Rubriken

Neueste Kommentare

Thomas Steierhoff… (10 Jahre PANKE-SP…):
Olaf (Das Sanatorium He…):
beatOpa (PANKE-SPIEGEL in …):
Thomas Steierhoff… (Ab 1. Juli im Ein…):
beatOpa (Domain ist umgezo…):
Björn (Domain ist umgezo…):

Stichwörter

Archive

Links


News Feeds

XML-Feed (RSS 1.0) 
XML: Atom Feed 

IQ zweier Plastikenten

Freitag 10 August 2018 um 08:35 Uhr von beatOpa in GESELLSCHAFT & POLITIK

Habe ich gestern in Zepernick gesehen, einen weißen Lieferwagen mit dem Aufkleber: "Die Indianer konnten die Zuwanderung nicht stoppen. Jetzt leben sie in Reservaten!". Die Typen in der Karre sahen nicht aus wie kluge Häuptlinge. Sie vermittelten eher den IQ zweier Plastikenten...

Integration ist gefragt

Freitag 06 Juli 2018 um 08:44 Uhr von beatOpa in GESELLSCHAFT & POLITIK
Wir müssen die Moslems in Israel mehr integrieren

90 Prozent der Angehörigen der arabischen Minderheit in Israel sind Moslems. Deshalb wäre es gut für diese Minderheit, wenn es auch Richter am Obersten Gerichtshof mit einem muslimischen Hintergrund gäbe, sagt Salim Joubran.

Ein Interview von Martin Jehle

Der Oberste Gerichtshof (Supreme Court) mit seinen 15 Richtern nimmt im israelischen Justizsystem eine Doppelrolle ein: Er ist sowohl oberstes Berufungsgericht als auch das Verfassungsgericht (High Court of Justice) des Staates Israel. Als oberste Rechtsmittelinstanz steht es über allen Gerichten in Israel, in seiner Eigenschaft als Verfassungsgericht prüft es Gesetze und staatliches Handeln, einschließlich des Militärs, auf seine Vereinbarkeit mit den Basic Laws, einer Reihe von Gesetzen, die das israelische Verfassungsrecht bilden. In diesem Zusammenhang können auch Palästinenser aus dem Westjordanland, die keine israelischen Staatsbürger sind, das Gericht anrufen, ebenso israelische NGOs. Die Entscheidungen des Gerichts erstrecken sich daher auf das israelische Staatsgebiet als auch die Gebiete, die von Israel verwaltet bzw. kontrolliert werden.

Der Oberste Gerichtshof ist Gegenstand politischer Debatten in Israel. Streit entzündet sich an seiner Kompetenz, auch Gesetze ganz oder in Teilen für nicht zu erklären. Kritiker werfen dem Gericht vor, sich damit über die Knesset, dem israelischen Parlament, zu stellen und zu politisch zu agieren. Verglichen mit dem Bundesverfassungsgericht in Deutschland und den Verfassungsgerichten anderer westlicher Staaten ist eine solche Kompetenz aber nichts Ungewöhnliches.

Die Berufung der Richter erfolgt durch ein 9-köpfiges Auswahlkomitee, dem drei Richter, zwei Minister, zwei Knessetabgeordnete und zwei Vertreter der Rechtsanwaltskammer angehören. Für die Berufung eines Richters ist die Zustimmung von sieben Mitgliedern des Komitees erforderlich. Ein regelmäßiges Thema in der israelischen Öffentlichkeit ist die Zugehörigkeit einzelner Richter zu einem bestimmten Bevölkerungssegment der israelischen Gesellschaft, etwa den Säkularen oder Religiösen. Die daraus abgeleiteten politischen Zuschreibungen tragen zur Politisierung der öffentlichen Debatten über den Obersten Gerichtshof und seinen Entscheidungen bei.

Herr Joubran, Sie können auf ein langes und erfolgreiches Berufsleben als Jurist zurückschauen. Welche Stationen lagen auf diesem Weg?

Joubran: Nachdem ich an der Hebräischen Universität Jerusalem meinen Abschluss gemacht hatte, war ich zunächst 12 Jahre als Rechtsanwalt in meiner eigenen Kanzlei tätig. 1982 wurde ich dann an das Magistrats-Gericht in Haifa berufen, ein Gericht der 1. Instanz. 1993 folgte dann die Beförderung an das Bezirks-Gericht in Jerusalem – die nächsthöhere Instanz, ein Berufungsgericht. 11 Jahre später wurde ich dann zum Richter am Obersten Gerichtshof in Israel berufen. Ich war sehr stolz darauf, dort angekommen zu sein und habe jeden Tag genossen.

Sie waren erst der zweite nicht-jüdische Richter in der Geschichte des Obersten Gerichtshofes in Israel, aber sogar der erste, der eine reguläre Amtszeit absolvierte. Der andere, Abd-er Rahman Zuabi, war 1999 nur für 9 Monate Richter am Obersten Gerichtshof. Was es ein Vorteil für Sie, kein Moslem zu sein, sondern aus dem christlichen Teil der arabischen Minderheit in Israel zu kommen?

Joubran: 90 Prozent der Angehörigen der arabischen Minderheit in Israel sind Moslems. Deshalb wäre es gut für diese Minderheit, wenn es auch Richter am Obersten Gerichtshof mit einem muslimischen Hintergrund gäbe. Das Gefühl, dass der Staat diese Minderheit respektiert, würde wachsen. Ich denke, dass die ethnische und religiöse Vielfalt Israels sich im Obersten Gerichtshof abbilden sollte.

Lassen Sie uns Einblick nehmen in die Entscheidungen des Obersten Gerichthofes, die Sie besonders gefordert haben oder Ihnen besonders wichtig waren. Können Sie Fälle nennen und deren juristische Bedeutung näher erläutern?

Joubran: Ich hatte mit vielen Urteilen zu tun, die ein breites Spektrum an rechtlichen Aspekten berührt haben. Etwa Fragen des Arbeitsrechts, der Gleichberechtigung, der Anwendung von israelischem Recht, humanitärem Recht – um nur einige zu nennen. Um Ihnen Beispiele zu geben:

Ich war der Co-Autor eines Urteils, das sich mit dem rechtlichen Status von palästinensischen Arbeitern israelischer Arbeitgeber in der West Bank beschäftigt hat. Die Frage war, ob für Arbeitsverhältnisse zwischen den Arbeitern und ihren Arbeitgebern israelisches Recht gilt oder nicht. Der Fall wurde von Menschenrechts-Organisationen vor den Obersten Gerichtshof gebracht. Wir entschieden zu Gunsten der Position, dass israelisches Recht Anwendung finden sollte und setzten damit ein diskriminierendes Urteil des Nationalen Arbeitsgerichts außer Kraft.

In einem anderen Urteil, das das Citizen and Entry into Israel Law [Anm.: Aufenthaltsgesetz] betraf, war ich Teil der Minderheit von fünf Richtern, die mit der Mehrheit von sechs Richtern nicht übereinstimmten. In dem Fall ging es darum, ob das Gesetz das Recht auf Gleichbehandlung verletzt, weil es sich primär gegen israelische Araber und deren Wunsch nach Familienzusammenführung in Israel mit Palästinensern aus der West Bank, die dafür die Erlaubnis zum Aufenthalt in Israel benötigen, richtet. In meinem Votum kritisierte ich an dem Gesetz unter anderem, dass es sich gleichermaßen auf Bewohner der Palästinensischen Autonomiegebiete als auch auf Bürger von Staaten wie den Libanon, Iran oder Syrien bezieht. Diese Verallgemeinerung hielt ich vor dem Hintergrund der politischen Situation, die zwischen Israel und der Palästinensischen Autonomiebehörde besteht, für unangemessen, weil sie anders ist als die Situation zwischen Israel und den genannten Staaten. Außerdem hielt ich diese Verallgemeinerung für ungerechtfertigt in Anbetracht der sozialen, kulturellen und besonderen historischen Verhältnisse zwischen den arabischen Bürgern des Staates Israel und den Bewohnern der Palästinensischen Autonomiegebiete.

Als christlicher Araber in Israel gehören Sie zu einer Minderheit innerhalb einer Minderheit. Die Maroniten sind eine sehr kleine und besondere Gemeinschaft innerhalb des christlichen Spektrums in Israel. Im Libanon hingehen sind die Maroniten eine bedeutende Bevölkerungsgruppe. Der Libanon hat schlechte Beziehungen mit Israel und keinen Grenzverkehr. Haben Sie Verwandte in dem Land?

Joubran: Ja, aber es ist nicht möglich meine Verwandten im Libanon zu besuchen. Aber wir hoffen, dass wir eines Tages Frieden haben werden. Dann werden wir die Möglichkeit haben, uns gegenseitig in Israel und im Libanon zu besuchen. Wir beten jeden Tag für Frieden weil wir Frieden zwischen Israel und den arabischen Staaten wollen. Beirut ist eine wunderbare Stadt und die Libanesen sind ein sehr freundliches Volk. Sie sind offen, genießen gerne das Leben. Wenn wir erstmal Frieden haben zwischen Israel und den Palästinensern und Israel und den arabischen Staaten, wird das Wohlstand, Sicherheit und Stabilität für die gesamte Region bringen. Das wäre zum Wohlergehen aller Menschen, die in der Region leben. Die maronitische Gemeinschaft in Israel besteht aus rund 7000 Mitgliedern. Sie leben überwiegend in Galiläa, in Haifa, Nazareth, Akko und in einem Dorf in der Nähe der libanesischen Grenze. Wir haben viele Kirchen und gute Beziehungen zu allen Gemeinschaften in Israel, zu Moslems, Juden, Bahai, Drusen und anderen. Wir sind eine sehr aktive und gut ausgebildete Gemeinschaft. Millionen Maroniten leben in Südamerika, in allen Ländern, etwa Brasilien, Argentinien, Uruguay, Paraguay und Mexico. Sie sind dort sehr gut integriert, nehmen Positionen in der Politik und im Geschäftsleben ein, etwa Carlos Slim in Mexiko.

Sehen Sie Möglichkeiten für mehr Kooperation und Co-Existenz zwischen den verschiedenen religiösen Gruppen in Israel?

Joubran: Es gibt rund 135000 Christen in Israel. Die Auswanderung ist zurückgegangen. Haifa ist das beste Beispiel dafür, eine friedliche Co-Existenz zu erreichen und zu erhalten. 300.000 Einwohner, von denen 30.000 Araber sind, von denen Wiederum 20.000 Moslem und 10.000 Christen. Es gibt keine Probleme zwischen Juden, Moslems und Christen in Haifa. Ich hoffe, dass sich andere an diesem Beispiel orientieren, um Koexistenz, gute Beziehungen und ein miteinander Leben in Harmonie zu fördern. Es gibt leider immer noch viele Orte in Israel, in denen ausschließlich Araber leben. Aber Juden kommen zum Schabbat dorthin, weil Läden und Restaurants offen sind.

Letzte Printausgabe

Sonntag 13 Mai 2018 um 08:38 Uhr von beatOpa in EDITORIAL

Liebe Leser,

nach mehr als zehn Jahren halten Sie nunmehr die letzte Ausgabe des PANKE-SPIEGELs in den Händen. Mit Wehmut müssen wir uns den Gesetzen des Marktes beugen und das Blatt aus wirtschaftlichen Gründen einstellen. Somit reiht sich der PANKE-SPIEGEL ein in die Gemeinde der kleinen Zeitschriften in Deutschland, die die Produktions- und Druckkosten nicht länger aufbringen können. Immerhin, wir haben es versucht mit einer gerade in den letzten Jahrgängen klar geschärften politischen und kulturellen Ausrichtung. Unser besonderes Profil zeigte sich im Kampf für guten Geschmack und gegen jede Form von Rassismus und Antisemitismus. Und so liegt es nahe, die letzte Ausgabe schwerpunktmäßig dem 70. Jubiläum der Staatsgründung Israels zu widmen. Es war uns immer ein tiefes Anliegen, das Leben und die Kultur der Juden in der einzigen und so bedrohten Demokratie im Nahen Osten zu zeigen in Reportagen, Dokumentationen, Kommentaren, Interviews und natürlich auf Fotos. Dabei war es uns stets wichtig, die Dinge im Sinne der journalistischen Sorgfaltspflicht von beiden Seiten wohlwollend und kritisch zu beleuchten.
Als Herausgeber und Chefredakteur ist es mir ein beonderes Anliegen, allen meinen herzlichen Dank zu sagen, die über zehn Jahre lang voller Leidenschaft, Selbstlosigkeit, Kompetenz und mit sehr viel Herzblut dazu beigetragen haben, dieses besondere Blatt zu gestalten und zu prägen. Neben den langjährigen Anzeigenkunden und Sponsoren sind dies neben den treuen Abonnenten und Lesern natürlich in erster Linie die Autorinnen und Autoren, die ich über die Jahre in mein Herz schließen durfte. Ein letztes Mal darf ich allen zurufen: WEITERMACHEN! Vielleicht kommen wir irgendwann mit einem neuen Format wieder zusammen, die Zeiten des Printmediums scheinen jedoch besiegelt zu sein. Anyway, mein Dank geht an meinen Kollegen, Freund und Bruder Attila Teri, den ewigen Wochenendhobbyjuden in München, an Gabriele Heuze in Berlin, Matthias Horwath in Dresden, Martin Jehle in Hamburg, an Achim Schregle in München, Verena Bachmann in Köln, an Peter Lachnit in Klosterneuburg (A), Olaf S. Ossmann in Winterthur (CH), an Norbert West in Lindow, Michael Guttmann in Börnicke, Lutz Nehk in Berlin sowie an Georg von Glowczewski in Teltow und Christian Knoche in Mainz. Ich hoffe sehr, niemanden vergessen zu haben. Falls doch, fühle sich der/die von mir fahrlässig Übergangene ganz tief mit meinem Dank verbunden und möge mir diese lässliche Sünde vergeben. Ich wünsche mir zum Schluss, dass das über Jahre gewachsene Netzwerk etwa via Facebook bestehen bleibt. Denn schließlich ändert sich nicht unsere Weltsicht, sondern allein die Form ihrer Präsentation. SHALOM  

mehr

PANKE-SPIEGEL 02/2018

Donnerstag 01 Februar 2018 um 17:43 Uhr von beatOpa in GESELLSCHAFT & POLITIK

So sieht die neue PANKE-SPIEGEL Ausgabe 02/2018 aus. Sie erscheint zum 1. März. DANK an alle Autoren und wie immer: WEITERMACHEN!

PANKE-SPIEGEL 01/2018

Montag 18 Dezember 2017 um 08:47 Uhr von beatOpa in GESELLSCHAFT & POLITIK

Der PANKE-SPIEGEL 01/2018 ist im Druck und erscheint zum 2. Januar. Dank an alle Autoren & WEITERMACHEN!

Best of PANKE-SPIEGEL 2017

Donnerstag 14 Dezember 2017 um 14:46 Uhr von beatOpa in GESELLSCHAFT & POLITIK

Ich hänge noch immer im Jetlag. Neun Stunden Zeitunterschied machen neun Tage Rekonvaleszenz, sagt man. Anyway, der Jahresrückblick "Best of PANKE-SPIEGEL 2017" ist da. Gelegenheit, mich bei all meinen treuen Autoren für das gemeinsame, fast beendete Jahr zu bedanken: Gabriele Heuze, Achim Schregle, Attila Teri, Christian Knoche, Lutz Nehk, Peter Lachnit, Martin Berlin... DANKE für alles und WEITERMACHEN!

PANKE-SPIEGEL 06/2017 erscheint am 1. November

Mittwoch 11 Oktober 2017 um 09:26 Uhr von beatOpa in EDITORIAL

So sieht die letzte Ausgabe in 2017 aus. Wir beenden damit den 10. Jahrgang! Dank und beste Grüße an alle Autoren. WEITERMACHEN!

PANKE-SPIEGEL 05/2017 zum 1. September

Freitag 21 Juli 2017 um 10:37 Uhr von beatOpa in EDITORIAL

So sieht der nächste PANKE-SPIEGEL aus. Er erscheint zum 1. September. Wie immer: DANK an alle Autoren und WEITERMACHEN!

10 Jahre PANKE-SPIEGEL

Sonntag 18 Juni 2017 um 09:03 Uhr von beatOpa in KOMMUNALES

So sieht die Jubiläumsausgabe zu 10 Jahre PANKE-SPIEGEL aus. Sie erscheint zum 1. Juli. Dank an alle Autoren und WEITERMACHEN!

10 Jahre PANKE-SPIEGEL

Donnerstag 18 Mai 2017 um 10:49 Uhr von beatOpa in EDITORIAL

Jubiläum
Zehn Jahre PANKE-SPIEGEL

Seit zehn Jahren gibt es nunmehr den PANKE-SPIEGEL. Grund genug, zurückzuschauen. Es war im Frühjahr 2008, als die Panketaler Mediendesignerin Nadine Muth mit der Frage zu mir kam, was ich von einer unabhängigen Zeitschrift für Panketal halten würde? Die Idee war verlockend, war ich doch gerade dabei, mich beruflich neu zu orientieren. Schnell wurden wir uns einig, eine erste Ausgabe zu produzieren, die dann während der „Schlendermeile“ an einem eigenen Stand präsentiert werden sollte. Wir starteten im Format A4 mit 28 Farbseiten und einer Mischung aus kommunalen Themen und Themen aus Musik und Kultur. Dabei hatten wir noch keinen einzigen Anzeigenkunden. Dennoch gelang es uns aus dem Stand, Gewerbetreibende und Händler aus Panketal von unserem Projekt zu überzeugen. Frei nach dem Motto: „Was nichts kostet, ist nichts wert!“, hoben wir die zweimonatlich erscheinende Zeitschrift aus der Taufe, die nicht kostenlos verteilt, sondern per Einzelverkauf und Abonnements verkauft werden sollte. Das Interesse war schnell in Panketal geweckt. Schon mit der ersten Ausgabe konnten wir schwarze Zahlen schreiben und den Aufbau eines Abonnementenstammes starten. Heute haben wir Leser weit über die Grenzen der Gemeinde Panketal hinaus, in ganz Deutschland, in Österreich, der Schweiz, in Israel und den USA. Natürlich ist es von Ausgabe zu Ausgabe immer wieder eine Herausforderung, die Mischung aus lokalen Geschichten und gesellschaftlichen sowie kulturellen Themen zu präsentieren. Heute macht das Lokale ein Viertel des Inhaltes aus. Somit ist dem PANKE-SPIEGEL der Sprung über den Tellerrand gelungen. Unser unabhängiges Blatt bietet Qualitätsjournalismus in Text und Bild. Unser Blick auf gesellschaftliche und kulturelle Themen ist besonders auf die Hintergründe, weniger auf die Tagesaktualität gerichtet. Als Herausgeber und Chefredakteur danke ich von ganzem Herzen meinen langjährig treuen Autoren und rufe ihnen zu: WEITERMACHEN!

PANKE-SPIEGEL 03/2017 erscheint zum 2. Mai

Mittwoch 12 April 2017 um 10:29 Uhr von beatOpa in EDITORIAL

Ab 1. März auf dem Markt

Montag 13 Februar 2017 um 10:48 Uhr von beatOpa in EDITORIAL

So sieht sie aus, die PANKE-SPIEGEL Ausgabe 02/2017. DANK an alle Autoren!

Streusalz verboten!

Mittwoch 25 Januar 2017 um 09:51 Uhr von beatOpa in KOMMUNALES
NACHGEFRAGT:

PANKE-SPIEGEL: Steffen Langnickel ist der Fachdienstleiter „Öffentliche Ordnung“ in der Gemeinde Panketal. Von ihm wollten wir wissen, was er Hauseigentümern sagt, die zum Abstumpfen
der Gehwege vor ihren Grundstücken sogenanntes Streusalz verwenden?

Langnickel: Bei der Wahl der Streumittel erlangen umweltpolitische Aspekte eine immer größere Bedeutung. Die Verwendung von Streusalz und anderen umweltbelastenden Materialien sollte daher nur dort eingesetzt werden, wo sie zur Sicherung unbedingt erforderlich sind.
Die „Satzung über die Reinigung öffentlicher Straßen in der Gemeinde Panketal“ hat den Einsatz von auftauenden Mitteln genau reguliert. Generell ist nur mit abstumpfenden Stoffen wie Sand, Kies oder feinem Split zu streuen. Die Verwendung von Salz und sonstigen auftauenden Stoffen ist verboten. Dieses ist nur in klimatischen Ausnahmefällen wie Eisregen oder an besonders gefährlichen Stellen wie Treppen, Rampen, Brücken oder starkem Gefälle zulässig, an denen durch Einsatz von abstumpfenden Mitteln keine hinreichende Wirkung erzielt werden kann.
Die aktuelle Wetterlage um den Gefrierpunkt bei wechselnden Bedingungen stellt viele Anwohner vor die Entscheidung, welches Streumittel am effektivsten und sinnvollsten ist. Der Einsatz von Tausalzen sollte auf ein Minimum reduziert werden. Selbst bei vereisten Gehwegen sollte das auftauende Mittel mit Sand/Kies vermischt werden. Ein Salz-Sand-Gemisch mit einem Mischverhältnis von 1:9 ist ausreichend. Übrigens kann die unsachgemäße Verwendung von auftauenden Mitteln seitens des Ordnungsamtes mit einem Verwarngeld geahndet werden.
Leider ist ein Phänomen zu erkennen, welches nicht nur in Panketal einsetzt. Die Gewohnheiten ändern sich. Ein immer stärkeres Bedürfnis von Sicherheit prägt sich aus. Das allgemeine Lebensrisiko, welches wetterbedingt im Winter gegeben ist, soll auf null reduziert werden. Eine Erwartungshaltung von Straßenzuständen wie zur Sommerzeit wird eingenommen. Hinzu kommt die Angst, dass Grundstückseigentümer haftungsrechtlich belangt werden, wenn es zu einem Unfall vor ihrem Grundstück kommen sollte. Auch das vielseitige Angebot von Streusalz in den Baumärkten und im Internet verführt zur Anwendung.
Eine Beeinträchtigung während der Winterzeit ist nicht vermeidbar. Die schädlichen Nebenwirkungen von auftauenden Mitteln jedoch schon. Das Salz reichert sich im Boden an und anschließend in den Baumwurzeln. Dies führt zum langsamen Baumsterben. Des Weiteren gelangt das Salz mit dem Tauwasser in das nächste Gewässer. Selbst im Klärwerk wird es nicht vollständig abgebaut und der Salzgehalt erhöht sich. Zuletzt schädigt es auch unsere „geliebten Vierbeiner“. Das Salz frisst sich in ihren empfindlichen Pfoten und kann in den Magen- und Darmbereich beim lecken dieser Wunden gelangen.
Wir alle hoffen möglichst überall auf sichere Wege und Straßen. Bitte kommen Sie diesen Anliegerpflichten im eigenen, aber auch im Interesse der Allgemeinheit möglichst umweltfreundlich nach.

(Vorab aus PANKE-SPIEGEL 02/2017)

P-S im 10. Jahrgang

Donnerstag 29 Dezember 2016 um 11:22 Uhr von beatOpa in EDITORIAL

Liebe Leser,

mit dieser Ausgabe startet der PANKE-SPIEGEL in seinen 10. Jahrgang. Wer hätte es damals gedacht, dass wir so lange durchhalten würden? Heutzutage heißt es, wer mit einem neuen Projekt drei Jahre überlebt, darf sich bereits als etabliert bezeichnen. In den vergangenen zehn Jahren sind wir durch Höhen und Tiefen gegangen mit unserem Konzept. Mitarbeiter und Autoren sowie Anzeigenkunden und Abonnenten kamen und gingen. Heute fahren wir eine stabile Auflage und sind mehr oder weniger weg von der Frage, ob wir weitermachen können. Besonders die publizistische Ausrichtung des Blattes liegt uns nach wie vor am Herzen. Und wir denken, dass wir sie gefunden haben nach einigen Experimenten. Wir stehen zu den Werten von Freiheit, Demokratie und Menschenrechten. Dafür wurden wir häufig attackiert und mitunter gar bedroht. All jene, die die Demokratie mit den Mitteln der Demokratie abzuschaffen trachten, bekommen im PANKE-SPIEGEL gnadenlos den Spiegel vorgehalten. Im Kampf gegen Dummheit, Hass und Neid ist unsere Waffe die Sprache. Unser Schwert gegen Rassismus jeder Spielart ist das Argument. Wir stehen fest an der Seite Israels und feiern die Kultur, die Musik, die Literatur, den Film. Alles, was nach unserer Einschätzung im kommunalen Bereich von Bedeutung ist, finden Sie auf derzeit drei bis vier Lokalseiten in jeder Ausgabe. Wir sind eine unabhängige Zeitschrift aus Panketal für Deutschland und die Welt. Das Tagesgeschäft ist unseres nicht. Vielmehr bringen wir aller zwei Monate Hintergründe, Einschätzungen und Kommentare zu gesellschaftlichen, politischen und religiösen Themen.
An dieser Stelle gilt unser aufrichtiger Dank mit dem Ruf WEITERMACHEN! ganz besonders unseren treuen und selbstlosen Autoren: Attila Teri in München, Gabriele Heuze, Lutz Nehk und Tim Fabian Kloss in Berlin, Peter Lachnit in Klosterneuburg (A), Martin Jehle aus Panketal, Achim Schregle in München sowie allen anderen. Unser Dank gilt natürlich auch und gerade Ihnen, liebe Leser! Wir wünschen Ihnen ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2017. Empfehlen Sie uns bitte weiter und halten Sie uns die Treue!  

Thomas Steierhoffer

Chefredakteur

P-S 06/2016

Donnerstag 13 Oktober 2016 um 10:33 Uhr von beatOpa in KOMMUNALES

Ab 1. November am Kiosk in Panketal: PANKE-SPIEGEL 06/2016

ZDF hetzt gegen Israel

Donnerstag 13 Oktober 2016 um 10:20 Uhr von beatOpa in KOMMUNALES

Der PANKE-SPIEGEL 06/2016 ist fertig und geht in den Druck. Damit beenden wir den 9. Jahrgang! Der Kommentar von Attila Teri zur Israel-Hetze im ZDF konnte aus Platzgründen leider nicht gedruckt werden. Deshalb hier online und digital:

Yom Kippur – das Fest der Vergebung
Von Attila Teri

ZDF Hetzte gegen Israel am 12.10.16. Und das auch noch ausgerechnet am Yom Kippur! Hat das ZDF gehofft, dass kein Jude an diesem Tag Fernsehen guckt und so der Beitrag nicht auffällt?
„Größtes Freiluftgefängnis der Welt! – so beschreiben Menschenrechtsorganisationen häufig den Gazastreifen. Der schmale Küstenstreifen wird von der radikal-islamischen Hamas kontrolliert und durch Israel von Außenwelt praktisch abgeschlossen. Drei Kriege mit der israelischen Armee in den vergangenen Jahren haben Spuren hinterlassen. Die Hoffnungslosigkeit ist vor allem für die vielen Kinder und Jugendlichen schwer zu ertragen. Wer Glück hat, findet für sich einen Weg, damit zu Recht zu kommen. So wie die 16jährige Miriam. Nicola Albrecht erzählt ihre Geschichte.“
So lautete die Anmoderation zu dem Beitrag, der gerade im ZDF Mittagsmagazin gelaufen ist. Anschließend folgt eine „rührende“ Geschichte von einem „palästinensischen“ Mädchen in Gaza, das in ihrem ersten O-Ton sagt: „Unser Leben hier ist anders, Wir haben immer Angst vor dem Krieg. Und wenn Krieg ist, dann bleibe ich zwar Zuhause, aber ich fürchte mich trotzdem. Auch unser Haus könnte bombardiert werden.“
Nicola Albrecht gibt anschließend ihr Bestes, um Israel als Aggressor einzuordnen: In ihrem Text heißt es: „Miriam hat schon drei Kriege erlebt. Untersuchungen zeigen, in Gaza ist jedes zweite Kind traumatisiert (...) Sie hat einen Ort gefunden, wo sie sich wohlfühlt. Auf dem Meer. Sie ist die erste junge Frau, die segeln kann. Weil ihr Vater als Geschäftsmann gut verdient, hat er ihr eine kleine Yole gekauft...“ An Land geht in Gaza kaum etwas voran. Erst kürzlich mahnte die Weltbank an, dass von den zugesagten Hilfsgeldern von der internationalen Staatengemeinschaft zum Wiederaufbau nach dem Krieg 2014, nicht einmal die Hälfte angekommen sei. Und Israels Blockadepolitik die Situation zudem verschärfe.
Damit Frau Albrecht behaupten kann, ihrer journalistischen Pflicht Genüge getan zu haben, wird in EINEM Satz auf die Hamas Bezug genommen: „Und die radikal-islamische Hamas, die den Gazastreifen regiert, veruntreut offenbar Gelder, investiert in den Bau von sogenannten Terrortunneln.“
Dann geht es weiter mit dem Paliwoodstück: „Ich versuche nicht so weit zu segeln. Ich höre, wenn die israelische Marine auf die Fischer schießt, die weit rausfahren. Aber mein Traum ist es, im Ausland für Palästina an einem internationalen Segelwettbewerb teilzunehmen.“
Der Schluss hat es dann noch einmal in sich: „Miriam glaubt an Gott und irgendwann, erzählt sie uns, wird ihr Allah schon helfen, Gaza der Hamas und den enggezogenen Grenzen ihrer Heimat zu entfliehen.“
Mehr offene PR gegen Israel geht kaum. Die wahren Gründe blendet Frau Albrecht komplett aus, erwähnt auch nicht mal in einem Satz, dass die Grenzen zu Ägypten hermetisch zugemacht wurden wegen dem islamistischen Terror, usw. Genauso wenig, warum z.B. die israelische Marine auf „palästinensische“ Fischer schießt, wenn überhaupt. Die gesperrte Sicherheitszone vor Gaza dient lediglich einem Grund: zu verhindern, dass „Fischer“ über den Seeweg das israelische Festland erreichen, um dann dort Terroranschläge zu verüben. Geschossen wird allerdings nur in Ausnahmefällen. Wenn es klar ist, dass es eben keine friedlichen Fischer sind. Das durfte ich auch mal selbst erleben, als ich für eine Reportage ein Boot der israelischen Marine in dem Gebiet auf Patrouille begleiten durfte.
Aber Frau Albrecht scheinen Fakten nicht zu interessieren. Ob bewusst oder nur aus Ignoranz erweckt sie mit ihren Berichten einzig allein nur den Eindruck, dass Israel der Terrorist sei. ES WIRD ZEIT IHR UND SOLCHEN „KOLLEGEN“ DAS HANDWERK ZU LEGEN! Denn ich vergebe den Heuchlern und als Humanisten verkleideten Antisemiten nichts mehr! Auch nicht an Yom Kippur!

PANKE-SPIEGEL 05/2016 ab 1. September auf dem Markt

Montag 15 August 2016 um 14:55 Uhr von beatOpa in KOMMUNALES

So sieht er aus! PANKE-SPIEGEL 05/2016 ist im Druck.

Farben für die Ohren

Dienstag 19 Juli 2016 um 15:14 Uhr von beatOpa in KOMMUNALES

Endlich mal wieder was POSITIVES vorab. Die Seite erscheint im PANKE-SPIEGEL 05/2016 zum 1. September:

Farben für die Ohren
Alex Jacobowitz gab Workshops an der Grundschule Zepernick

Alex Jacobowitz ist ein Marimbaphonspieler aus New York, der seit 1994 auf Klezmer-Musik spezialisiert ist. Seit 2002 wohnt er in Berlin-Charlottenburg.
Bereits mit elf Jahren begann Jacobowitz Schlagzeug zu lernen. Mit 19 Jahren wechselte er zum Xylophon und studierte Marimba mit Gordon Stout, John Beck und Leigh Howard Stevens in New York. Er trat in den 1980er und 90er Jahren vornehmlich als Straßenmusiker in New York auf und wurde bei zahlreichen Veranstaltungen als Künstler gebucht. Infolge eines Aufenthalts in Israel 1982/83, wo er auch mit dem Jerusalem Symphony Orchester spielte, wandte er sich dem orthodoxen Judentum zu. Seit 1991 tritt Jacobowitz regelmäßig auch in Europa mit Klezmer-Programmen auf.
Kurz vor den Sommerferien war der Musiker zu Gast an der Grundschule in Zepernick. Hier gab er an zwei Tagen jeweils drei einstündige Workshops. Dabei führte er die Jungen und Mädchen mit viel pädagogischem Geschick an sein Instrument heran und faszinierte mit einer musikalischen Reise vom Barock über die Klassik bis hin zur Romantik. Beethovens „Für Elise“ stand ebenso auf dem Programm wie Mozarts „Türkischer Marsch“ oder das japanische Stück für Kinder „Sakura“. In der Interpretation, die er gemeinsam mit den Kindern erarbeitete, wurden die Vielfalt der musikalischen Ausdrucksmöglichkeiten von Epoche zu Epoche, der unterschiedlichen Kulturen von Europa, Asien und Amerika sowie die spieltechnische Bandbreite und die Klangfarben seines Instruments sehr anschaulich vor Ohren geführt. Zum Ende seines Projekts bat er Mädchen und Jungen zum gemeinsamen Spiel auf die Bühne in der Aula.
Anna Maria Mayknecht, die seit zwei Jahren Religionslehrerin an der Zepernicker Grundschule ist, hatte Jacobowitz eingeladen. Die beiden kennen sich seit geraumer Zeit vom „Förderverein Synagoge Görlitz“, wo sie sich für die Wiedereröffnung des jüdischen Gotteshauses einsetzen, das die Schändung durch die Nazis und die DDR-Zeit überstehen konnte.
Bei all seinem Tun, so Alex Jacobowitz, gehe es ihm in erster Linie darum, „die Menschen, die Individuen, mit der Musik zu berühren“. Denn sie sei eine Sprache und eine Kunstform, die Dinge zum Ausdruck bringen kann, die andere Kunstformen so nicht können.“ Der Künstler und die Religionslehrerin waren sich nach den sechs Veranstaltungen einig: „Das werden die Kinder nie vergessen!“
Am 17. September sendet das MDR-Fernsehen ein Porträt über den heute in Israel und Deutschland lebenden Musiker.

PANKE-SPIEGEL in Australien

Montag 18 Juli 2016 um 16:53 Uhr von beatOpa in GESELLSCHAFT & POLITIK

Vorab: Heute habe ich dem zweitgrößten Sender in Australien "SBS Radio" ein Interview gegeben. Der Beitrag macht Panketal und den PANKE-SPIEGEL somit über die Grenzen hinaus bis ans andere Ende der Welt bekannt. Heute war ein guter Tag! Podcast-Link kommt dieser Tage ...

PANKE-SPIEGEL in der Presseschau

Montag 18 Juli 2016 um 12:27 Uhr von beatOpa in GESELLSCHAFT & POLITIK

In der internationalen Presseschau bei klubradio.hu wird heute der PANKE-SPIEGEL zitiert - zwischen Daily Telegraph und Der Standard! Wer die ungarische Sprache beherrscht, ist im Vorteil.

http://www.klubradio.hu/klubmp3/klub20160718-065900.mp3

ab 5:30!

Nemzetközi sajtószemle, 2016. július 18.

Daily Telegraph
A rendkívül konzervatív brit lap arra figyelmezteti a török elnököt, hogy nem szabad feladnia a demokráciát. A szerkesztőségi állásfoglalás szerencsésnek tartja, hogy a sikertelen puccs után elhárult a polgárháború veszélye, mert az alighanem csak még nagyobb zűrzavarba taszította volna az egész térséget. Ám a feszültség megmaradt, és Erdogan elnyomó intézkedésekkel reagált. Sőt még a halálbüntetés visszaállítása is szóba került, amire viszont rámehetnek az uniós tagságnak reményei. Persze az első lépéseket talán még meg is lehet érteni, ám ha a politikus demokrataként akar eljárni, akkor az államcsíny-kísérletet nem használhatja fel arra, hogy lecsapjon az ellenfeleire. Sajnos, az eddigi fejlemények azonban arra utalnak, hogy hajlamos pontosan az ellenkezőjét tenni. Ezért a nyugati vezetőknek világossá kell tenniük számára, hogy nem folytathatja a bosszúhadjáratot. A demokrácia kétirányú utca és Erdogannak is be kell tartania a szabályokat. A nagy veszély most az, hogy tekintélyelvű irányítást vezet be, még az eddiginél is drákóibb intézkedésekkel.

Panke-Spiegel
A Berlinben megjelenő kétheti lap arra hívja fel a figyelmet, hogy sok a közös vonás Orbán Viktorban és a török elnökben. A cikk a magyar kormányfőt a hunok saját maga által kinevezett királyának, Erdogant pedig Aladdinnak nevezi, ám a csodalámpa nélkül. Az egyik hadba vonult, hogy a maga módján megmentse a nyugatot. A másik meg akarja hódítani azt. Mindkettőjükre jellemző a látszólag kicsiny öntudat, ezzel szemben a határtalan ego és a szabadelvű demokrácia, valamint a zsidók elutasítása. Az egyik belülről ássa alá az uniót, a másik szeretne bejutni, de csak azért, hogy ő is felégessen mindent, ami fontos a demokratáknak. Saját országukban már éppen eleget ügyködtek ennek érdekében.
Leszalámizzák a demokráciát, vezérelvű rendszert honosítanak meg, felszámolják a független sajtót. Párttársak és kegyencek között osztják szét az állami vagyont, és olyan hangulatot honosítanak meg, ami tágra nyitja a kaput a radikálisok előtt. Egyik sem töri magát, hogy szembenézzen országa történelmi felelősségével, hát, még hogy beismerje a múlt hibáit. A nyomorúságos szellemi és erkölcsi állapotot kiegészíti, hogy az uszítás érdekében mindketten kijátsszák a vallást. Orbán a kereszténység nevében száll csatába. Ám itt megint csak két despota próbálkozik azzal, hogy létrehozza a maga „ezeréves birodalmát”. A magyar politikus a Mátyás-féle Nagy-Magyarországról álmodik, és legszívesebben hazahozná a határon túli magyarokat. Az elvesztett területekkel együtt. És mit tesznek mindez ellen a nyugati vezetők? Érdemben semmit. Illetve feladják azt, ami fontos az értékrendben. Vagy éppen zsörtölődve ugyan, de követik az állítólagos csodatévőket.

Der Standard
A kommentár szerint az a veszély fenyeget, hogy az unió összeomlik a brüsszeli jogkörök körüli vita és a tagállamok hiányos szolidaritása miatt, a menekültválság elősegíti ezt a folyamatot. Az elemzés árulkodónak egyben riasztónak nevezi, hogy a röszkei négyes találkozó után az osztrák védelmi miniszter kijelentette: európai léptékben kell gondolkodni és kétoldalú alapon kell cselekedni. Merthogy látnivaló: Európa már csupán alibi a vezető osztrák politikusok számára. Amire most nagy szükség lenne, az egy közös uniós rendőrség, tekintve a menekültek egyre növekvő számát és a terrorfenyegetést, és mivel a titkosszolgálatok csupán lazán működnek együtt, a Frontex pedig nem túl hatékony. A lyukakba mindenféle helyi polgárőrségek ugranak be, egyre nagyobb gondokat okozva a demokráciának. Lásd Bulgáriát. Ráadásul a keleti tagállamok makacsul elutasítják a migránskvótákat. Ennélfogva délkeleten, délen egyre bizonytalanabb a helyzet, és ha egyes államok nem is lépnek ki az EU-ból, egyre inkább hátat fordítanak vállalt kötelezettségeiknek. Lopakodik a szervezet szétesése.
http://www.telegraph.co.uk/…/president-erdogan-must-not-ab…/
http://www.panke-spiegel.de/
http://derstandard.at/…/Fluechtlingskrise-kann-zu-Zerfall-d…