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Schlendermeile

Sonntag 15 Juni 2008 at 11:47 pm .
Pressecafé "PANKE-SPIEGEL"Bereits zum dritten Mal fand die Panketaler Schlendermeile reges Interessen bei Gewerbetreibenden und Besuchern. Für sechs Stunden verwandelte sich die sonst stark befahrene Schönower Straße in eine Fußgängerzone, die zum Schauen und Stöbern reichlich Gelgenheit bot. Die 55 Austeller verschiedenster Branchen hatten ihre Stände mit viel Einfallsreichtum dekoriert. Sie verließen sich nicht nur darauf, dass Ihre Dienstleistungen Interesse fanden, sondern lockten die Schlendernden mit Gewinnspielen und Mit-Mach-Aktionen an die Stände. So war das Eis schnell gebrochen und die Neugier geweckt. Wie in den Jahren zuvor fand das Straßenfest in einladender Atmosphäre statt. Die Unternehmer waren hoch motiviert und die gute Laune strahlte auf die Besucher ab. Trotz der Terminüberschneidung mit dem Hussitenfest in Bernau fanden ca. 2500 Besucher den Weg ins Zepernicker Zentrum. Auf zwei Bühnen wurde zudem ein abwechslungsreiches Programm für Jung und Alt geboten. Die Hans Reißner Band aus Wandlitz versah die Eingangszone an der Kirche mit dem perfekten Schlender-Soundtrack und auf der großen Bühne gab es neben Musik- und Tanzdarbietungen der örtlichen Nachwuchskünstler auch ein Kinderprogramm zum Mitmachen.  
Die Palette der Aussteller reichte von Reisebüros über Handwerksfirmen bis zu Gesundheitsdienstleitungen. Während manche Aussteller bereits zum dritten Mal dabei waren, gab es auch einige neue. Auch die Redaktion des "PANKE-SPIEGEL" war vor Ort, um die druckfrische Erstausgabe zu präsentieren.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Der Nestflüchter - Wo alles begann

Sonntag 15 Juni 2008 at 5:43 pm

Von Franziska Tsufim

Als ich 1998 mit meiner Familie auf den Pfingstberg zog, hieß Panketal noch Zepernick. Zuvor hatten wir hundert Meter vor dem Berliner Ortsausgangsschild gewohnt, jetzt wohnten wir praktisch hundert Meter dahinter. Hatten wir uns vorher in einem Mehrfamilienhaus mit schwierigen Nachbarn über die Zimmerlautstärke gestritten, war unser neues Zuhause plötzlich eine beschauliche Doppel-und Reihenhaussiedlung mit ruhig-schlichtem Gemüt an der Berliner Peripherie. Was für meine Eltern damals ein bedeutendes Ereignis darstellte, schließlich hatte man einige Jahre den Traum vom eigenen Haus geträumt, und nun war er endlich Wirklichkeit geworden, war für mich als Teenager eher ein Schritt zurück...

In Würde jung bleiben - Scorsese und die Stones

Sonntag 15 Juni 2008 at 5:22 pm

Von beatOpa®

Er fühle sich ziemlich “verbusht”, will Keith dem vormaligen amerikanischen Präsidenten Bill Clinton noch sagen. Doch dazu kommt es bei dem kurzen Intermezzo auf der Bühne des “Beacon Theatre” in New York City im Herbst 2006 nicht mehr. Hier ist keine Zeit für persönlichen Erfahrungsaustausch. Schließlich sollen Mick, Keith, Charlie und Ron die mehr als 30 Gäste der amerikanischen Politiker-Familie noch persönlich begrüßen. Darunter auch die Mutter der Clinton-Gattin, die besonders von Keith fröhlich geherzt wird. Dann sind alle weg und Keith sagt zu Ron: „Ich wollte ihm noch sagen, dass ich mir sehr verbusht vorkomme.“ Lacht, greift die Stromgitarre und zündet sich eine Zigarette an. Es soll nicht die letzte des Abends sein...

(Auszug) Den ganzen Artikel finden Sie in der Ausgabe Mai/Juni 2008

Die 68er im Tal der Ahnungslosen

Sonntag 15 Juni 2008 at 4:54 pm


Von Matthias Horwath

An der Y-Gabelung der B 173 in Sachsens Pirna kann der Tourist heute wie damals zwischen den Grenzübergängen Bad-Schandau-Schmilka oder Baratal wählen. Durch das Schengen-Abkommen sind die Grenzen nun offen. Die ab Tschechien mautpflichtige Autobahn lässt nach wie vor sehr viele Touristen die Landstraßenübergänge als Alternative nehmen. An dieser Y-Gabelung der damaligen F 173 standen wir vor 40 Jahren als Schulkinder und winkten den tagelang rollenden russischen Panzerfahrzeugen zu, die aus dem Inneren des russisch besetzten Deutschland in Richtung der damaligen CSSR drangen. Ein schier unendlicher Fluss von scheppernden Militär-Monstern teilte sich die Y-Gabelung entlang in beide Richtungen auf.

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Finger weg von unseren Straßenbäumen

Sonntag 15 Juni 2008 at 4:39 pm

Von Thomas Steierhoffer


Es mag an den sehr überschaubaren Grundstücksgrößen auf dem Pfingstberg liegen, dass der eine oder andere Häuslebauer geneigt ist, gärtnerisch in Richtung Bahndamm zu expandieren. Auf seinem Feldzug stößt er dann schon mal auf Straßenbäume, deren ungestörter Aufwuchs seit einigen Jahren offensichtlich ein Dorn in so manchem Auge ist. Und nun geht der selbst ernannte Baumpfleger, der seine Kompetenz nicht nur in Sachen Gärtnerei, sondern vor allem formaljuristisch arg überschätzt, an sein Werk. Bewaffnet mit Astschere und Leiter (am liebsten gar mit Kettensäge) wird den jungen Linden zugesetzt...

(Auszug) Den ganzen Artikel finden Sie in der Ausgabe Mai/Juni 2008





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PANKE-SPIEGEL am Start

Samstag 14 Juni 2008 at 03:53 am

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Am 14. Juni ist es soweit: Auf der Schlendermeile in Zepernick wird die neue unabhängige Zeitschrift für Kommunales & Kultur präsentiert. Endlich existiert in Panketal eine unabhängige Zeitschrift, die parteiübergreifend und frei von administrativen Zwängen agiert. Wir sind uns sicher, mit unserer Themenvielfalt aus Kommunalpolitik und Kultur einen Beitrag zur Identitätsstiftung der mittlerweile mehr als 19.000 Bürgerinnen und Bürger in Panketal mit ihrer Gemeinde leisten zu können. Das Magazin in Ihren Händen ist das erste seiner Art vor Ort. Es wird nunmehr im zweimonatlichen Rhythmus in einer Auflage von zunächst 1.000 Exemplaren gedruckt.

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Voll normal! Religion in der regionalen Wahrnehmung

Samstag 14 Juni 2008 at 03:51 am

Von Joachim Opahle

„Du kannst Staaten sehen ohne Mauern, ohne Gesetze, ohne Münzen, ohne Schrift; aber ein Volk ohne Gott, ohne Gebet, ohne religiöse Übungen hat noch keiner gesehen…” – schreibt der griechische Philosoph und Geschichtsschreiber Plutarch im 2. Jahrhundert nach Chr. Für die Griechen war der Götterhimmel überaus reich bevölkert. Für alles und jedes gab es einen himmlischen Ansprechpartner. Auf dem Marktplatz in Athen stand sogar ein Altar für den „Unbekannten Gott”. Auch ihm wurde geopfert; vorsorglich – für den Fall, dass man einen übersehen hatte.

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Die Schlacht der Marken

Samstag 14 Juni 2008 at 03:44 am

Von Berndt Hinzmann

Einige Wochen vor UEFA-EM und den Olympischen Sommerspielen in Peking stehen die Sieger in bestimmten Kategorien bereits fest. Unternehmen der Sportartikelindustrie und das Olympischen Komitee rechnen mit hohen Gewinnen und höchsten Umsatzsteigerungen seit es die Olympischen Spiele gibt. Vollmundig wird bereits gefeiert und der Profit in edle Szene gesetzt: „Eine Welt – ein Traum” ist das Motto der Olympischen Spiele.
Für viele ist es jedoch ein Alptraum. Denn die Verlierer stehen ebenfalls fest.

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XVI. RANDSPIELE

Samstag 14 Juni 2008 at 03:40 am


Sankt-Annen-Kirche Zepernick

3. bis 6. Juli 2008
KlangBaustelleZepernick

In diesem Jahr steht das gesamte Randspielwochenende unter dem Motto KlangBaustelle. 
Der enorme Wandel der Ortstrukturen (Landschaft, Plätze, Straßen) und die daraus resultierende Veränderung der Kommunikation waren und sind in kürzester Zeit hautnah in Panketal zu erleben. Besonders in den vergangenen 18 Jahren haben viele Kräfte gewirkt und viele haben versucht zu wirken.
Doch nichts hat den Ort auf den ersten Blick, und somit auch nachhaltig, so verändert wie die Baubranche und ihre Gewerke. Der Ort ist bis heute von Bauplätzen, den dadurch bedingten Arbeiten und Randerscheinungen geprägt.
Die Randspiele versuchen darauf wie auf ein Motto zu reagieren.
Als  etwas besonderes an diesem Wochenende hat sich die vor zwei Jahren ins Leben gerufene soundtour herauskristallisiert: Hier werden unterschiedliche Spielorte im Ort und im nahe liegenden Berlin-Buch besucht und die Musik in alter Hausmusikmanier aufgeführt: Die Musik soll da erklingen wo und womit die Menschen viel von ihrer Zeit und Freizeit verbringen, wo sie viele Gedanken und Energien lassen… Dennoch sollen auch Zwischenräume besucht werde, Orte, die nicht nur das Machbare und Praktische symbolisieren, sondern auch das Künstlerische, das Verharrende und Fragende. Also Räume wie Ateliers und Kunstwerkstätten, von denen es ja in Zepernick, Gott sei Dank, auch viele gibt.
Das Bau-Klang-Projekt will nicht Musik mit und für Baumaschinen und sonstigen Geräten zur Aufführung bringen, sondern will durch das Bespielen speziell ausgesuchter Plätze den Aspekt der Kommunikation unter diesen besonderen Veränderungen beleuchten.
Ein anderer Höhepunkt des Wochenendes ist Musik aus Südkorea, in welcher spezielle Instrumente, wie  Zupfinstrumente, Fagotte und Blockflöten neben dem „klassischen“ Streichquartett besonders beleuchtet werden. Hierzu erwarten wir die Komponisten aus Südkorea. Aber auch die Zusammenarbeit mit der Schweiz, welche sich in den vergangenen Jahren besonders entwickelt hat, wird in den Konzerten fortgesetzt. Im Gottesdienst erklingt neue Musik zu biblischen Themen.

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Verhängnisvolle Autopanne

Samstag 14 Juni 2008 at 03:34 am

Von Martin Jehle

Juli 1974. Der 25-jährige Peter Gross, Schweizer Staatsbürger und als Koch in der eidgenössischen Botschaft in Ost-Berlin beschäftigt, will zu seiner Freundin Christa nach Bernau fahren. Auf dem Weg dorthin reißt in Zepernick der Keilriemen seines Wagens. Hilfe erhält er in der Autowerkstatt „Roter Oktober“ in Bernau, die heute noch vielen Menschen ein Begriff ist. In der Werkstatt ist Peter Gross ein ungewöhnlicher Kunde: Schweizer Botschaftskoch und dazu noch mit einem Mini-Cooper unterwegs – für die damaligen Verhältnisse wie von einer anderen Welt. Peter Gross bezahlt mit Kaffee, Bier, Zeitschriften und Zigaretten. Dinge, die er aus West-Berlin holt.

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Großartiges Bekenntnis zur Musik

Samstag 14 Juni 2008 at 03:31 am

In Thomas Grubes Film „TRIP TO ASIA - Die Suche nach dem Einklang” geht es um die Musik als höchste Kunstform. Mit großartigen Bildern aus Peking, Shanghai, Hong Kong, Seoul, Taipeh und Tokio dokumentiert Grube die jüngste dreiwöchige Konzerttournee der Berliner Philharmoniker unter Sir Simon Rattle durch Asien. Stress, Druck und eine Form des Entwurzeltseins bestimmen den Alltag vieler Musiker, die dem Zuschauer in Interviews Einblicke in ihre je persönlichen Gefühls- und Lebenswelten gewähren. Doch dann gehen sie alle auf im Orchester, das lange schon als Kollektiv durch die Welt tourt und die Gagen nicht allein dem Dirigenten in die Tasche wirtschaftet. Manche beschreiben sich selbst als „Außenseiter”, als in einer von Hitparaden zugedröhnten Welt „Unverstandene”.

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Zu Udo Lindenberg – „Stark wie Zwei” (P) 2008

Samstag 14 Juni 2008 at 03:25 am

Als ich noch ein junger Mann war,
saß ich locker irgendwann da
auf der Wiese vor’m Hotel Kempinski.
Trommelstöcke in der Tasche,
in der Hand ‘ne Cognac-Flasche
und ‘n Autogramm von Klaus Kinski…”

Das sind die ersten Lyrics aus Track 5 auf Udos neuem Album „Stark wie Zwei”. Der Song heißt „Mein Ding”. Und dieser Text treibt mir als nicht unbedingt ausgewiesenem Udo-Fan die Gänsehaut über den Rücken.

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Ausflugslokal aus "Kaisers Zeiten"

Samstag 14 Juni 2008 at 03:17 am .
Im Jahr 1894 kaufte der Berliner Hutfabrikant und Grundstücksmakler Otto Joers vom Bauern Damerow ein Stück Land zwischen Zepernicker Bahnhof und Panke und ließ an dieser Stelle das Ausflugslokal „Pankschlösschen” errichten. In den Grundbuchakten findet man folgenden Eintrag: „Hofraum mit Wohnhaus, Tanzsaal, Nebengebäude, Hausgarten …”, datiert auf den 19. Oktober 1896.
Joers hatte bereits 1890 im heutigen Konradshöhe/Tegelort eine Villenkolonie gegründet. Bis in die 40er Jahre sprach man von der Kolonie „Joersfelde”. Auch heute noch erinnern dort eine Straße und der Joersfelder-Segel-Club an die einstige Kolonie. mehr

Vom Fleischer zum Gastwirt

Samstag 14 Juni 2008 at 03:05 am .
Filetspitzen für den Köter? Dafür sei er nicht Fleischer geworden, meinte der gebürtige Westpreuße Leo Rink, der sich mit seinem Geschäft im noblen Berlin-Treptow nicht recht wohlfühlte. In ländlicherer Umgebung ließen sich bestimmt bessere Geschäfte machen. Und so siedelte er mit seiner hochschwangeren Frau Hedwig und den zwei Töchtern im Jahr 1934 nach Zepernick um. mehr

Ein Gebäude mit Tradition wird saniert

Samstag 14 Juni 2008 at 02:29 am

Zur Entstehungsgeschichte des Hauses in der Heinestraße 1 (damals noch Kaiser-Friedrich-Straße) sind leider keine genauen Angaben überliefert. Historische Postkarten zeigen das einst prachtvolle Gebäude als „Restaurant und Gasthof zur Deutschen Ecke". Wahrscheinlich wurde es um 1908 vom Maurermeister Schönfeldt erbaut, der seine Handschrift in vielen Häusern in Röntgental verewigte, wie Karl Liebscher zu berichten weiß. Bei seinen Nachforschungen zur Geschichte einzelner Gebäude im Ort stieß der Hobby-Historiker immer wieder auf den Namen Schönfeldt.

Sicher ist, dass die Gemeinde das Haus 1920 für 100.000 Reichsmark kaufte, da sie ein neues Domizil für die Verwaltung benötigte. Die zuvor genutzten Räumlichkeiten in der Schule reichten einfach nicht mehr aus. Und die Schule, die wachsende Schülerzahlen verzeichnete, brauchte die Räume dringend selbst.

Als die Gemeinde im letzten Jahr nach einer Möglichkeit suchte, zusätzliche Hortplätze zu schaffen, kam man schnell zu der „naheliegenden" Lösung, das Traditionshaus zu sanieren und zu einem Mehrgenerationenhaus auszubauen.

(Auszug) Den gesamten Artikel lesen Sie in der Ausgabe Mai/Juni 2008.



 








So wird das alte Rathaus nach der Fertigstellung der Sanierungsarbeiten aussehen.

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