Mitbürgern ihre Würde zu nehmen, sie in der Öffentlichkeit lächerlich zu machen und sie schließlich per Gesetz zu vernichten.
Der Grund für diese Entgleisungen kann nicht nur die letzte kriegerische Auseinandersetzung zwischen Israel und der regierenden Hamas im Gaza-Streifen sein. Der Antisemitismus ist trotz der Gräuel des Holocaust nicht verschwunden. In Deutschland ist er nur unterdrückt, weil die Leugnung des Holocaust strafbewehrt ist.

Den ganzen Essay lesen Sie in der Ausgabe 2/2009

"Wir lernten, subtil zu provozieren"

Freitag 03 April 2009 at 2:53 pm

Wie die Zepernicker Künstlerin  Rose Schulze die Wende erlebte

Ein Interview von Thomas Steierhoffer

Rose Schulze wird 1952 in Zepernick geboren. Von 1972 bis 1977 studiert sie an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee Malerei. Danach wird sie Meisterschülerin bei Walter Womacka. Seit nunmehr 30 Jahren arbeitet Rose als freischaffende Künstlerin in Zepernick.
Sie gehört von Beginn ihrer Karriere an nicht zu den Künstlern, die in der DDR gefördert werden. Rose sagt immer ihre Meinung und macht sich damit nicht nur Freunde. Der PANKE-SPIEGEL traf die fröhliche und offenherzige, aber auch nachdenkliche Frau in ihrem Atelier in der Unterwaldenstraße, wo sie heute neben ihrer Arbeit eine Malschule leitet.

PANKE-SPIEGEL: Welche Arbeiten konnten Sie als Künstlerin in den Jahren der DDR veröffentlichen?
Rose: Ich habe ja in Weißensee studiert. Mit dem Abendstudium, dem Direktstudium und der Meisterschülerschaft studierte ich zehn Jahre. Nach dieser Zeit war es dann gleich sehr rätselhaft ruhig um mich, trotz sehr guter Abschlüsse. Einem Teil der Studenten  wurde dann ganz schnell klar, dass wir auf einer Liste der beobachteten Künstler standen. Und so wurde uns natürlich von staatlicher Seite auch nichts ermöglicht. Es gab für mich also ganz wenige offizielle Aufträge. Einladungen zu größeren Ausstellungen habe ich fast gar keine erhalten. Wenn doch, dann durch Kunstwissenschaftler, die mich kannten und meine Arbeiten  trotzdem irgendwohin mitgenommen haben. Durch Künstlertreffen in Zepernick und den Kontakt zu Günter Kuhnert, der in Buch wohnte, waren wir im Visier der Staatssicherheit. Alles was ich damals doch machen konnte, war meinen eigenen Aktivitäten zu verdanken. So bin ich beispielsweise in Schulen, Kindergärten, Jugend-Clubs oder Berufsschulen Klinken putzen gegangen. Auf meine Frage, ob die nicht ein paar Farbtupfer auf das häufig elende Grau brauchen könnten, habe ich recht viele Aufträge für Wandmalereien bekommen. Mit diesen Aufträgen bestritten wir unsere niedrigen Ansprüche und die geringen Lebenshaltungskosten. Wir haben in einer eigenen Gemeinschaft überlebt.

Das ganze Interview lesen Sie in der Ausgabe 2/2009

Zur Novelle "Im Krebsgang" von Günter Grass

Freitag 03 April 2009 at 2:51 pm

Kürzlich gelesen 

Von Angelika Klapper

Günter Grass ist jedem Oberstufenschüler mindestens vom Namen her bekannt. „Die Blechtrommel“ machte ihn zum Skandalautor, „Ein weites Feld“ verbindet Fontane mit den Ereignissen des Jahres 1989, „Mein Jahrhundert“ bietet Geschichte in kleinen Geschichten, bei denen der Zeitgeist des oft so uneinheitlich empfundenen Jahrhunderts aus jeder Seite lugt.
„Warum erst jetzt?“, so beginnt die Novelle „Im Krebsgang“, erschienen im Februar 2002. Dieser Satz, als Anfrage an den Autor wie an die deutsche Literatur, die Geschichtswissenschaft, die Öffentlichkeit bezieht sich auf die Publikmachung eines grausigen Ereignisses, der Versenkung des Flüchtlingsschiffs „Wilhelm Gustloff“ in der Ostsee am 30. Januar 1945 durch ein russisches U-Boot. Gewiss, die Geschichte dieses Schiffes bietet Stoff für einen Roman, die Schicksale seiner Opfer ebenfalls. Das furchtbare Geschehen gegen Kriegsende liegt zeitlich und von seiner Botschaft an uns Nachgeborene näher als der Untergang der Titanic.

Die ganze Rezension lesen Sie in der Ausgabe 2/2009

Oscar für Kurzfilm "Spielzeugland"

Freitag 03 April 2009 at 2:48 pm

Geht tief unter die Haut

Von Thomas Steierhoffer 

Kürzlich hatte die ARD ihr Nachtprogramm spontan geändert. Angeschlossene Landesanstalten zogen in den folgenden Tagen nach. Gezeigt wurde der in Hollywood gerade mit einem Oscar geehrte Kurzfilm „Spielzeugland” des Berliner Regisseurs Jochen Alexander Freydank. Der aufwendig produzierte Spielfilm ist bereits seit 2007 auf dem Markt und wurde mit zahlreichen internationalen Preisen dekoriert. „Spielzeugland“ ist gerade einmal 14 Minuten lang und geht tief unter die Haut: Hermann und David sind „Blutsbrüder”. Sie wohnen im selben Haus und üben unter der Anleitung von Davids Vater das vierhändige Klavierspiel. David ist Jude, Hermann ist ein deutscher Junge, der bei seiner Mutter aufwächst. Eines Tages muss die jüdische Familie „verreisen”.

Den gesamten Beitrag lesen Sie in der Ausgabe 2/2009

Nur knappe fünf Minuten Gebrüll

Freitag 03 April 2009 at 2:46 pm

Das neue Album von Sir Paul McCartney

Von Norbert West

Ende letzten Jahres erschien das Album „Electric Agruments“ von „The Fireman“ auf  CD und Vinyl. Hinter diesem Pseudonym verbirgt sich kein geringerer als Paul McCartney - zusammen mit dem Produzenten Martin Glover, genannt Youth. Richtig, jener Sir Paul McCartney, Ex-Beatle, Träger des MBE („Member of the Order of the British Empire“) und Komponist so wunderbarer Songs wie „Yesterday“, „Hey Jude“ und „Lady Madonna“, die man gut und gerne als Klassiker des 20. Jahrhunderts bezeichnen darf. Und warum die Maske „The Fireman“? Um als namenloser Künstler Freiheit zu haben! Aha. McCartney:„Das war die ursprüngliche Idee. Sie beschäftigt mich seit ‚Sgt. Pepper’, als wir uns jeder einen anderen, neuen Namen wählten. Es gibt dir einfach das Gefühl, dass alles möglich ist. Es hält dich aber auch zurück: Du nimmst dich nicht mehr allzu ernst.“
Ein halbes Jahrhundert ist der Meister mittlerweile im Musikgeschäft und man darf staunen, was er für ein frisches, kraftvolles und abwechslungsreiches Album mit seinen 66 Jahren hier präsentiert. Jeder der 13 Songs soll an einem Tag geschrieben und aufgenommen worden sein. Natürlich spielte McCartney auch alle Instrumente selbst, womit er ja schon zu Beatleszeiten, u. a. beim „White Album“  liebäugelte. Und Youth hält sich dabei dezent hinter dem Mischpult und als Produzent  zurück.

Den ganzen Beitrag lesen Sie in der Ausgabe 2/2009

Mal "grottenschlecht", mal "galaktisch" gut

Freitag 03 April 2009 at 2:42 pm

Ein amerikanischer Traum

Freitag 03 April 2009 at 2:38 pm

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