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Der alte Mann und der Krieg

Dienstag 26 August 2008 at 4:48 pm

Eine Filmkritik von Thomas Steierhoffer

Das Durchschnittsalter der Althippies, die sich für die „Freedom of Speech“-Tour quer durch die USA und Kanada auf der Bühne versammelt haben, liegt bei exakt 62,5 Jahren. Gemeinsam haben die Veteranen der amerikanischen Folkmusic und des Rock’n’Roll über die Jahrzehnte hinweg wohl schon den einen oder anderen Joint für Frieden, Völkerverständigung und natürlich Bewusstseinserweiterung geraucht, die eine oder andere Flasche miteinander geleert. Jedoch: „Wir sind keine Demokratie“, erklärt David Crosby, der in Frisur, Schnauzbart und Körperfülle heute an „Obelix“ erinnert. „Neil ist und bleibt der Boss!“ Weil er sich mit all diesen Dingen ständig beschäftige. Und so ist es auch Neil Young persönlich, der die alten Kumpels aus den Tagen der Protestbewegung gegen den Vietnam-Krieg in sein Wohnzimmer bittet, um ihnen zu zeigen, was er zum nicht enden wollenden Krieg im Irak zu sagen hat. „Noch könnt ihr gehen“, lacht der Mann mit dem Peace-Sticker, der dann zu voller Größe aufgezogen das Bühnenbild von Crosby Stills Nash & Young bestimmen wird. Die ergrauten Herren zeigen sich sichtlich erheitert über die Einladung, als Freiwillige („Volunteers“) mitzutun, oder einfach nach Hause zu gehen. Keiner geht. Jeder greift zu seinem Instrument. Während einer improvisierten Session wird der einstimmige Beschluss gefasst, den Blumenkindern von Woodstock und den Vietnam-Veteranen ein Déjà Vu zu liefern ...

Den gesamten Artikel lesen Sie in der Ausgabe Juli/August 2008.

Wie ich die Beatmusik lieben lernte

Dienstag 26 August 2008 at 4:37 pm

Wolfgang „Paule“ Pond im Gespräch - Ein Interview von Thomas Steierhoffer

Wolfgang „Paule“ Fuchs sitzt auf der großzügigen Holzterrasse hinter seinem Haus in Schwanebeck. Der Pool sprudelt, der große Sonnenschirm spendet angenehmen Schatten. Willy, das kleine Wollknäuel von einem Yorckshire-Hündchen wuselt zwischen seinen Beinen umher und schleckt schon mal an seinen Zehen. „Paule“ Fuchs ist POND, der Macher der ersten Band, die sich in der DDR mit elektronischer Musik beschäftigte. Die beim staatseigenen Label „Amiga“ erschienenen Langspielplatten „Planetenwind“ von 1984 und „Seidenstraße“ von 1986 dürften Liebhabern und Freunden moderner Musik nach wie vor ein Begriff sein. PANKE-SPIEGEL traf Paule POND zu einem Gespräch über alte Zeiten und neue Projekte.

PANKE-SPIEGEL: Wie bist Du zur Musik gekommen, die von Ulbricht während des Kahlschlagplenums als „Monotonie des Yeah, Yeah, Yeah“ gebrandmarkt wurde?
POND: Darauf kann ich eigentlich nur auf mein Buch verweisen, das ich unter dem Titel „Das POND-Buch“ vor ein paar Jahren veröffentlicht habe. Da steht eigentlich alles drin von den Anfängen bis zur Gegenwart. Ich kann nur sagen, das Virus hatte mich damals gepackt. Mitte der 60er Jahre fing ich an, Schlagzeug zu üben. Und begann ich einfach, mich durch diverse Bands zu schlagen ...

Das gesamte Interview lesen Sie in der Ausgabe Juli/August 2008.

Liebeserklärung an die deutsche Sprache

Dienstag 26 August 2008 at 4:31 pm
 

Edgar Hilsenraths Roman „Berlin ... Endstation“ darf getrost als literarisches Vermächtnis gelesen werden. Auf den 244 Seiten, die der kleine, aber feine Dittrich Verlag in Berlin zwischen feste Buchdeckel gepackt hat, finden sich zahlreiche Motive und Themenfelder aus Hilsenraths früheren Romanen, etwa „Der Nazi und der Friseur“ oder „Nacht“, teilweise fragmentarisch angedeutet, mitunter aber auch in neue Varianten gekleidet. Hier sei nur die alte polnische „Hexe“ aus „Der Nazi und der Friseur“ erwähnt, die dem jüdischen Flüchtling Essen und Unterkunft nur gegen absonderliche Formen sexueller Dienstleistung gewährt. In „Berlin ... Endstation“ taucht sie wieder auf. Auch diesmal haust sie auf einem einsamen Gehöft und droht dem tragischen Helden mit der SS, falls er ihrer unersättlichen Sex-Gier nicht nachkommen will. Nur, diesmal laufen die Geschehnisse wie in einem Film ab, wie in einem Alptraum. Dieser Band, der der letzte in der soeben abgeschlossenen zehnbändigen, liebevoll editierten Hilsenrath-Werksausgabe ist, kann durchaus auch autobiographisch verstanden werden.

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Das Jugendmobil rollt durch Panketal

Mittwoch 13 August 2008 at 2:09 pm

Mareen Jäger mit Jugendlichen vor dem JugendmobilEs ist ihre erste Arbeitswoche als mobile Jugendarbeiterin. Mareen Jäger, 27 Jahre alt, arbeitete zuvor im Kinderhaus Fantasia in Schwanebeck und betreute Hortkinder. Seit einigen Tagen fährt sie mit einem Wohnmobil durch Panketal, auf der Suche nach Jugendlichen. In der Ferienzeit sei das gar nicht so einfach, erklärt sie. Einen Dienstplan hat sie schon ausgearbeitet. Hauptsächlich in den Nachmittags- und Abendstunden ist sie im Einsatz, so wollte es auch die Gemeindevertretung, die in der Märzsitzung die Schaffung einer Personalstelle für einen mobilen Jugendarbeiter beschlossen hatte.

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Extremisten sind mitten unter uns

Mittwoch 13 August 2008 at 2:04 pm

Ein Essay von Matthias Horwath

Neben dem weltweit wahrgenommenen islamistischen Terror ist es vor Ort eher eine andere Gefahr, die bedrückend nahe rückt. Der seit 2001 verstärkt aufgekommene Terminus des „islamistischen Terrors“ wirft nach eingehender Betrachtung Fragen auf, deren bisherige Antworten mangelhaft und unbefriedigend sind, wenn wir zusehen müssen, wie sich vor Ort zunehmend braune Szenen bilden.
Warner vor dem islamistischen Terror geben sich den Anschein, partiell und losgelöst vom gesamten Spektrum gegen diesen Terror etwas Entscheidendes machen zu können,  obwohl  doch, meist mit reinem Aktionismus umgarnt, einigermaßen Ratlosigkeit herrscht. In unseren Demokratien  erscheint es beinahe unmöglich, öffentlich vernehmbar einzugestehen, gegen einen aus den Gleisen springenden Schnellzug auf die Schnelle erst einmal nichts wirklich ausrichten zu können. Würde dieses Eingeständnis noch mehr Unsicherheit produzieren? Ist solch ein Eingeständnis überhaupt vertretbar?  Oder würde es wachrütteln, um sehen zu können, was wirklich los ist, wo Ursachen der Störungen sich bündeln? Wo liegen derzeitige Gefahren wirklich?
Mit 9/11 ist uns das von uns selbst besetzte Pulverfass für einen geschichtlich kurzen Moment bewusst geworden. Sonst drängen wir es ja weit  in den Hintergrund. Terror erscheint selbstverständlich als drängend. Er impliziert jedoch nicht unbedingt von selber die zusätzliche Frage, ob es für uns nicht noch komplexere Gefahren gibt, die wir nur in der Verdrängung ertragen oder durch Ignoranz einfach nicht zur Kenntnis nehmen.

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Machtzuwachs für Bürgermeister?

Mittwoch 13 August 2008 at 1:41 pm

Verabschiedung von Kurt Fischer (Mitte)Von Martin Jehle

Hunderte von ihnen gehen im Laufe einer Wahlperiode durch die Hände der Kommunalparlamentarier. Die Rede ist von „Mitteilungsvorlagen“. 
Ob Sozialbericht, Einwohnerentwicklung, Schülerzahlen oder Abrechnungen – eigentlich hat die Verwaltung der Gemeindevertretung immer irgendetwas mitzuteilen. Mitteilungsvorlagen sind in der Regel nicht Gegenstand von Diskussionen im Panketaler Kommunalparlament. Wie der Name schon sagt, soll mit ihnen etwas mitgeteilt, aber – im Gegensatz zu den Beschlussvorlagen – nichts beschlossen werden.
So war es auch im Frühjahr dieses Jahres, als in der Mitteilungsvorlage  75/2008 der Gemeindevertretung erklärt wurde, dass es für den in den Ruhestand gehenden Beigeordneten Kurt Fischer (65) keinen neuen Beigeordneten geben wird. Hinter dem unspektakulär wirkenden Satz,  „Von Seiten der Verwaltung ist nicht beabsichtigt, die freiwerdende Stelle mit einem Beigeordneten zu besetzen, vielmehr soll die Fachbereichsleiterstelle nach entsprechender Ausschreibung mit einem tariflich Beschäftigten besetzt werden“, verbirgt sich jedoch eine interessante kommunalrechtliche und politische Gemengelage, welcher der PANKE-SPIEGEL nachgegangen ist.

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Die Geschichte der Postagentur Röntgental

Mittwoch 13 August 2008 at 1:29 pm

Aus dem Geschichtsverein "Heimathaus" e.V.

Im rechten Teil des Hauses befand sich die Post ab 1927Vor hundert Jahren, im März 1908 wurde im Amtsblatt Nr. 25 des Reichspostamtes unter „Verfügungen“ veröffentlicht, dass in Röntgental (Kreis Niederbarnim) eine Postagentur eingerichtet worden ist.
Das war auch notwendig, denn nachdem 1903 eine Haltestelle der Berlin – Bernauer Vorortbahn entstanden war, nahm die Besiedelung der Kolonie Röntgental sprunghaft zu. 1908 lebten bereits 116 Siedler – darunter 22 Gewerbetreibende – mit ihren Familien in Röntgental.
Es waren fortschrittlich denkende Leute, die mit Handel und Wandel die Kolonie vorwärts bringen wollten. So war 1908 im Restaurant „Waldhaus“, in der Baerwolfstraße (heute Heinestraße 31) das erste Telefon in Zepernick installiert.
Zwar gab es schon seit 1905 die Postagentur Zepernick, die aber bei dem Umfang ihrer Aufgaben – die postalische Versorgung von Zepernick, Schönow und der ständig steigenden Besiedelung der Kolonien – Schwierigkeiten hatte, den Anforderungen gerecht zu werden.
Der Invalide Hermann Winderlich hat dann in seinem Haus, Baerwolfstraße 16, (heute Heinestraße 36) eine Postagentur eröffnet. Die beiden Agenturen bestanden selbständig nebeneinander. Jede hatte ein festgelegtes Zuständigkeitsgebiet, eigene Postannahme, Postzustellung, Briefkastenleerung und einen Tagesstempel.

Den gesamten Artikel lesen Sie in der Ausgabe Juli/August 2008.

Motoren, Sprit & Reiselust

Mittwoch 13 August 2008 at 1:10 pm

Drei Generationen vor dem alten BMW 309, Bj. 1934 - Paul, Karsten und Willi BrustIn Paul Brusts Werkstatt in Gehrenberge standen immer genug Autos herum. Traktoren, die repariert werden mussten, Pkws zum Ausschlachten. Für die Zwillinge Willi und Karl in den 50er Jahren ein idealer Spielplatz. „Wenn Paule Brust nicht da war, dann ging’s rund mit den Autos“ –  das wussten die Nachbarn. Eine Anzeige hat nie jemand erstattet. „Da war man früher nicht so“, erinnert sich Willi Brust, heute 66 Jahre alt. „Wir haben als junge Bengels jede Gelegenheit genutzt, uns mit der Technik vertraut zu machen.“ Und wenn ein Auto nicht startete, wurde es mit einem Traktor angeschleppt.
Beide lernten später beim Vater den Beruf des Kfz-Mechanikers. Dass sie unzertrennlich waren, kann man dennoch nicht behaupten. „Es war nicht immer ein Vergnügen, mit ihm in die gleiche Klasse zu gehen. Er war der Filou in der Familie, der Wilde. Aber in praktischen Dingen sehr begabt.“ Auf seinen Bruder, der 1997 starb, lässt Willi Brust nichts kommen. Er hätte auch immer feste mit angepackt und dafür gesorgt, dass sich niemand vor der Arbeit drückte. Da wäre er wie der Vater gewesen.

Paul Brust, Jahrgang 1908, geboren in Woxfelde in der Neumark, heute Gluchowo in Polen, wurde schon mit acht Jahren Vollwaise. Seine Mutter war 1914 an Typhus gestorben, sein Vater erlag 1916 einer Kriegsverwundung. Paul, der noch vier Geschwister hatte, machte von 1923 bis 1926 eine Schlosserlehre und ging anschließend nach Berlin.
Dort fand er in der Trumpf Schokoladenfabrik eine Anstellung als Motorradfahrer, Chauffeur und Autoschlosser. Mit Gerda, die er schon seit der Schulzeit kannte und die er 1934 geheiratet hatte, zog er 1939 nach Gehrenberge. Dank seiner guten beruflichen Stellung – inzwischen hatte er sich zum Werkstattleiter hochgearbeitet – musste er nicht in den Krieg. Paul Brust auf seinem Motorrad mit Holzgasgenerator
In den Kriegsjahren tüftelte er an einem Generatorantrieb für Motorräder. Zunächst baute er einen Sachs-Motor auf Karbidgasbetrieb um, anschließend stattete er eine 250er Zündapp mit einem Treibgasantrieb aus. Als dann auch das Gas in Flaschen immer schwerer erhältlich wurde, konstruierte er schließlich einen Generator für Holzvergasung.
Das Holzgenerator-Motorrad war weit und breit das einzige seiner Art, die damalige Berichterstattung spekulierte, es sei möglicherweise das erste gangbare in ganz Deutschland. Auf 150 km wurde nur ein Eimer Holz benötigt, die Höchstgeschwindigkeit betrug 65 Stundenkilometer.

Den gesamten Artikel lesen Sie in der Ausgabe Juli/August 2008.

"Knöllchen" für Panketaler Radler

Mittwoch 13 August 2008 at 1:03 pm

Knöllchen wegen falschen Parkens kennen Autofahrer nur zu gut. Jetzt gibt es zunächst freundliche Briefe auch für Radfahrer in Panketal. Mit einer großflächigen Aktion macht die Gemeinde Panketal dieser Tage darauf aufmerksam, dass zahlreiche Fahrräder im Bereich des S-Bahnhofs Zepernick falsch geparkt sind und somit die sogenannte „Leichtigkeit des Verkehrs“ behindern. „Unsere Bürgerhelfer sind unterwegs und befestigen die Briefe an den falsch abgestellten Fahrrädern“, sagt Olaf Borck vom Ordnungsamt dem PANKE-SPIEGEL. Besonders in der Unterführung der S-Bahn bestehe eine sehr beengte Verkehrssituation, die durch hier angeschlossene Räder noch zusätzlich eingeengt werde. In diesem Fall ist die Gemeinde Panketal nicht nur als Eigentümer der Zäune und der Verkehrsleitanlagen verpflichtet, entstehende Gefahren abzuwenden. Zunächst würden die Radfahrer freundlich aufgefordert, ihr Fahrrad künftig ordnungsgemäß abzustellen, unterstreicht Borck. Zwar gebe es noch keinen Termin für die im Wiederholungsfall anstehende kostenpflichtige Entfernung der falsch abgestellten Fahrräder, jedoch werde das Ordnungsamt regelmäßige Kontrollen durchführen.

Den gesamten Artikel lesen Sie in der Ausgabe Juli/August 2008.

Ausgabe September/Oktober 2011

Montag 11 August 2008 at 10:44 pm mehr

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