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Klettergarten: Neuer Betreiber mit vielen Ideen

Dienstag 10 Februar 2009 at 3:13 pm

Der neue Betreiber für den Klettergarten Hobrechtsfelde steht fest. Um die Nachfolge des Sportvereins SG Einheit Zepernick, der die Anlage zum Jahresende an die Gemeinde zurückgegeben hatte, bewarb sich neben einem Unternehmerteam aus Bischofsgrün (Fichtelgebirge) und Bernau eine Gruppe von Panketaler Klettertrainern, die zur Betreibung einen gemeinnützigen Verein gründen wollten.
Nachdem sich beide Bewerber den Gemeindevertretern im nicht-öffentlichen Teil der letzten Sitzung vorgestellt hatten, fiel die Wahl auf den gewerblichen Interessenten.

 
Jürgen Kölbel, Spezialist für Outdoor-Aktivitäten, betreibt seit mehreren Jahren in Süddeutschland erfolgreich einen Klettergarten. Gemeinsam mit seinem Bernauer Geschäftspartner Oliver von Halasz präsentierte er sein unternehmerisches Konzept.
Dies sieht auf jeden Fall eine Erweiterung des Angebotes rund um den Klettergarten vor. Mit zusätzlichen Investitionen in Höhe von 30.000 Euro soll unter anderem ein Niedrigseil-Parcours entstehen, der es auch Kindern unter 1,50 Meter Körpergröße ermöglicht, sich im Klettern zu üben. 
Außerdem soll der Klettergarten zukünftig täglich geöffnet sein, so dass es dann möglich sein wird, auch ohne vorherige Anmeldung  Klettern zu kommen.
Die Eintrittspreise sollen moderater als bisher gestaltet werden. Bereits etablierte Veranstaltungen, wie das Sommernachtskino, sollen weitergeführt werden. Darüber hinaus wollen die neuen Betreiber eine Vielzahl zusätzlicher Outdoor-Aktivitäten, wie Mountainbiking, Quadfahren, 3D-Bogenschießen, GPS-Trekking und Zeltcamps anbieten.
Bürgermeister Rainer Fornell ist optimistisch, dass das Konzept der Unternehmer aufgehen wird.  „Die neuen Betreiber haben jahrelange Erfahrung und beste Voraussetzungen, dem Klettergarten zu dem Erfolg zu verhelfen, der ursprünglich angedacht war. Die in der Präsentation vorgestellten Ideen entsprechen genau dem, was ich mir schon immer dort gewünscht habe.”

Den gesamten Artikel lesen Sie in der Ausgabe 01/2009.

Gisa Kuhn abgewählt

Dienstag 10 Februar 2009 at 3:10 pm

Der Förderverein für Senioren und Behinderte e.V. hat einen neuen Vorstand. In einer Mitgliederversammlung, zu der Dr. Steffen Groitzsch als Vorstandsmitglied eingeladen hatte, wurden im Januar Beschlüsse gefasst, die eine Auflösung der alten Machtstrukturen Gisa Kuhns besiegeln und einen Neuanfang ermöglichen.

Nachdem eine im Dezember einberufene Mitgliederversammlung aus Mangel an Beteiligung – Gisa Kuhn hatte im letzten Moment ein Abladungsschreiben verschickt – gescheitert war, hatte man im Januar vorsorglich gleich zwei Versammlungen anberaumt. Für den Fall, dass bei der ersten um 17 Uhr die zur Beschlussfähigkeit erforderliche Anzahl der Mitglieder nicht erreicht worden wäre, hätte die zweite Versammlung ab 18 Uhr auch mit einer geringeren Mitgliederzahl Beschlüsse fassen können.
Doch schon die erste Versammlung war mit 17 anwesenden Mitgliedern beschlussfähig. Dr. Groitzsch, Mitglied des alten Vorstands und Stellvertreter der Vorstandsvorsitzenden Gisa Kuhn, leitete mit Unterstützung des Rechtsanwalts Michael Schwarz die Versammlung.
Zunächst wurden die Beschlüsse der Mitgliederversammlung im August des letzten Jahres für ungültig erklärt. Unter anderem war der Ausschluss Steffen Groitzsch beschlossen worden. Rechtsanwalt Plitt, der im Auftrag des neuen Betreibers Burchardt Führer agiert, berief sich auf Aussagen des ehemaligen Heimleiters  und kurzzeitigen Geschäftsführers Christian Hecker, der über das Sitzungsprotokoll aussagte: „Vieles entspricht nicht dem, was in der Versammlung wirklich besprochen wurde.”
Beispielsweise wurde auf den Hinweis des von Gisa Kuhn beauftragten Rechtsanwalts Mauel, man müsse über die neu gestellten Aufnahmeanträge entscheiden, letztendlich beschlossen, die Gesellschafteranteile des Fördervereins an eine Treuhandgesellschaft zu verkaufen.
Auch dieser Beschluss wurde in der Januarversammlung für nichtig erklärt. Darüber hinaus wurde der gesamte Vorstand – bis auf Steffen Groitzsch – abberufen.
In der zweiten Sitzung wurden die Beschlüsse zur Sicherheit noch einmal gefasst. Außerdem befasste man sich mit den Auf-nahmeanträgen, die dem Vorstand bereits seit mehreren Monaten vorgelegen hatten, über die jedoch, bis auf einige Ablehnungsbescheide, keine Entscheidung ge-troffen wurde.
Insgesamt elf neue Mitglieder wurden aufgenommen. Aus ihren Reihen wurde sodann ein neuer Vorstand gewählt. Vorstandsvorsitzende wurde Christina Raschke, die als Selbständige eine kleine Hausverwaltung betreibt. Sie hat über Verwandte, die im Heim betreut werden, seit vielen Jahren die Entwicklung dort verfolgen können. Stellvertretender Vorstandsvorsitzender wurde Dr. Groitzsch, Apotheker aus Bernau. Der als Rechtsreferendar tätige Martin Jehle, ehemals Gemeindevertreter, wurde Schriftführer. Den Posten des Kassierers erhielt Bernd Köbke, der ebenfalls der letzten Gemeindevertretung angehörte.
Als Vorstandsmitglied ohne besondere Funktion wurde Manuela Kelm gewählt, eine ausgebildete Krankenschwester, die einst unter Gisa Kuhn in der Pflegedienstleitung gearbeitet hatte, jedoch wegen ihrer Kritik an der Geschäftsführung 2006 entlassen wurde.

Den gesamten Artikel lesen Sie in der Ausgabe 01/2009.

Kaisertreu und patriotisch

Dienstag 10 Februar 2009 at 2:56 pm
Zum 100. Todestag des Schwanebecker Lehrers
und Ortschronisten Gottlieb Tuchnitz

Im April jährt sich zum hundertsten Mal der Todestag des Schwanebecker Lehrers und Ortschronisten Gottlieb Tuchnitz. 24 Jahre lang unterrichtete er Schwanebecker Kinder und führte nebenbei eine Chronik, die uns heute einen lebendigen Einblick in die Kaiserzeit um die Jahrhundertwende vermittelt.
Klaus Ulrich vom Förderverein Dorfkirche Schwanebeck würde gern den Grabstein des Ortschronisten restauriert sehen. Der 100. Todestag sei schließlich ein würdiger Anlass, der Verdienste des engagierten Lehrers zu gedenken. „Die Finanzierung des Vorhabens ist allerdings noch nicht geklärt”, so Ulrich. Eine Würdigung für diesen charismatischen Mann, der in der Schwanebecker Ortsgeschichte einen wichtigen Platz einnimmt, soll es aber auf jeden Fall geben, in welcher Form auch immer.
Gottlieb Tuchnitz wird 1849 in Beerfelde bei Fürstenwalde geboren. 1870 besteht er seine Lehrerprüfung und tritt eine Stelle in Kappe bei Zehdenick an.
1873 schließt er darüber hinaus seine Ausbildung zum Organisten ab. Ab 1877 ist er als Lehrer in Blumberg tätig, lernt seine spätere Frau, Anna Wernicke, kennen und heiratet schließlich.
Nach Schwanebeck kommt er im Jahr 1885, nachdem sein Vorgänger, Lehrer Friedrich Wilhelm Fischer, nach 45-jähriger Dienstzeit auf eigenen Wunsch zurückgetreten war. Bereits im selben Jahr führt Kaiser Wilhelm ein Manöver ganz in der Nähe von Schwanebeck durch, was Lehrer Tuchnitz begeistert dokumentiert. Auch die jährlichen Sedansfeste, anlässlich des Sieges über die Franzosen im Jahr 1870, werden ausgiebig beschrieben. Die Schwanebecker sind zu jener Zeit, wie wohl die meisten Deutschen nach der Reichsgründung 1871, sehr patriotisch und kaisertreu gesinnt.

Den gesamten Artikel lesen Sie in der Ausgabe 01/2009.

Glückliche Ehe?

Dienstag 10 Februar 2009 at 2:51 pm

Gut fünf Jahre liegt die Fusion von Zepernick und Schwanebeck zur Gemeinde Panketal jetzt schon zurück. Ist zusammengewachsen, was zusammengehört? Oder zofft man sich mitunter im zweckgemeinschaftlichen Ehebett? Ein kleines Machtgerangel kann ja mitunter ganz stimulierend wirken – wenn die Basis stimmt.

Viele werden die Bilder von der hübsch inszenierten Gemeindehochzeit noch vor Augen haben: Die damaligen ehrenamtlichen Bürgermeister beider Gemeinden, Britta Stark und Rainer Fornell, gemeinsam in der Hochzeitskutsche.
Lutz Grieben, Schwanebecker Fusionsgegner, wäre damals gern als Scheidungsanwalt dem Gespann in die Parade gefahren. Doch dem aussichtslos erscheinenden Kampf gegen die Windmühlen der Glückseligkeit wollte er sich nicht verschreiben. Er legte sein Mandat in der Gemeindevertretung nieder und überließ das junge Paar der Tretmühle des Alltags.
Nach der letzten Kommunalwahl wurde Grieben nun in Schwanebeck zum Ortsvorsteher gewählt. Und, wie das Schicksal so spielt, durch das Inkrafttreten der neuen Kommunalverfassung muss Panketal seine Hauptsatzung überarbeiten.
Genau der richtige Zeitpunkt für die „Gretchenfrage”: Braucht Panketal noch Ortsbeiräte?
Naturgemäß werden Macht- und Kompetenzfragen in Konstella-tionen, in denen sich ein kleinerer Partner gegen einen größeren behaupten muss, für den kleineren Partner existenziell.
Hatte nun das Stündlein zum Kampf „David gegen Goliath” geschlagen, wie die Märkische Oderzeitung titelte?
Aus den Reihen der Gemeindevertreter gab es sogar vereinzelt Befürchtungen, der Familienfrieden könne ernsthaft in Ge-fahr sein, sollten alte Grenzlinien neu markiert werden. Man verstieg sich sogar zur kühnen Mutmaßung, der „alte Rebell” laufe sich schon mal zur nächsten Bürgermeisterwahl warm. Zu seinen Ambitionen hinsichtlich der Gemeinde befragt, winkt Lutz Grieben ab: „Nur soweit ich von der Schwanebecker Deponie spucken kann.” Doch die Frage nach dem Sinn der Ortsbeiräte läge ihm schon am Herzen. Wenn es sie schon gebe, solle man sie auch mit Leben erfüllen und ihnen Kompetenzen zugestehen, wie beispielsweise über die Instandsetzung und den Ausbau von Straßen, deren Bedeutung nicht über den Ortsteil hinausgeht. Oder über die Nutzung und Ausstattung der örtlichen, öffentlichen Einrichtungen.
Darüber hinaus sollten dem Ortsbeirat auch finanzielle Mittel, zum Beispiel für Veranstaltungen, Ehrungen und Fremdenverkehrsentwicklung zur Verfügung stehen, schlug der Ortsbeirat Schwanebeck in seinem Antrag vor.
Das sah die Mehrheit der Panketaler Gemeindevertreter jedoch anders. Ob es daran lag, dass die meisten aus Zepernick kommen? Bürgermeister Fornell hatte diesbezüglich schon mal etwas vorbereitet: Flugs beamte er ein Diagramm zur Sitzverteilung und Einwohnerstatistik an die Wand und veranschaulichte so, dass das Verhältnis der Gemeindevertreter ziemlich exakt der Bevölkerungsverteilung entspricht.

Den gesamten Beitrag lesen Sie in der Ausgabe 01/2009.

100-jährige Schulweihe

Dienstag 10 Februar 2009 at 2:43 pm

Ein besonderes Jubiläum kann die Zepernicker Grundschule in diesem Jahr begehen: die 100-jährige Schulweihe. Aus diesem Anlass wird es am 20. Juni eine Festveranstaltung geben. Eine eigens eingerichtete Arbeitsgruppe widmet sich bereits mit Hochdruck der inhaltlichen und organisatorischen Ausgestaltung der Feierlichkeiten. So wird neben einem Festakt zum Beispiel auch eine kleine Ausstellung zum Thema „Grundschule Zepernick - früher und heute” vorbereitet.
Stetig zunehmende Schülerzahlen hatten Anfang des 20. Jahrhunderts den Schulneubau nötig werden lassen, da das 1838 erbaute Schul- und Küsterhaus in der Nähe der Kirche nicht mehr ausreichte. Die Gemeinde kaufte daraufhin ein Wiesengrundstück an der heutigen Schönerlinder Straße, da es günstig zwischen dem alten Dorfkern und der neuen Siedlung Röntgental lag. Der Bau wurde 1908 begonnen und bereits im darauffolgenden Jahr fertiggestellt. Die feierliche Einweihung fand am 9. August 1909 statt. In der Schule gab es sechs Unterrichtsräume. Bis 1920 war im Schulgebäude gleichzeitig die Gemeindeverwaltung untergebracht. Doch bald schon erwies sich auch der Neubau als zu klein. Der Ruf nach einer Erweiterung wurde laut. Im Herbst 1931 wurde der Ostflügel abgerissen und wesentlich größer wieder aufgebaut. 1937 folgte ein weiterer Anbau.
Zu DDR-Zeiten, in denen die Schule als 10-klassige Polytechnische Oberschule den Namen „Max Lenk” führte, wurde der Ostflügel aufgestockt, so dass weitere Unterrichtsräume eingerichtet werden konnten. Mitte der 70-er Jahre bekam Zepernick auf der gegenüberliegenden Straßenseite einen Schulneubau. Fortan gingen die Zepernicker Kinder in die „neue” Schule, während den Röntgentalern die „alte” Schule vorbehalten war.

Den gesamten Artikel lesen Sie in der Ausgabe 01/2009.

Keine Entlastung für Besitzer von Eckgrundstücken

Dienstag 10 Februar 2009 at 2:40 pm

Wer an einer Ecke wohnt, ist in vielerlei Hinsicht doppelt gestraft: Mehr Laub harken, mehr Schnee fegen und beim Straßenbau auch noch mehr zahlen. Wenigstens die finanzielle Belastung wollten Bündnis Panketal und die Linken in einem gemeinsamen Antrag mildern.
In einer der letzten Sitzungen hatte sich eine Mehrheit der Gemeindevertreter im Prinzip für den Antrag ausgesprochen, jedoch sollte zunächst eine juristische Bewertung durch die Kommunalaufsicht erfolgen. Diese nun vorliegende Stellungnahme lässt sowohl den Befürwortern als auch den Gegnern des Antrags Interpretationsspielraum. 
Der Antrag sieht vor, dass Eigentümer von Eckgrundstücken beim Straßenbau eine Beitragsermäßigung von 25 Prozent erhalten sollten. Für einige Irritation selbst bei gestandenen Gemeindevertretern sorgte der Umstand, dass sich der Antrag auf die Straßenbaubeitragssatzung (für schon einmal ausgebaute Straßen) bezieht und nicht auf die Erschließungsbeitragssatzung, die den Neubau von Sandstraßen betrifft. Dort gibt es nämlich die Regelung, dass Eckgrundstücke nur mit zwei Dritteln der Erschließungskosten belastet werden. Die Differenz wird auf die anderen Anlieger verteilt.
Nicht so nach der Straßenbaubeitragssatzung: Hier bestünde nur die Möglichkeit, dass die Gemeinde, und somit die Solidargemeinschaft der Steuerzahler, die Kosten für den Nachlass übernimmt.
Heinz-Josef Friehe (CDU) sprach sich vehement dagegen aus, dass beispielsweise „landlose Proletarier”, also Mieter in der Gemeinde, „reiche Grundstücksbesitzer” finanziell unterstützen sollen.

Den gesamten Artikel lesen Sie in der Ausgabe 01/2009.

"Wasserschlacht" vorerst beendet

Dienstag 10 Februar 2009 at 2:32 pm

Wer es nicht weiß, wird keinen Unterschied merken: Aus Panketaler Wasserhähnen fließt jetzt „eigenes” Wasser. Seit dem 6. Januar verfügt die Gemeinde über die Schlüsselgewalt zum Zepernicker Wasserwerk.
Nicht alles lief völlig reibungslos hinsichtlich der Übernahme der Wasserversorgung durch die Gemeinde. Nur zögerlich wurden seitens des Wasser- und Abwasserverbandes „Panke/Finow” (WAV) Panketal betreffende Unterlagen herausgegeben. Seit Anfang Januar hat jedoch die Auseinandersetzung um das Panketaler Wasser ein vorläufiges Ende gefunden. Die Netze sind getrennt, Panketal versorgt sich selbst. Die technische Betriebsführung hat die Berlinwasser Regional GmbH übernommen. Um alles andere kümmert sich der Eigenbetrieb Kommunalservice Panketal. Fünf von sechs Verbindungsstellen der Leitungen des WAV sind geschlossen worden.
Zwar ist die Kommunalaufsicht wie auch die Gemeinde Panketal davon ausgegangen, dass Messeinrichtungen eingebaut werden. Doch die Stadtwerke Bernau schritten im Auftrag des WAV gleich mit dem Trennschleifer zu Tat. Angesichts des Umstands, dass der WAV zeitgleich auch eine Klage gegen den Sofortvollzug der Netztrennung beim Oberverwaltungsgericht einreichte, ein etwas schizophren anmutender Aktionismus.
An den Gebühren für die Panketaler ändert sich vorerst nichts, sie liegen auf dem Niveau von 2008. Die Wassergrundgebühr im Jahr beträgt in der Regel 82,02 Euro, der Kubikmeter kostet 1,44 Euro. Beim Abwasser beträgt die Jahresgrundgebühr 61,32 Euro und für den Kubikmeter werden 2,87 Euro fällig.

Den gesamten Artikel lesen Sie in der Ausgabe 01/2009.

Funktionale Analphabeten

Dienstag 10 Februar 2009 at 2:24 pm

Von Martin Jehle

Eine solche Ballung wichtiger historischer Jubiläen hat es in Deutschland lange nicht gegeben. 60 Jahre Grundgesetz, Bundesrepublik- und DDR-Gründung, 2000 Jahre Varus-Schlacht sowie 20 Jahre Mauerfall – dieses Jahr bietet viele Anlässe zum Erinnern und Gedenken. Das Kennen und Verstehen der deutschen Geschichte setzt aber eine grundlegenden Kulturtechnik voraus: Das Lesen.

Dass es Grund genug gibt, sich um die Fähigkeit des Lesens in wachsenden Teilen der Bevölkerung zu sorgen, war bei einer Tagung zum Thema „Gedenkstättenpädagogik in Zeiten der Bildungskrise" zu erfahren. Im Mittelpunkt stand dabei die nachlassende Fähigkeit von Museums- und Gedenkstättenbesuchern, die ihnen angebotenen Inhalte zu erfassen. Der PANKE-SPIEGEL sprach mit Dr. Gudrun Quenzel von der Universität Bielefeld. Die Kulturwissen-schaftlerin ist für das vom Bundesministerium für Bildung und Jugend geförderte Projekt „Handlungs- und Bildungs-kompetenzen von funktionalen Analphabeten" tätig.

Den gesamten Beitrag lesen Sie in der Ausgabe 1/2009

PANKE-SPIEGEL Abonnement

Montag 09 Februar 2009 at 09:49 am

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Vom Arzt zum Schriftsteller

Sonntag 08 Februar 2009 at 6:00 pm

Von Angelika Klapper

Das Erscheinen des DDR-Romans „Der Turm“, der im Dresdner Bildungsbürgertum, um den „Weißen Hirsch“ angesiedelt ist, wurde mit Spannung erwartet. Fast tausend Seiten hat das Buch; manch einer mag gestöhnt haben: Ging´s nicht kürzer?  Doch der Roman liest sich gut, trotz, oder vielleicht sogar wegen seiner gewundenen Sätze, seiner rokokoähnlichen Spracharabesken.
Tellkamp ist ein guter Beobachter und ein sensibler Erzähler, der um Genauigkeit ringt und dabei das Spiel mit Wörtern und Satzeinschüben genießt. Er führt den Leser durch Bewusstseinsstrom und Empfindungsspiralen seiner Figuren am sicheren Faden in ein Zeitbild, das geprägt ist von der Spannung zwischen einer kunstsinnigen Nischenwelt und den Auswüchsen des späten real existierenden Sozialismus. Tellkamp ist Sohn eines Dresdner Arztes, 1968 geboren, schon als Jugendlicher schrieb er Gedichte und Prosatexte, die in der beliebten Satirezeitschrift „Eulenspiegel“ veröffentlicht wurden. Sein Ziel war jedoch der Arztberuf, die Zulassung zum Medizinstudium bekam er, als er für drei Jahre zur NVA verpflichtete, eine oft notwendige Voraussetzung für einen gewünschten Studienplatz. Als er im Oktober 1989 den Befehl verweigerte, als Panzerkommandant gegen Demonstranten auszurücken, schien das zunächst das Ende seiner beruflichen Zukunft. Doch die politische Wende machte das Studium  möglich, danach arbeitete Tellkamp als Arzt in Leipzig, New York und Dresden. 2004, nach der Verleihung des Ingeborg-Bachmann-Preises, gab er den Arztberuf auf, um sich ganz dem Schreiben widmen zu können.

Die gesamte Rezension lesen Sie in der Ausgabe 1/2009. In der Ausgabe 2/2009 bringen wir dann ein ausführliches Interview mit dem Autor Uwe Tellkamp

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Am Anfang war die Agitation

Sonntag 08 Februar 2009 at 5:56 pm

Gesamtwerk der Berliner Kult-Band „Agitation Free“ bis Ende Februar auf dem Markt

Von Thomas Steierhoffer

Am Anfang war in diesem Fall nicht das Wort, sondern die „Agitation“. So nannte sich eine junge Band aus West-Berlin um den Gitarristen Lutz Ulbrich, den seine Freunde nur „Lüül“ rufen. Eines Tages – es muss Anfang der 70-er Jahre gewesen sein – planten „Agitation“ einen Live-Auftritt an der Technischen Universität (TU). Die Veranstalter hatten die Werbeposter mit einem zusätzlichen Zettel beklebt. Auf dem stand ganz einfach „Free“, was nichts anderes bedeutete als „Freier Eintritt“. Den jungen Musikern gefiel die Kombination, und so entstand der neue, erweiterte Bandname „Agitation Free“. Der Name täuscht! Wer wortgewaltige Propaganda und Agitation im Stile der West-Berliner Linken aus der Zeit der 68-er Studentenbewegung erwartet, wird enttäuscht. Die Band verzichtet in ihrem Gesamtwerk fast völlig auf den Gesang und somit auf das Wort. Vielmehr geraten die einzelnen Instrumente untereinander in Dialog sowie kommunizieren mit teilweise mehr, teilweise weniger deutlich erkennbaren elektronischen Sound-Effekten. Zum Einsatz kommen dezente Tasteninstrumente, die ersten Synthesizer und im Studio vorbereitete Soundcollagen. So etwa auf dem ersten Album der Band: „Malesch“. Hier fragt der Pilot eines Flugzeugs die Band, ob sie damit einverstanden wären, wenn er die Maschine fliege, die Jungs hingegen für ihn und seine Crew Musik machen würden. In dieser kurzen Dialog-Sequenz wird natürlich Englisch gesprochen. Die musikalische Stilrichtung der Band ist wohl am ehesten mit den Begriffen „Psychedelic Music“ und „Progressive Rock“ zu umschreiben. Allerdings gab es immer mal wieder kompositorische Entwürfe aus den Bereichen der E-Musik und des Jazzrock, die jedoch bislang nicht das Licht der Öffentlichkeit sahen, respektive an die Ohren interessierten Hörer gelangten.

Den gesamten Artikel lesen Sie in der Ausgabe 1/2009

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Raketen im Namen Allahs

Sonntag 08 Februar 2009 at 5:53 pm

Von unserem Gastautor Chaim Noll

Die Hamas ging 1987 aus der extremistischen Muslimbruderschaft hervor, die vor allem in Ägypten aktiv ist. Der Name ist ein Akronym für „Hakarat al-Mukawamah al-Islamijah“ (Bewegung des islamischen Widerstands), doch mit absichtsvoller Doppelbedeutung: das aus dem Altaramäischen bekannte arabische Wort meint seit alters Eifer, forciertes Vorgehen oder Gewalt. Im traditionellen Ehrenkodex der Beduinen bedeutet „hamasa“ eine der männlichen Grundtugenden, „Verachtung von Gefahr“. Im Kampf zu sterben, betrachten Hamas-Leute als den Sinn ihres Daseins, sie halten ein Menschenleben – sei es das eigene oder das eines anderen – für eine zu vernachlässigende Größe.
Erklärtes politisches Nahziel der Hamas ist die Vernichtung Israels: „Israel wird so lange existieren, bis der Islam es ausgelöscht hat“, heißt es zu Beginn der 1988 veröffentlichten, jedermann zugänglichen Charta der Hamas unter Berufung auf einen „Märtyrer des wahren Glaubens“, den Imam Hassan al-Banna, „möge Allah ihn segnen“. Die Hamas leitet alle ihre politischen Ziele aus Koranstellen und anderen islamisch-religiösen Quellen her. Die Charta der Hamas ist ein bemerkenswertes Dokument der Offenheit in unseren Tagen geschickter Verschleierung der Ziele des islamischen Dschihad.

Den vollständigen Essay lesen Sie in der Ausgabe 1/2009

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Was bringt uns das Jahr 2009?

Sonntag 08 Februar 2009 at 5:49 pm

„Die Luft zum Atmen“ -  Von Matthias Horwath

Das Jahr 2009 ist schon nicht mehr jungfräulich! Jedoch steckt noch alles drin. Die ganze Palette des Lebens. Für jeden gibt es im Laufe des Jahres feststehende Daten: Geburtstag, Hochzeitstag, Schuleinführung, Konfirmation ... Auch existiert so etwas wie ein gesellschaftlicher Rahmen: Feiertage, Wahlen, Gedenktage ... 2009 wird u.a. an 20 Jahre Mauerfall, 60 Jahre DDR-Gründung, 60 Jahre Bundesrepublik und 70 Jahre Überfall Hitlerdeutschlands auf Polen erinnert. Zudem gibt es für jeden von uns die großen „Unbekannten“: Werde ich zum Jahresausklang noch meine Arbeit haben? Werde ich den komplexen Anforderungen des Lebens weiterhin gerecht werden können? Wird das Geld reichen? Werden die Kinder gesund bleiben? Werde ich selbst stabil sein?  Wie wird die Wirtschaftskrise weitergehen; was wird aus den wahnsinnigen Kriegen überall? Wie wird sich die Natur verhalten?

Den ganzen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 1/2009

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Der direkte Weg in die Arbeitslosigkeit

Sonntag 08 Februar 2009 at 5:46 pm

Vor vielen Jahren urteilte "Die Zeit" über Ringsgwandl:
"Ein Punk-Qualtinger, ein Valentin des Rock'n 'Roll, ein bayerisches Genie. Ein Mann wie ein Leuchtturm, Geheimtip der Verirrten. Der Oberarzt als Punk, verhauter Rock'n 'Roller und intellektueller Robin Hood."
Dem PANKE-SPIEGEL ist es gelungen, den promovierten Mediziner, Musiker und Clown Dr. Georg Ringsgwandl für ein Interview zu gewinnen. Vor vielen Jahren hatte Ringsgwandl den weißen Arztkittel gegen schräge Mützen und merkwürdige Raver-Hosen getauscht, um auf den deutschen und österreichischen Kleinkunstbühnen die Spießbürgerlichkeit, das „Garten-Nazitum“, den „Trachtenmissbrauch“ sowie die Bigotterie anzuprangern. Als seine musikalischen Vorbilder sind eindeutig Bob Dylan und Jimi Hendrix auszumachen. Ringsgwandl lebt in Garmisch und schießt von dort aus seine mitunter giftigen Pfeile in Form böser Satiren ab. Unsere Fragen beziehen sich auf sein musikalisches Gesamtwerk, das 1986 mit dem Album „Das Letzte“ kometenhaft aufstieg. Natürlich kam er immer nur im Nachtprogramm der Radiosender und Fernsehstationen zu Wort. Genau zu der Zeit, da Hansi Hinterseer and fiends bereits im Bette lagen und von volkstümlichen Melodien träumten. 
 

PANKE-SPIEGEL: Was können Sie tun, um die "Garten-Nazis" in der Nachbarschaft davon zu überzeugen, sie mögen endlich nach Lourdes fahren, um dort "was Schrilles zu beichten"?
Ringsgwandl: Ich müsste ihnen z.B. sagen, dass es dort Wasser gibt, mit dem man das Unkraut auf ewig aus dem Rasen vertreiben kann, sofern sie vorher dem tauben Pater im Beichtstuhl berichten, welche Vernichtungsphantasien sie gegen Nachbarn, Kinder, fremde Hunde und Katzen hegen.

Das ganze schräge Interview lesen Sie in der Ausgabe 1/2009

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Dem Hippokratischen Eid verpflichtet

Sonntag 08 Februar 2009 at 5:42 pm

Die Serie im PANKE-SPIEGEL: 20 Jahre Mauerfall - 1. Teil:

Wie der Chirurg Dr. Eckhard Bärlehner die Wende erlebte

Als die Mauer am 9. November 1989 endlich fällt, ist Dr. Eckhard Bärlehner 49 Jahre alt. Er arbeitet als Oberarzt in der 2. Chirurgischen Klinik des Klinikums Berlin-Buch. Trotz seiner herausragenden Fähigkeiten als Operateur, der sein Fach und sein Handwerk versteht wie kaum ein anderer, darf er in der DDR kein Chefarzt werden. Diesen Posten beziehen SED-Kader, die lieber repräsentieren als operieren. Und so wird Bärlehner immer dann an den OP-Tisch gerufen, wenn es besonders schwierig wird. Wie vielen Menschen er mit seiner Kunst das Leben gerettet hat, bleibt wohl sein Geheimnis. Als Mann der politischen Opposition in der DDR bleibt ihm der Gipfel einer medizinischen Karriere sowohl als Chefarzt als auch in der Lehre als Professor zugemauert. Dr. Eckhard Bärlehner besorgt sich chirurgische Fachliteratur, liest und studiert. Er wird zu einem Pionier der laparoskopischen Chirurgie im wiedervereinigten Deutschland und weit über seine Grenzen hinaus. Nach der Wende arbeitet er als Chefarzt und vervollkommnet die Techniken der so genannten „Schlüssellochchirurgie“. Der PANKE-SPIEGEL traf den heute pensionierten Ausnahmemediziner und sprach mit ihm auch darüber, was ihm der Fall der Mauer und die Wende bedeuten.

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